358 / September 2014
358. Heinrich Koehler Auction
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Seiten
POST-SPEDITIONS-AMT NR. 10 (KÖLN): "1748", in Type V zweimal glasklar auf glatter Grund 1 Silbergroschen dunkelrosa, voll- bis meist breitrandig, der linke Wert mit leichter Vorfaltspur im rechten Außenrand, auf Briefhülle mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Bonn" nach Soest; ein seltener Brief
1603, kpl. Churfürstliches Dienstsache mit e.U. Churfürst Christian II. als Schiffszoll-Begleitfaltbrief aus Dresden (datiert 1.12.) an den Grafen Jobstein zu Barby und Mühlingen mit interessantem Text (u.a. mit der Bitte um Zollfreiheit und Durchleitung des Schiffes), seltener Brief als Belegstück für die Elbschiffahrt auf der Linie Dresden-Barby
Los-Nr.5787
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf100 €
Zuschlagunverkauft
1700 (ca.), dekorative Briefhülle (rechte Seitenklappe fehlend) mit mehrzeiliger und verschnörkelter Ergebenheitsadresse nach Stuttgart
1813, "No. 19 / GRANDE ARMÉ", L2 auf kpl. Brief von Dresden nach Frankreich, Pracht
1850, 3 Pfg. ziegelrot, Platte III, Feld 7, unten voll- sonst breitrandig, ungebraucht ohne Gummi, tadellos, sign. H.Krause und Grobe mit Attest sowie Fotoattest Rismondo BPP (2011)
3 Pfennig ziegelrot, Platte III, Feld 14, allseits breitrandig und in frischer, leuchtender Farbe, sauber entwertet durch DKr. von Leipzig, Kabinett, mehrfach sign., u.a. Pfenninger mit Fotoattest (1969)
3 Pfennig ziegelrot, Platte II, Type 3, allseits schmal aber vollrandig, in schöner Farbe, sauber entwertet durch DKr. von Leipzig, rückseitig rechts gelblicher Leimrest, tadellos, mehrfach sign. Schlesinger und Fotoattest Rismondo BPP
3 Pfg. braunrot, Platte III, Type 5, farbfrisch und allseits vollrandig, mit EKr. "(ANN)ABERG 5 (DE)C" auf Briefstück (zur Kontrolle gelöst), Kabinett, u.a. sign. Thier und Fotoattest Rismondo BPP
3 Pfg. hellgrün im waagerechten 6er-Block, allseits voll- bis breitrandig und farbfrisch, leicht entwertet durch Nummernstempel; durch das mittlere Paar verläuft ein scharfer senkrechter Bug, dieser im Bereich der oberen Marke gebrochen und hinterklebt, vorderseitig 3 Werte leicht fleckig; eine sehr seltene Blockeinheit der besseren Farbe, sign. Bartels und Fotoattest Rismondo BPP
1851, August 3 Ngr. blau im vollständigen Probedruckbogen von 100 Werten mit allseits breiten Bogenrändern, ungummiert, durch die 6. Reihe waagerecht gefaltet, sonst in guter Erhaltung; ein in dieser Form einmaliges Stück aus den Archivunterlagen und zweifellos eines der spektakulärsten Stücke sächsischer Probedrucke
Die Ausgabe ‚Friedrich August« und die darauffolgende Ausgabe ‚König Johann« wurden von der Sächsischen Hofdruckerei Meinhold und Söhne hergestellt. Im Stahlstichtiefdruck ist eine bessere Tiefenwirkung des Königportraits zu erreichen als im herkömmlichen Buchdruckverfahren, welches von der Druckerei Hirschfeld bei den vorhergehenden Freimarken eingesetzt wurde.
Provenienz: 45. Ebel-Auktion (1954)
Probedruck 1 Ngr. orange auf weißem Papier, vollständiger Originalbogen von 100 Marken mit allseits breiten Bogenrändern, wie immer ungummiert, die Marken oben links mit 2 klaren Versuchs-Abstempelungen "110" AUE; der Bogen ist waagerecht gefaltet, ein Wert kleiner Tintenfleck. Einzig bekannter farbiger Probedruckbogen dieser Ausgabe; ein einmaliges Schaustück mit musealem Charakter
Los-Nr.5795
•
Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.10a + 10c
Ausruf800 €
Zuschlagunverkauft
SCHWEIZ: 1855/56, 2 Ngr. auf dunkelblau und 2 Ngr. auf lebhaftblau, erstere links oben leicht tangiert, sonst beide voll- bis breitrandig und tadellos erhalten mit Nummer "196" auf Briefhülle mit nebengesetztem DKr. "MYLAU 8/V 61" nach Rapperswyl in der Schweiz; eine attraktive und seltene Auslandsfrankatur mit 2 verschiedenen Farben der gleichen Wertstufe, Fotoattest Rismondo BPP
10 Ngr. milchblau, allseits breitrandig mit Doppelentwertung durch Nummernstempel und rotem Ankunftsstempel von London, Pracht, sign. Pfenninger
Los-Nr.5797
•
Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.13a, 15a, 18b
Ausruf3.200 €
Zuschlagunverkauft
NIEDERLÄNDISCH INDIEN: 1856/63, 10 Ngr. milchblau, voll- bis breitrandig in Mischfrankatur mit 1863/67, ½ Ngr. rotorange und 2 Stück 3 Ngr. braun mit Ra3 "LEIPZIG DRESD:BAHNH. 23 4 64" auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes per 'Overland Mail' über Triest, Alexandria und Singapur nach Battavia; das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsgebühr und 13 4/10 Ngr. Weiterfranko, davon 15 österreichische Neukreuzer österreichisches Seeporto bis Alexandria und 52 Neukreuzer Weiterfranko bis Singapur; die Gebühr für die weitere Beförderung mit niederländischem Schiff nach Java in Höhe von 25 Cents wurde vom Empfänger eingezogen; eine 3 Ngr. Eckfehler, sonst sehr gute und frische Erhaltung, Fotoattest Rismondo BPP
"212" LEIPZIG BERLINER BAHNHOF, fast vollständig abgeschlagen und gut lesbar auf Ganzsachenumschlag 2 Sgr. blau mit etwas schwach nebengesetztem Ra3 vom 8.10.1863 nach Berlin mit rückseitigem Ausgabestempel; dieser Nummernstempel gehört zu den großen Seltenheiten der Sachsen-Philatelie, Abschläge sind praktisch immer schlecht lesbar; einzig bekannter Abschlag dieses Stempels auf der Wappen-Ausgabe; Fotoattest Rismondo BPP (2012)
"K: SÄCHS:FELDPOST-AMT 19 9 66", DKr. in grün auf Briefkuvert mit Absenderstempel des II. Jäger-Bataillons nach Dresden mit Ausgabestempel
1850, Wappenausgabe 1 Schilling blau, mit Rostrundstempel "3" Altona auf kleinem Briefstück, an den Rändern teils ergänzt und nachgemalt, ein sehr präsentables Stück, u.a. sign. Bühler mit Fotoattest sowie Fotoattest Möller BPP
1862, Dänemark 4 S. im senkrechten Paar, allseits vollrandig mit Nummer "122" auf kleinformatigem Umschlag mit beigesetztem blauen EKr. "LUTJENBURG 15.8.62" und Ra1 "Aus Dänemark" via Hamburg mit Rötel "3" für den Postvereinsanteil nach Carlsbad mit Ankunftsstempel, Umschlag oben mit kleinem Öffnungseinriss, sonst gute Erhaltung
STEMPEL/DIVERSES: "HOLST:P.HAMBURG 2 4" (1852), auf Brief von Stettin mit 3 Sgr. a.gelb, allseits gut gerandet, nach Wandsbeck, während der Zugehörigkeit zum Postverein 1851/52; auf frankierten Briefen selten
"MERCUR 9.11.60", blauer Schiffspost-Stempel sehr klar auf Gebührenzettel "Dampfschiff Mercur 1 Mark Auslage" auf kpl. Paketbegleitbrief aus Schleswig mit hds. Vermerk "für 14 Stück Karpfen" nach Geeting, vorderseitig mit hds. Vermerk "4" (Sh.) Lietzenbrudergeld. Die Schlei-Dampfschiffahrt wurde am 10.11. für 1860 eingestellt, seltener Dampfschiff-Brief in guter Gesamterhaltung, nur oben mit verklebtem Einriss
"pr. Rendsburg" (Dampfer), hds. Vermerk auf kpl. Faltbrief 1847 aus "TONNING 21.6." mit Leitvermerk "per Dampfschiff" und Taxe "5 1/2" (Sch.) nach Carlsrhütte, voll austaxiert inkl. Bestellgeld, befördert über den Schleswig-Holstein-Kanal, Kabinett
"UETERSEN", Ra. mit zugesetztem Datumsstempel "29/7. 1830" auf Briefhülle nach Neumünster, Kabinett
"via Kiel", schwarzer L1 klar auf kleinformartigem Brief mit Dänemark 4 S. rötlichbraun durchstochen mit Nummer "51" und nebengesetztem blauen EKr. "ODENSE 13.11.18.." nach Altona mit Ausgabestempel, vorderseitig mit Rötel "2", Marke oben winzig fleckig, sonst einwandfrei
Los-Nr.5807
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf250 €
Zuschlagunverkauft
1809, 2 Feldpost-Empfangsquittungen vom Mai bzw. Juni jeweils über den Erhalt eines Briefes von Heide nach Itzehoe, ein Schein provisorisch handschriftlich, der andere mit vorgedrucktem Text, selten
Los-Nr.5808
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf100 €
Zuschlagunverkauft
1848/51, Feldpost-Kuvert mit handschriftlichem Vermerk "Offiz. Fam. Brief" und nebengesetztem Truppenstempel des Anhaltinischen Bataillons nach Zerbst mit Ausgabestempel
Los-Nr.5809
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf200 €
Zuschlagunverkauft
1706, kpl. Faltbrief mit eigenhändiger Unterschrift der Landgräfin Elisabeth Dorothea von Hessen-Homburg an den Herzog Christian von Sachsen, Jülich, Kleve und Berg mit gut erhaltenem schwarzen Lacksiegel
1852/58, 1/3 Sgr. auf hellbraunocker im senkrechten 3er-Streifen, die obere Marke leicht berührt und in der zweiten winziger Randspalt, sonst allseits vollrandig mit leicht aufgesetzter Nr. "221" und nebengesetztem Ra2 "APOLDA 5 1" (1859) auf Briefhülle nach Halle; eine recht seltene Frankatur in guter Erhaltung, sign. Edel und Richter sowie Fotoattest Sem BPP
1 Kr. auf graugrün im senkrechten Paar und 2 senkrechte Paare 9 Kr. auf maisgelb zusammen mit 3 Kr. auf hellblau mit Nr. "134" auf kleinem eingeschriebenem Briefkuvert mit nebengesetztem DKr. "MAINZ 14 MAI 1859" über Frankreich nach Modena mit nebengesetztem roten L1 "CHARGE" sowie diversen Transit- und Ankunftsstempeln; da eine einfache, vom Absender angebrachte Versiegelung des Briefes für ein Rekommandation über Frankreich nicht ausreichte, wurde der Brief zusätzlich bei Grenzübergang mit 2 amtlichen Siegeln "POSTES BUREAUX AMBULANTS FORBACH" versehen. Aufgrund des kleinen Briefformats 2 Paare um den Rand des Kuverts geklebt, eine Marke des 1 Kr.-Paares mit Öffnungsschnitt, eine 9 Kr. kleiner Tintenfleck. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Kr. Vereinsgebühr, 6 Kr. Rekommandation und 32 Kr. Weiterfranko. Ein seltener und attraktiver Brief mit aufgrund des weitaus höheren Frankos sehr seltenem Leitweg, der wahrscheinlich kriegsbedingt gewählt wurde, ausführliches Fotoattest Sem BPP
Los-Nr.5812
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.31
Ausruf4.000 €
Zuschlagunverkauft
1862/64, 3 Sgr. ockerbraun im waagerechten 3er-Streifen, der rechte Wert unten etwas angeschnitten, sonst voll- bis überrandig, mit Nummer "300" und nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 9 2" (1865) auf Briefhülle 'per Overland mail via Marseille' nach Saigon. Ein attraktiver Brief mit außerordentlich seltener Destination, Fotoattest Sem BPP
Los-Nr.5813
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.34, U21A
Ausruf650 €
Zuschlagunverkauft
1862/64, 9 Kr. braun, 2 Einzelwerte als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Kr. gelb mit Nummer "220" und nebengesetztem EKr. "FRANKFURT A.M. 4 OCT" auf Briefkuvert über Triest nach Alexandria; schöner Brief aus der bekannten Kalb-Korrespondenz
Los-Nr.5814
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.38
Ausruf160 €
Zuschlagunverkauft
1865, 1 Sgr. karminrot im waagerechten 3er-Streifen mit Nummer "14" und nebengesetztem EKr. "CASSEL 16/3" (1867) auf kpl. Faltbrief nach Zürich; da der Schweizer Anteil von 1 Sgr. (= 10 Centimes) nicht frankiert war, entsprechend in Zürich nachbelastet; der Streifen rechts etwas an den Rand geklebt und ganz kleine Durchstich-Unregelmäßigkeiten; ein interessanter Brief
Los-Nr.5815
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.45, 48+40
Ausruf5.000 €
Zuschlagunverkauft
1866, ¼ Sgr. schwarz, 2 Einzelwerte als Paar geklebt zusammen mit 1 Sgr. karminrot und 1865, 3 Sgr. ocker, paarweise entwertet durch blauen EKr. "BREMEN-BAHNF. 14 3 67" auf kpl. Faltbrief nach Bordeaux; eine außerordentlich seltene und attraktive Frankatur, die linke ¼ Sgr. durch die Randklebung ganz leichte kleine Eck-Druckspur, sonst einwandfreie Erhaltung, sign. Richter sowie Dr. Sommer AIEP mit Fotoattest BPP
Los-Nr.5816
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.47, 48, 50
Ausruf800 €
Zuschlagunverkauft
1866, ½ Sgr. orange, 1 Sgr. rosa und 3 Sgr. ockerbraun mit Nummer "300" und nebengesetztem EKr. von Hamburg auf Briefhülle nach Paris mit vorderseitigem Durchgangsstempel; 3 Sgr. links und 1 Sgr. oben rechts Scherenschnitt, sonst einwandfreie und sehr frische Erhaltung; ein schöner Brief aus der Traber-Sammlung, sign. Sommer BPP
STEMPEL: "414" NIEDERRAD, sauber und lesbar abgeschlagen auf 1 Kr. farblos durchstochen, Marke kleine Mängel; eine der Stempel-Seltenheiten von Thurn und Taxis, sign. Sommer BPP mit Fotoattest und Fotoattest Sem BPP
BUNDESFESTUNG MAINZ: 1814, kpl. Brief vom 24. Mai, kurz nach Einzug der alliierten Truppen, von Mainz nach Sonneberg mit handschriftlichem Vermerk "Militair betr.", ohne Poststempel, mit Gebührenvermerk "20 x" und innenseitigem Vermerk "21 Kr. Portoauslage". Im Brief wird um die Übersendung von Geld gebeten "weil ich es jetzt so sehr notwendig brauche, wir mußten in Mainz Hunger leiden..."; ein interessanter Brief kurz nach Abzug der Franzosen
"K.B.FELDPOSTAMT", L1 sauber auf Briefhülle aus Gießen, datiert "8 August 1818" über die bayerische Feldpost nach Mainz mit Eingangsvermerk vom 28. September; da der Empfänger kein Militär war sondern in hessischen Diensten stand mußten nachträglich 6 Kr. Porto entrichtet werden; wahrscheinlich späteste bekannte Verwendung dieses Stempels, ein seltener Brief, sign. Köhler und Hartmann
