365 / September 2017
365. Heinrich Koehler Auction
- Alle Welt (94) Apply Alle Welt filter
- Altdeutsche Staaten (1569) Apply Altdeutsche Staaten filter
- Britisch Commonwealth (104) Apply Britisch Commonwealth filter
- Deutsche Auslandspostämter und Kolonien (561) Apply Deutsche Auslandspostämter und Kolonien filter
- Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete (476) Apply Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete filter
- Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 (569) Apply Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 filter
- Deutsches Reich (1155) Apply Deutsches Reich filter
- Deutschland (74) Apply Deutschland filter
- Deutschland Nach 1945 (759) Apply Deutschland Nach 1945 filter
- Europa (2060) Apply Europa filter
- Literatur (63) Apply Literatur filter
- Luftpost (315) Apply Luftpost filter
- Numismatik (47) Apply Numismatik filter
- Übersee (194) Apply Übersee filter
- Preußen (1) Apply Preußen filter
- Frankreich (1) Apply Frankreich filter
- Niederlande (1) Apply Niederlande filter
- Norwegen (Norge, Noreg) (1) Apply Norwegen (Norge, Noreg) filter
- Portugal (3) Apply Portugal filter
- Rußland (Poccия) (1) Apply Rußland (Poccия) filter
- Schweden (Sverige) (100) Apply Schweden (Sverige) filter
- Schweiz (Helvetia) (1) Apply Schweiz (Helvetia) filter
Seiten
"KIRCHHEIMBOLANDEN 30 7" Halbkreisstempel sauber auf kleinem farblos geprägtem Zierbrief nach Speyer mit rückseitigem nicht ganz komplettem Postamtssiegel
"POMMERSFELDEN 29/3" und 7 Briefträgerstempel "P1"-"P8" auf "Vorweis für den Postboten Greg. Hofman (?) zu Pommersfelden am 29ten Mrz. 1862" mit allen Stationen seiner Tour und zusätzlichem Vermerk, dass der Postbote sich trotz strengster Verweise oft stundenlang mit Paketen und Briefen in seiner Wohnung aufhält; sehr interessantes Stück
1860, Bischofsbrief (Typ 1c) an Gregor in München mit sauberem Aufgabe-L1 "STEIN" als Fahrpost-Begleitbrief für ein 5 Pfund schweres Paket; ein in dieser Form sehr seltener Brief, Fotobefund Stegmüller BPP
Handschriftlicher Bischofsbrief (Regierungssache) mit vorderseitig blanko abgeschlagenem gMR "486" und nebengesetztem Halbkreis "SIEGENBURG 1/11" an Ignatius in Regensburg; vorderseitig kleiner Siegelfleck, signiert Schmitt BPP und Kurzbefund Stegmüller BPP
1869, Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer rosa mit seltener Entwertung durch oMR "730" mit nebengesetztem Halbkreisstempel "ZANDT 24/2" und neunzeiliger Adresse nach Schloß Reutz; Nummernstempelentwertungen sind auf Ganzsachenumschlägen nur während der ersten Wochen möglich; schönes Stück, Fotoattest Brettl BPP
Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer rosa mit oMR "598" und nebengesetztem EKr. "WÜRZBURG Stadt 14 FEB." nach Mühlhausen bei Bamberg, sehr seltene Entwertung
1862, 3 Kreuzer rosa mit gMR "172" GÜNZACH und Teilabschlag eines Uhrradstempels, linke obere Ecke hell und kleiner Eckbug, sonst einwandfrei, selten, Fotobefund Brettl BPP
1863, Ganzsachenumschlag 9 Kreuzer braun mit auf dem Wertstempel abgeschlagenem oMR "145" von Fürth als nachträgliche Entwertung, Umschlag mit nebengesetztem Aufgabestempel "MANNHEIM 6 DEZ."; leichte waagerechte Bugspur, sonst einwandfrei, interessantes Stück, Fotoattest Sem BPP
1861/67, 1 Kreuzer rosa mit alleiniger Entwertung durch oMR "605" ZWEIBRÜCKEN, Mängel, sowie 9 Kreuzer braun mit zentrischem bayerischen Bahnpoststempel ".. FRANKFURT", gering fehlerhaft, 1 Sgr. signiert Brettl BPP
1859, 1 Kreuzer grün, voll- bis breitrandig mit Bahnpost-Halbkreis "K. BAYER. BAHNPOST NEUNKIRCH WO.. 15/2" und Teil eines schwachen DKr., Pracht
1861, 6 Kreuzer grün mit Doppelentwertung durch Kr. von Stuttgart und zentrischem oMR "267", signiert Schmitt BPP
1861, 6 Kreuzer grün mit Doppelentwertung durch oMR "662" FISCHACH und leichtem DKr. "ULM 13 SEP. .." auf komplettem Faltbrief von Ulm nach Fischbach. Zunächst nach Fischbach bei Rosenheim geschickt, von dort weiter nach Fischach und schließlich nach Fischbach bei Friedrichshafen; Marke unbedeutender Randspalt und kurzer Zahn, sonst einwandfrei; ein in dieser Form seltener und sehr interessanter Brief; Fotoattest Stegmüller BPP
1865, 1 Kreuzer gelbgrün mit alleiniger Entwertung durch zentrischen gMR "101", teils Scherentrennung und waagerechte Bugspur, selten, signiert Schmitt BPP
6 Kreuzer blau mit alleiniger Entwertung durch bayerischen Bahnpost-Halbkreisstempel, rückseitig kleine helle Stellen, selten, signiert Kruschel
1865, Umschlag 3 Kreuzer rosa mit nebengesetztem bayerischen L2 "BAHNHOF AUGSBURG 27 JUN. 1870" nach München mit Ankunfts- und Briefträgerstempel; handschriftlich "Marke ungültig" und mit "7" Kreuzern taxiert; Umschlag senkrecht leicht gefaltet und etwas fleckig, interessantes Stück
1868, 1 Kreuzer grün und ungezähnte 2 Kreuzer orange, letztere voll- bis überrandig mit Teil der unteren Nachbarmarke, mit übergehend aufgesetztem Halbkreis "K. BAYER. BAHNPOST NÜRNB. FRANKFURT 19 9" auf kleinem Briefstück, Pracht, signiert Pfenninger
1849, Ceres 25 C. blau, voll- bis breitrandig mit alleiniger Entwertung durch zentrischem gMR "254" OTTERBERG, kleine Hinterlegung, sonst einwandfrei, sehr selten, Fotobefund Sem BPP (2011)
1861, Großer Hermeskopf 10 L. orange, links leicht berührt, sonst voll- bis überrandig mit fast zentrischem oMR "325" MÜNCHEN sowie kleinem Teil eines griechischen Punktstempels, unauffälliger Einriß links, signiert Brettl BPP
1864, 2 Kreuzer gelb mit alleiniger Entwertung durch oMR "B.P." der Bahnpost, rückseitig kleine helle Stelle, selten
1867, 5 Kreuzer rot mit alleiniger Entwertung durch EKr. "K. B. BAHNPOST 31 DEZ.", kleiner Randspalt, signiert Brettl BPP
Kunstvoll gestaltetes Titelblatt (ca. 205:245 mm), handgezeichnet in Tusche und handcoloriert auf Büttenkarton
1807, "LUBEC. B.G.D. / DE HANOV. L. 19. NOV (1807)" in rot als Transitstempel auf offiziellem gedruckten Schreiben von Hannover nach Kastorf im Herzogtum Lauenburg. Ein sehr schöner Abschlag dieses außerordentlich seltenen Stempels (Knauer/Niese Nr. 62)
1815, Kronenstempel des schwedischen Postamtes "LYBECK d 5 Dez 1815", zweimal nebeneinander abgeschlagen auf komplettem Faltbrief mit Inhalt aus Christiania nach Nantes in Frankreich; handschriftlicher Vermerk franco Hamburg Amsterdam" abgeändert in "Lybeck"; rückseitig Übernahmestempel "R4 LYBEK". Eine der großen Vorphila-Seltenheiten sowohl der Altdeutschen Staaten als auch Schwedens, nur drei oder vier Briefe in Privathand
1831, "San. St.", der Sanitätsstempel vorderseitig auf komplettem Faltbrief aus Bremen mit Schlüsselstempel vom 7.12. über Hamburg (Schmetterlingsstempel vom nächsten Tag) nach Lübeck, hier desinfiziert mit Rastellöchern. Der Empfänger nutzte diesen Brief für ein langes Antwortschreiben (teils auf der Vorderseite des Briefes); ein seltener Brief in sehr guter Erhaltung
"SANITAETS COMMISSION TRAVEMÜNDE", klares Sanitätssiegel vorderseitig auf großformatigem Leinenkuvert an den Außenminister des neapolitanischen Königs nach Neapel, Rastellöcher, seitliche Einschnitte und Essigspuren zeigen die Desinfektionsmaßnahmen. Ein äußerst seltener Cholera-Brief
Hermann Lingnau, Postdirektor von Lübeck und Initiator der Lübecker Freimarken, eigenhändiger kurzer Brief mit Unterschrift, datiert 21.8.1859
½ Schilling-4 Schilling, die komplette Ausgabe ungebraucht ohne Gummi, alle Werte voll-bis meist breitrandig und farbfrisch, 2 Schilling im waagerechten Paar aus der rechten oberen Bogenecke und 2½-4 Schilling je vom rechten Bogenrand; ½ Schilling signiert W. Engel, 1 Schiling signiert Grobe
1 Schilling dunkelviolettgrau in sehr tiefer frischer Farbe, allseits breitrandig und farbfrisch, ungebraucht ohne Gummi, Kabinett, signiert Pfenninger
½ Schilling dunkelviolettgrau und 1 Schilling schwärzlichorange, beide in sehr schöner tiefer und frischer Farbe, voll- bis meist sehr breitrandig mit übergehendem Doppelkreisstempel "LUEBECK 8/1" auf Briefstück; eine schöne und seltene Farbfrankatur in einwandfreier Erhaltung, die 1 Schilling zur Kontrolle im unteren Bereich vom Briefstück gelöst und hier signiert Köhler, weiterhin signiert Willadt, Ebel, Grobe, Drahn und Hunziker, letztere beide je mit Fotoattest (1965 bzw. 1966)
Provenienz: 75. Ebel-Auktion (1967), 147. Grobe-Auktion (1970)
½ Schilling dunkelviolettgrau, allseits breitrandig mit Ortsstempelentwertung "LÜBECK 15 11" (1862) auf vollstänigem Ortsbrief; ein durch die Marke gehender Briefbug unauffällig geglättet; ein attraktiver und sehr seltener Ortsbrief, signiert Pfenninger
½ Schilling dunkelviolettgrau und 2 Schilling rötlichbraun, beide sehr schön farbfrisch und ungewöhnlich breitrandig, mit klar übergehend aufgesetztem Strichstempel und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LUEBECK 29 4" auf Briefkuvert nach Güstrow in Mecklenburg mit rückseitigem Ausgabestempel; eine sehr seltene Farbfrankatur in besonders schöner Erhaltung, signiert Richter und Kleeberg sowie Fotoattest Brettl BPP (1988)
Provenienz: 194. Grobe-Auktion (1988)
1 Schilling schwärzlichorange, voll- bis meist breitrandig und in schöner frischer leuchtender Farbe, mit klar übergehend aufgesetztem kleinem Doppelkreisstempel "TRAVEMÜNDE 8 2" auf Briefstück; die Marke oben gering über das Briefstück herausragend, hier rechts minimales Aufklebefältchen außerhalb des Markenbildes; ein besonders schönes Belegstück des seltenen Stempels, signiert Köhler und Gemeinschaftsattest Brettl/Schmitt
Provenienz: Sammlung Traber (1981)
1 Schilling schwärzlichorange, 2 Einzelwerte als tête-bêche geklebt, ein Wert oben rechts lupenrandig und ganz kurz berührt, sonst beide voll- bis meist breitrandig und sehr schön farbfrisch, mit vorschriftsgemäßer Tintenentwertung auf kleinem Briefkuvert mit nebengesetztem Doppelkreisstempel "LUEBECK BAHNHOF 30 12" (1860) nach Hamburg; rückseitiges Siegel ausgeschnitten, sonst gute Erhaltung; ein seltener und attraktiver Brief aus bekannter Korrespondenz
2 Schilling rötlichbraun im Originalbogen mit 100 Marken, dabei der Fehldruck "ZWEI EIN HALB" auf den Feldern 96 und 97 und Kontrollstempel im Unterrand; einmal waagerecht gefaltet, jedoch nur einige Marken in der Randlinie berührend, rechts unten Bogenrand etwas schräg beschnitten, sonst sehr gute Erhaltung. Es sind nur ganz wenige vollständige Bogen dieser Marke erhalten geblieben
2 Schilling rötlichbraun in sehr schöner und tiefer Farbe, links gut voll- sonst allseits breitrandig mit zweimal nebeneinander sauber aufgesetztem Balkenstempel auf Briefstück, Kabinett
2 Schilling rötlichbraun, sehr schön farbfrisch und allseits breitrandig mit zentrischer Entwertung durch Dreikreisstempel "L"; der Dreiringstempel ist auf der geschnittenen Ausgabe eine ganz große Seltenheit, neben den beiden Stücken in dieser Sammlung haben wir nur noch eine Mi.-Nr. 6 registriert, Luxus, signiert Grobe
