353 / März 2013
353. Heinrich Koehler Auction
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Pages
1 Sgr. rosa mit breitem linken Bogenrand mit Reihenzähler "12" und blauem Hannover-DKr. "CELLE 9/2" auf Briefhülle nach Burgdorf, unauffällige Aktenfaltung außerhalb der Frankatur; ein attraktiver und seltener Brief
2 Sgr. ultramarin mit klarem roten DKr. "VIETNITZ 6/2 64" auf Briefstück, Kabinett, sign. Pfenninger
Provenienz: Fritz Kirchner
1865, 3 Pfg. graulila, 2 waagerechte Paare, farbfrisch und gut durchstochen mit klarem DKr. "EXIN 13/4 67" auf Briefhülle nach Bromberg, leichte Aktenfaltung außerhalb der Frankatur; ein sehr attraktiver Brief mit nicht häufiger Mehrfachfrankatur
STEMPEL: "451" FRIEDRICHSHOF auf 1. Ausgabe 2 Sgr. auf blau, links etwas berührt sonst breit bis überrandig auf Briefhülle mit nebengesetztem Ra3 nach Königsberg
"1803" WOLITTNICK BAHNHOF auf 1. Ausgabe 3 Sgr. auf gelb, rechts noch voll- sonst breit- bis überrandig mit schmalem linkem Bogenrand auf kleinem Briefstück, selten
Lot no.4276
°
For lots marked with a circle (°) next to the lot number an additional 7% VAT on the hammer price will be charged. This charge does not apply to dealers outside Germany and within the European Union with a turnover tax identification number.
Condition
6Catalogue no.
Opening300 €
Sold forUnsold
1840, "LICHTENRADE 28/7", klarer Fingerhutstempel auf schöner Faltbriefhülle nach Potsdam, ein sehr seltener Stempel, nur wenige Stücke bekannt, sign. Kruschel
"NEUTEICH I.D.N/M. 27/7", glasklar auf Wappen 1 Sgr. karmin und zusätzlich nebengesetzt auf Behändigungsschein nach Posen; 2 weitere Werte der Frankatur sind abgefallen bzw. wurden entfernt, dennoch ein sehr attraktives und seltenes Stück
Krone-Posthorn-Stempel: "BERSCHKALLEN", "KALLWEN", "KARALENE", "KL. JERUTTEN" (große Type) und "SCHWARZORT", auf Teilbriefen bzw. Vorderseite, teils entfernte Frankatur
"CZYCHEN" auf rückseitig nicht ganz kpl. Dienstbriefhülle mit klar nebengesetztem Ra2 "DUNEYKEN / 14 1" nach Gumbinnen
"DAUPERN" sehr sauber auf kpl. Dienstbrief mit nebengesetztem Ra2 "MEMEL / 6 6" (1861) nach Königsberg; Stempelseltenheit, es sind nur 2 weitere Belege dieses Hilfspostamtes bekannt
"DIDLACKEN", sauber nebengesetzt auf kleinem Briefkuvert mit 1. Ausgabe 1 Sgr. auf rosa, voll- bis überrandig mit Nr. "682" und nebengesetztem Ra2 "INSTERBURG / 8 7" nach Schillelwethen; sehr selten, wir haben keinen weiteren frankierten Brief und ansonsten nur 3 Ganzsachen registriert
"GERWISCH=KEHMEN", glasklar auf Dienstbriefhülle (kleiner Aktenschnitt unten links) mit sauber nebengesetztem EKr. "GUMBINNEN 20 10 70" nach Gumbinnen
"GR. GAUDISCH-KEHMEN", nebengesetzt auf Briefkuvert mit 2 waagerechten Paaren 1 Sgr. ohne Wz. , beide voll- bis breitrandig mit DKr. "KOENIGSBERG PR. 2/5" nach Königsberg, rückseitiges Siegel ausgeschnitten; einer der eindrucksvollsten Briefe mit Krone/Posthorn-Stempel
Provenienz: John Boker jr. (1992)
"GURNEN", sehr sauber auf kpl. Dienstbrief (Aktenschnitt unten links hinterlegt) nach Gumbinnen
"JECKSTERKEN", sauber nebengesetzt auf kleiner Briefhülle mit Wappen 1 Sgr. rosa mit Ra2 "TILSIT / 24 2" (1867) nach Tilsit; Marke leicht eckrund und gering fleckig
Provenienz: 211. Köhler-Auktion (1974)
"KIAUTEN", sauberer und fast vollständiger Abschlag auf stärker berührter ½ Sgr. orange
"KL. JERUTTEN", klar nebengesetzt auf Briefhülle mit 3 Stück NDP 1/3 Gr. durchstochen (ein Wert Scherenschnitt) mit EKr. "FRIEDRCHSFELDE 30 8 70" nach Ortelsburg; durch 2 Werte der Frankatur leichter Schrägbug durch Aktenfaltung
Provenienz: 1. Kruschel-Auktion (1970)
"LANGENBRUECK", glasklar abgeschlagen auf Briefstück mit Wappen 2 Sgr. ultramarin mit klar aufgesetztem Ra2 "SENSBURG / 3 11", wahrscheinlich einzig bekanntes Belegstück dieses Stempels
Provenienz: Sammlung Baldus (1956), 1. Kruschel-Auktion (1970)
"NIEBUDSCHEN", sauberer großer Teilabschlag auf NDP ½ Gr. gezähnt, Farbe etwas verblaßt, sonst einwandfrei, sign. Pfenninger
"NIEBUDSCHEN", glasklar auf Dienstbriefhülle mit nebengesetztem DKr. "GUMBINNEN 1/8 67" nach Gumbinnen
"OBER-EISSELN", nebengesetzt auf kleiner Briefhülle mit NDP 1 Gr. gezähnt mit DKr. "RAGNIT 31/1 70" nach Tilsit; sehr selten
"SCHWARZORT", als Entwerter auf Ganzsachenumschlag 3 Sgr. gelb mit zusätzlich auf- und nebengesetztem Ra2 "TILSIT / 30 7" nach Stettin; als Entwerter außerordentlich selten und in der Kombination mit dem Tilsit-Stempel Unikat
Provenienz: 1. Kruschel-Auktion (1970)
"TUROSCHELN", sehr schön und voll abgeschlagen auf Wappen 1 Sgr. karmin (teils Scherenschnitt) auf Briefkuvert mit nebengesetztem Ra2 "JOHANNSBURG / 7 4" nach Lietzen; ein weiterer Wert offensichtlich entfernt
"WIESZEN", wie immer rückseitig abgeschlagen auf Brief mit Gittergrund 2 Sgr. und 3 Sgr. (letztere leicht fehlerhaft) mit Ra2 "HEYDEKRUG / 26 2" (1862) auf Paketbegleitbrief nach Königsberg
FELDPOST: "PREMIER CORPS GRANDE-ARMEE...", L3 in rot, nicht ganz perfekt auf kpl. Brief vom 30. April 1807 von preußisch Holland nach Paris
"No. 23 / GRANDE-ARMEE", L2 in schwarz sauber auf kpl. Brief von Königsberg 6.10.1812 nach Frankreich, etwas unfrisch
"No. 29. / GRANDE ARMEE", L2 in rot sauber auf kpl. Brief von Allenstein 1807 an den italienischen Kriegsminister in Mailand
Lot no.4298
°
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Condition
Catalogue no.
Opening1.000 €
Sold forUnsold
Hugo Hans Karl von Winterfeld, preußischer General, Generaladjudant der drei deutschen Kaiser, später Gouverneur der Festung Mainz etc., Korrespondenz von 82 Briefen (alle ohne Umschlag), 3 Korrespondenzkarten und einem Telegramm an seine Frau, fast alle aus Versailles zwischen November 1870 und März 1871, eine Korrespondenzkarte von einem Zwischenstop während der Hinfahrt aus Mainz; teilweise interessanter geschichtlicher Inhalt; hoch interessanter Bestand
1814, Brief aus Virton vom 11. Mai, 2 Tage vor Abzug der französischen Truppen aus der Bundesfestung mit handschriftlichem Vermerk 'Service très presse', vom Friedensrichter an den Bürgermeister von Ruette beinhaltend die Anweisung des General-Gouverneurs von Mittel-Rhein bezüglich des Erwerbs kommunaler Güter: "... Beachten Sie, daß das Wort "burgermestre" jetzt durch das Wort "maire" ersetzt wird ..."
Preußischer Feldpostbrief vom 8. Juni aus Lüttich mit handschriftlichem Vermerk "Litaria pr. estafette" an den preußischen General-Gouverneur Gruner in Trier/Main betreffend das Einrücken des 6. Armee-Korps der Verbündeten in den Raum Luxemburg und Fragen der Verpflegung
Preußischer Militärdienstbrief "Per Ordonnanz" vom 3. Juli aus Arlon an den Gouverneur des Départements 98 in Luxemburg, Freiherr von Schmitz-Grollenburg mit der Mitteilung, dass ein Detachement der luxemburgischen Festungsgarnison die Post von Arlon besetzt hat, teilweise erhaltenes Lacksiegel rückseitig; seltener und geschichtlich hochinteressanter Brief
1815, Militärdienstbrief aus Luxemburg vom 22. Februar vom Kommandeur der preußischen Kavallerie-Brigade, Henckel von Donnersmarck, an den Gouverneur von Luxemburg Freiherr von Schmitz-Grollenburg "... der commandierende General hat mich beauftragt, bei der zu erwartenden milden Witterung die gewöhnlichen Frühjahrsübungen mit meinen untergebenen Truppen vorzunehmen und in größeren Abteilungen auf die Soldaten zu wirken.", ein seltener Brief aus der frühen Zeit der preußischen Besatzung
Militärdienstbrief vom 24. Juli mit rückseitigem Absenderstempel "Koenigl. preuss. Kommandatur der Festung Luxemburg" an das "Königliche Direktorat hierselbst" mit Unterschrift "v. Lebin, Major und interimistischer Kommandant". Mitteilung, dass er keine Truppen aus der Festung zur Bekämpfung von herumstreunendem Gesindel abgeben kann und verweist auf demnächst ankommende Truppen, vorerst will er 50 Gewehre aus dem Magazin an die Bevölkerung abgeben lassen; hochinteressanter und seltener Brief
1816, "Luxemburg" handschriftlich in rot auf kpl. Dienstbrief des Chefs der 2. Kompagnie von Schönholz nach Loewenberg in Schlesien, rückseitig Portovermerk "3" (Sgr.) für die Beförderung auf preußischem Staatsgebiet, die versehentlich notiert wurde; laut Prof. Brühl und Dr. Goebel sind nur 3 Briefe aus der ersten Postperiode bekannt
1817, Militärdienstbrief des Kommandanten der Bundesfestung Du Moullin an den königlich niederländischen Zivilgouverneur mit rückseitigem Siegelstempel "KÖNIGL. KOMMANDANTUR DER FESTUNG LUXEMBURG", selten
Undatierte Briefhülle "H.D.S." mit L1 "LUXEMBOURG" an den Generalgouverneur des Nieder- und Mittelrheins zu Aachen, rückseitig teilweise erhaltenes Lacksiegel; es sind kein halbes dutzend Briefe aus dieser Periode bekannt
