353 / März 2013
353. Heinrich Koehler Auction
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Pages
1826, Militärdienstbrief des Kommandanten Du Moullin an den Zivilgouverneur mit rückseitigem Dienstsiegel "KÖNIGL: PREUSS: / MILIT: GOUVERNEM: DER BUNDESFESTUNG LUXEMBURG", selten
1835 (ca.), Briefhülle mit Teil des Inhaltes mit rotschwarzem niederländischen EKr. "LUXEMBURG 10 JUNO", mit rückseitigem Transitstempel von Trier nach Potsdam mit vorderseitigem Ausgabestempel, roter handschriftlicher Vermerk "Miliz"; außerordentlich selten
1843, portofreier "Offiz. Famil. Brief der Bundesfestung Luxemburg" mit rückseitigem Durchgangsstempel "TRIER 3/6". Vom 3. Mai 1831 bis Juni 1852 war auch die Privatpost der Offiziere portofrei
1844, portofreier Offiziersbrief mit handschriftlichem Vermerk "Offizier-Familien-Brief zur Bundesfestung Luxemburg gehörigen Truppen" nach Berlin mit rückseitigem DKr. von Trier und Ausgabestempel
1849, portofreier Offiziersbrief mit handschriftlichem Vermerk "frei als Offz. Brief der Reichsfestung Luxemburg ..." ohne Abgangsstempel, rückseitig mit Transitstempel von Trier und Ausgabestempel, nach Mönchengladbach; einzig bekannter Offiziersbrief der "Reichsfestung", ex Sammlung Prof. Brühl
1853, unfrankierter Brief des Leutnants Spies aus der Bundesfestung über Trier nach Mönchengladbach, ohne Strafporto mit "3" Sgr. taxiert, rückseitig Bahnpost- und Ausgabestempel
1857, unfrankierter Brief der 'Artilleriedirektion der Bundesfestung Luxemburg' (rückseitg auch entsprechendes rotes Lacksiegel) mit vorderseitigem Durchgangsstempel "TRIER 2 4" nach Abentheurhütte bei Birkenfeld; das Briefporto wurde ab Trier taxiert mit "1" Sgr.
1861 (ca.), Brief von "MERZIG 6 4" frankiert mit Wappen 1 Sgr. rosa mit (bedeutungslosem) Vermerk "Off. Brief frei" an einen Hauptmann und Batteriechef in Luxemburg mit rückseitigem Ankunftsstempel der Luxemburger Post, selten
1862, Militär-Dienstbrief des Gouverneurs der Festung, K.G.S. v. Brauchitsch nach Pfaffenthal mit rückseitigem schwarzem Dienstsiegel
1845 (ca.), "MIL: BRIEF:ST. LUXEM=BURG.", EKr. sehr sauber auf gesiegeltem Wertbrief mit handschriftlichem Vermerk "Militärbrief - inliegend 5 Thaler in Kassenanweisungen" sowie "v. Luxemburg" an einen Advokaten in Koblenz mit vorderseitigem Nierenstempel "TRIER 30/1"; in dieser Form ein außerordentlich seltener und attraktiver Brief, Fotoattest Van der Linden
1857, "MIL:BRIEF.ST. LUXEM=BURG" auf kpl. Soldatenbrief mit entsprechend handschriftlichem Vermerk nach Arnsberg mit rückseitigem DKr. von Trier, taxier mit "3" Sgr., selten
"OFFICIERBRIEF / LUXEMBURG", blauer Ovalstempel auf Ganzsachenumschlag Wappen 1 Sgr. rosa mit Zufrankatur Gittergrund 2 Sgr. ultramarin, voll- bis breitrandig, beide mit Ra2 "TRIER 27/3 III / BINGERBRÜCK" nach Groß-Strehlitz in Oberschlesien mit rückseitiger Angabe "Absender von Wolffersdorff, Hauptmann"; leicht unfrisch, einzig bekannte Mischfrankatur zwischen Kopf- und Wappenausgabe von Luxemburg, daneben ist nur eine Mischfrankatur der Kopfausgaben bekannt
"OFFICIER BRIEF LUXEMBURG", Ovalstempel in schwarz auf Briefkuvert frankiert mit Luxemburg 1859, 37½ C. grün mit DKr. "LUXEMBOURG 22 OCT. 66" nach Berlin; kleine vorderseitige Fehlstelle im Umschlag oben hinterlegt
Paketbegleitbrief der 'Artillerie-Direction Luxemburg" nach Abentheuerhütte mit Paketzettel "aus Trier" sowie Stempeln der Privatexpeditionen Wirtgen (schwarz) und Recking (blau) sowie Ra2 von Trier und Birkenfeld
"AUS LUXEMBURG / PORTO VON CONZ / 10 11 63" auf Offiziers-Paketbegleitbrief mit vollständigem Inhalt nach Kobershain in Sachsen mit rückseitigem Durchgangsstempel von Trier und Ausgabestempel, nachtaxiert mit 7 3/4 Sgr.
1816, gedruckte Bekanntmachung vom 22. Januar mit der Ausschreibung für die Verpflegung der 'K.K. österreichischen Garnison', außerhalb des Textes gefaltet
1817, eingeschriebener Militär-Dienstbrief mit L1 "MAINZ" und "CHARGÉ" nach Stettin, die Chargé-Gebühr mit "7" Kr. taxiert; ein seltener Brief der 1. Postperiode
1839, kpl. Faltbrief mit L2 "MAINZ 29 DEC 1839" nach Köln mit handschriftlichem Vermerk "Officierfamilienbrief der Besatzung zu Mainz; daher frei", kleiner Randfehler
1843, Militär-Dienstbrief mit rückseitigem Lacksiegel an das große Militär-Waisenhaus in Potsdam mit großem Taxis-DKr. "MAINZ 8 5 1843"
1844, kpl. Brief mit handschriftlichem Vermerk "Offizier Geschäfts-Brief... frei Grenze" mit kleinem EKr. "MAINZ 20 11 1844" nach Köln; für die Strecke zwischen Mainz und Bacharach wurde der Brief mit "3" Sgr. belastet
1848, kpl. Brief mit Taxis-DKr. "MAINZ 9 JAN. 1848" mit handschriftlichem Vermerk "freier Offz. Brief d. Bundesftg. Mainz" nach Mönchengladbach mit Durchgangsstempel von Köln und Ausgabestempel
1860 (ca.), Chargé-Brief eines Sergeanten der 1. Kompagnie, 2. Thüring.Inf. Regiment 32 (war von 1861-66 in der Bundesfestung stationiert), frankiert mit 15 Kr. braunpurpur im Taxis-Schnitt mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. nach Neudorf mit Fürstentum Waldeck. Seit 1. Juli 1852 war alle abgehende Post aus der Bundesfestung portopflichtig
1822, "K.K. OEST. MILT. POST / Mainz ... FEB. 1822", roter Achteck-Stempel auf kpl. Dienstbrief nach Österreich, waagerechte Brieffaltung durch den Stempel; es sind kaum mehr als ein halbes Dutzend Briefe mit diesem Stempel bekannt
1829, "K.K.ö.M.P. Mainz", Ovalstempel in rot sehr sauber auf Militär-Dienstbriefhülle nach Kloster-Neuburg
1832, "K.K.ö.M.P. Mainz", Ovalstempel in gelblichrot auf Militär-Dienstbrief nach Rappottenkirchen
1835, "K.K.ö.M.P. Mainz", Ovalstempel in schwarz sauber auf Militär-Dienstbrief nach Korneuburg
1837, "K.K.ö.M.P. Mainz", Ovalstempel in schwarz auf Militär-Dienstbrief nach Eger
1840, "Mainz 27 OCT.", L2 sauber auf Dienstbrief des "Baron Fleischerlinien Infanterie Regiment No. 35" nach Böhmen; waagerechte Faltung außerhalb des Stempels
1850, "Mainz 17. JUL." auf Militär-Dienstbrief des Erzherzog Rainer Infanterie Regiment No. 11 nach Neuhaus in Böhmen, Aktenfaltung
"Mainz 12 FEB.", 2 saubere Abschläge auf 1850, 3 Kr. rosarot, Type Ib im waagerechten Paar und schräg über die rechte Marke geklebtem Einzelstück auf Briefstück, alle Marken voll- bis breitrandig und farbfrisch; eine der ganz großen Seltenheiten österreichischer Feldpost und der deutschen Bundesfestungen, Fotoatteste Puschmann VÖB und Prof. Ferchenbauer VÖB
1860, Militär-Dienstbrief mit handschriftlichem "Mil.Platz Commando in Mainz" (rückseitig entsprechender blauer Siegelstempel) mit Taxis-EKr. "MAINZ 21 OCT. 1860" nach Ellwangen mit diversen Taxen
1849 (?), portofreier 'Militär-Brief' mit DKr. "FELD-POST D.8 ARMEECORPS" nach Salzwedel, Briefinhalt: neue Adressangabe "3te Comp. 24 Inf. Reg. zu Rastatt"
1849, Soldatenbrief der "mobilen Colonne des General von Schacke" mit DKr. "FELD-POST D.3 Armeecorps 26/7" nach Thüringen
1850 (ca.), "Militärbrief" mit DKr. "BERLIN 23 10" an einen Unteroffizier in der Festung
1850, portofreier Kriegsgefangenenbrief eines in Rastatt inhaftierten mit DKr. "RASTATTT 24 FEB" nach Mannheim, zensiert mit rückseitigem "Passiert" mit Handzeichen sowie blauem Truppenstempel, sehr selten
Baden Ganzsachenumschlag 3 Kr. mit nebengesetztem DKr. "RASTATT 30 JUL." und Uhrradstempel "7" mit handschriftlichem Vermerk "per Feldpost" nach Efringen, Amt Lörrach; mit Verordnung vom 7. Juni 1851 galt für die badische Militärpost eine bedingte Portofreiheit, bis zu einem Gewicht von 1 Lot galt uneingeschränkt das Porto von 3 Kr., etwas fleckig und Einriß rechts
