362 / März 2016
362. Heinrich Koehler Auction
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Pages
5 Sch. blau, allseits breitrandig mit leicht aufgesetztem DKr. "ROSTOCK BAHNHOF 20/9" auf Briefkuvert nach Bonn; der Umschlag vorderseitig leichter Siegelfleck, sonst einwandfreie Erhaltung, sign. W. Engel, Pröschold und Kruschel sowie Fotoattest Berger BPP
1856, 5 Sch. blau, allseits breitrandig mit klarem DKr. "GÜSTROW 23 8" auf Briefkuvert nach Danzig; das Kuvert mit kleinen Radierspuren
4/4 Sch. lebhaftbräunlichrot auf gewöhnlichem Papier, waagerechtes Paar, farbfrisch und einwandfrei durchstochen mit leicht aufgesetztem DKr. "BÜTZOW 28 4" auf Ganzsachenumschlag 1864, 3 Sch. orange nach Berlin; Umschlag rückseitig etwas rauh geöffnet, sonst tadellos, sign. Brettl
1864, Wappenausgabe ¼ Sgr. schwärzlichrotorange, farbfrisch und tadellos durchstochen mit 2 Teilabschlägen des EKr. von Friedland, Kabinett, eine seltene Marke in tadelloser Erhaltung, Altsignaturen und Fotoattest Berger BPP (2015)
1852, Oldenburgisches Hauswappen 1/3 Sgr. auf grün mit markantem Rahmenbruch links, sehr schön farbfrisch und voll- bis meist breitrandig mit leicht aufgesetztem Ra2 von Varel, Kabinett, u.a. sign. Pfenninger und Fotoattest Stegmüller BPP
1852, 1/15 Th. auf rosa, Type III in Mischfrankatur mit 1859, 1 Gr. auf blau, beide farbfrisch und voll- bis meist breitrandig mit Ra2 "WILDESHAUSEN 26/5" (1860) auf Briefhülle nach Salzwedel; der Brief war zunächst unterfrankiert, weshalb die 1 Gr.-Marke bei der Marke nachgeklebt wurde (Stempelteile unterhalb der Marke); die 1 Gr. durch Randklebung oben leichte Bugspur nur im Außenrand; eine attraktive und seltene Mischfrankatur, Fotoattest Stegmüller BPP (2016)
¼ Gr. gelborange, sehr schön farbfrisch und allseits voll- bis meist breitrandig mit zentrischem blauen DKr. "OLDENBURG 24/2", Kabinett, mehrfach sign. und Fotoattest Stegmüller BPP
½ Gr. braunorange, farbfrisch und allseits überandig aus der rechten unteren Bogenecke mit 3 bzw. 4mm Bogenrand, mit klarem Ra2 "VAREL 6/10" auf Briefhülle nach Neuenwege im Nahbereich, die Briefhülle links zurück gefaltet und etwas gestützt, ein sehr seltener und attraktiver Brief, Fotoattest Brettl/Schmitt
1861, Ganzsachenumschlag 3 Gr. hellzitrongelb mit klarem nebengesetzten Ersttags-DKr. "OLDENBURG 1 1" nach Osterode, rückseitig handschriftlicher Empfangsvermerk "...1861..", rückseitig Teil der Klappe fehlend und zwei kleine Fehlstellen, bildseitig gut erhalten, selten
Lot no.4066
°
For lots marked with a circle (°) next to the lot number an additional 7% VAT on the hammer price will be charged. This charge does not apply to dealers outside Germany and within the European Union with a turnover tax identification number.
Condition
6Catalogue no.
Opening150 €
Sold for160 €
1807, "No. 20 / GRANDE ARMÉE" sauber in rot auf kpl. Faltbrief nach Caen, Kabinett
Lot no.4067
°
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Condition
6Catalogue no.
Opening150 €
Sold for210 €
1807, "No. 20 / GRANDE-ARMÉE" in rot sauber auf kpl. Faltbrief nach Paris
Lot no.4068
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Condition
6Catalogue no.
Opening150 €
Sold for190 €
1812, "No.10/GRANDE ARMEE" in rot auf kpl. Brief von Berlin nach Frankreich
Lot no.4069
°
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Condition
6Catalogue no.
Opening120 €
Sold for96 €
Düsseldorf: 1758 (ca.), "ARM.DU B. RHIN", L1 sauber auf kpl. Brief an den General Marquis de Voyer in Rees
Lot no.4070
°
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Condition
6Catalogue no.
Opening120 €
Sold for96 €
"ARM.DU. B. RHIN", L1 klar auf Briefkuvert mit zugehörigem Inhalt von Düsseldorf 1762 an den Regierungspräsidenten in Meurs; schöner Beleg aus dem Siebenjährigen Krieg
Elbingerode, "Le Command. d'armées de la place d'Elbingerode", Franchise-Vermerk auf kpl. Vordruckbrief "Grande-Armée" 1807 nach Wernigerode
"DÉBOURSÉS MINDEN", L2 sauber rückseitig auf kpl. Faltbrief von Leipzig 1809 nach Bremen
"KÖNIGL.PR.CONTUMAZ DIREKTION ZU NIMMERSATT", kleine Sondertype in schwarz, recht klarer Abschlag vorderseitig auf Briefhülle von "DORPAT 28 MAI 1831." via "P.MEMEL 15.JULI" nach Herrenhuth, oben einmal gefaltet, gute Erhaltung (Feuser Nr. 52)
"DÉBOURSÉS NORDHAUSEN", L2 klar abgeschlagen rückseitig auf kpl. Faltbrief von Lüneburg 1810 nach Sondershausen mit nebengesetztem L1 "BRAUNSCHWEIG", selten
"PADERBORN / WESTPHALIE", L2 sauber auf Faltbrief (ein Seitenteil fehlend) nach Heringhausen bei Lippstadt, selten
1813, "Estafetten-Pass" für eine Sendung von Quedlinburg nach Halle
1857, Glatter Grund 3 Sgr. gelborange, zwei fehlerhafte Werte mit handschriftlicher Entwertung auf komplettem Faltbrief mit nebengesetzem handschriftlichem Vermerk "Memeler Dampfboot 15.7" nach Antwerpen, etwas fehlerhaft, seltener Brief
1858/60, 4 Pf. grün im waagerechten Paar und Einzelwert gemeinsam mit Einzelwert 2 Sgr., alle Werte farbfrisch und allseits voll- bis breitandig, mit klarem DKr. "MAGDEBURG 16 12" auf Faltbrief nach Neustadt, dort aber laut ausführlichem, rückseitigen handschriftlichen Vermerk "Adressat ist in Neustadt W Pr. gänzlich unbekannt" und mit vorderseitigem Ausgabestempel wieder retour gesandt, ein seltener und attraktiver Brief in guter Erhaltung, sign. Pfenninger
1859, Gittergrund ½ Sgr. rotorange, gering tangiert, zusammen mit vollrandiger 2 Sgr. blau in Mischfrankatur mit Wappenausgabe 1 Sgr. karmin im waagerechten Dreierstreifen, mit teils Scherentrennung, mit klarem Ra2 "PEITSCHENDORF 3/9" auf kompletten Faltbrief mit handschriftlichem Vermerk "hierauf eingezahlt 14 Thaler" nach Königsberg, ein Wert der 1 Sgr. gering über den Rand geklebt, das Porto teilt sich auf in 1 Sgr. Porto, 4 Sgr. Gebühr für die Überweisung sowie ½ Sgr. Bestellgeld, ein sehr attraktiver und in dieser Kombination vermutlich einmaliger Brief
4 Pfg. grün mit Ra.3 "RAUDTEN REG. BEZ. BRESLAU" auf Henze-Streifband-Drucksache (hinterer Teil des Streifbandes fehlt); Inhalt : Subscriptstionsschein für den 'Illustrierten Anzeiger über gefälschtes Papiergeld und unächte Münzen'
2 Sgr. ultramarin, sogenannte 'Hallenser Postfälschung' mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "CÖLN BAHNHOF 17 3" (1866) auf Briefhülle nach Traben; die Marke mit Beschädigung links oben aufgeklebt, sonst in guter Erhaltung; der Status dieser Marken ist ungeklärt, ungeachtet ob es sich um eine aus dem Verkehr gezogene Teilauflage oder um eine Fälschung zum Schaden der Post handelt sind derartige Stücke von größtem Interesse; es sind etwa 20 postalisch gebrauchte Stücke, darunter 2 oder 3 Briefe bekannt sowie 17 Exemplare die seinerzeit in Halle bei den Akten gefunden wurden und mit Dienstsiegel entwertet sind ex Sammlung Dr. Ernst-Spies
30 Sgr. blau im 4er-Block aus der rechten unteren Bogenecke, einwandfrei durchstochen, ungebraucht, 1 Wert postfrisch
7 Sgr. ziegelrot, achteckig geschnitten mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "BROMBERG 17/4" auf gesiegeltem Wertbrief nach Berlin
Ausschnitt 7 Sgr. orangerot, achteckig geschnitten zusammen mit Freimarke 2 Sgr. auf blau mit klarer Nr. "285" CROSSEN auf Briefstück, Pracht, mehrfach sign. und Fotoattest Brettl AIEP
1850, 1/2 Sgr. rotorange im waagerechten 6er-Streifen, linke Marke links oben angeschnitten, sonst voll bis breitrandig, je mit Nummer "1439" entwertert, kleiner Eckbug links unten, sonst dekorative und seltene, farbfrische Einheit, sign. Drahn
1/2 Sgr. rotorange im waagerechten 6er-Streifen, allseits voll- bis breitrandig und je klar aufgesetzter Nr. "1439", Einheit oben mit zwei Vortrennschnitten, davon eine ins Markenbild der 3. Marke von rechts gehend, bildseitig sehr dekorative und farbfrische Einheit
3 Sgr. schwarz auf gelb, allseits breitrandig mit etwas undeutlichem Nummernstempel "1439" auf Faltbriefhülle von "STETTIN BAHNHOF 18.7.(57)" nach Neapel mit Ankunftsstempel, vorderseitig mit sizilianischer Porto-Taxe "38" Grana für 1 foglio und ovaler Stempel "ADMIN.GEN.DELLE POSTE" sowie rückseitig mit L2 "Transito per le Stato Pontifico" (im Stempelbereich mit Stockflecken), vorderseitig wenige kleine Stockflecke, sonst in guter Gesamterhaltung, sehr seltener Teilfranko-Brief bis zur Postvereinsgrenze
4 Pfg. dunkelgrün, 6 Einzelwerte je mit klarem Nummer "1439" als Streifen verklebt auf Briefstück, zwischen den Marken mit senkrechten Faltungen und linke Marke links oben berührt, sonst voll- bis sehr breitrandig geschnitten, dekorativ, sign. Hassel/Basel
1857, Glatter Grund 1 Sgr. rosa im waagerechten Paar und Einzelwert, je voll- bis breitrandig und farbfrisch mit Nr. "1913" BRESLAU BAHNPOST auf kpl. Faltbrief mit handschriftlichem Aufgabe-Vermerk "Stettin 29.12.(57)" nach Posen mit Ausgabestempel, Kabinett
1858, Gittergrund 2 Sgr. grauultramarin im waagerechten Paar und zwei Einzelwerte 4 Pfge. grün je mit Ra1 "STETTIN" als Zufrankatur auf großformatigem Ganzsachen-Umschlag 1 Sgr. als Express-Brief mit minimaler Überfrankatur nach Stolp mit rückseitigem Bahnpost-L3 "BERLIN 28.2. II CÖSLIN", Marken lupen- bis breitrandig, Umschlag gereinigt und Verschlußklappe innen gestützt, bildseitig dekorativer Beleg mit seltener Frankatur- und Stempel-Kombination, sign. Brettl BPP
1851, "EXP:STETTIN...1851/LE CONSUL DE RUSSIE/No...SCHLÖZER", Ra3 klar in schwarz auf Nachnahme-Brief aus St. Petersburg mit Postaufgabe "STETTIN 30.9." mit Auslagen-Stempel und Taxierung nach Berlin, rückseitig mit kpl. Lacksiegel, der Kaiserlich russ. Konsul nahm auch die Funktion eines Forwarding Agents war und benutzte diesen ungewöhnlichen Stempel für die durch ihn beförderte Briefe, selten
1852, "EXP:STETTIN...1852/LE CONSUL DE RUSSIE/No...SCHLÖZER", Ra3 klar in blau auf Boten-Briefhülle aus Stettin (rückeitig mit kpl. Lacksiegel) nach St. Petersburg, Faltspuren, sonst feiner Prachtbrief, der Kaiserlich russ. Konsul nahm auch die Funktion eines Forwarding Agents war und benutzte diesen ungewöhnlichen Stempel für die durch ihn beförderte Briefe, selten
