365 / September 2017
365. Heinrich Koehler Auction
- Airmail (315) Apply Airmail filter
- All World (94) Apply All World filter
- British Commonwealth (104) Apply British Commonwealth filter
- Europe (2060) Apply Europe filter
- German Colonies and offices abroad (561) Apply German Colonies and offices abroad filter
- German Empire (1155) Apply German Empire filter
- German occupation and field post 1939-45 (569) Apply German occupation and field post 1939-45 filter
- German States (1569) Apply German States filter
- Germany (74) Apply Germany filter
- Germany after 1945 (759) Apply Germany after 1945 filter
- Literature (63) Apply Literature filter
- Numismatics (47) Apply Numismatics filter
- Occupations in World War I. and related areas (476) Apply Occupations in World War I. and related areas filter
- Overseas (194) Apply Overseas filter
Pages
Deetzbüll, Einlieferungsschein der "Briefsammlungsstelle zu Deetzbüll" vom 5.2.1855, tadellos, Einlieferungsscheine von Briefsammelstellen sind selten
"Deetzbüll 2.Nov.1857", innen datierter Faltbrief nach Berlin mit vorderseitigem Aufgabestempel "LECK 1/11.57" und nebengesetztem Ra. "Aus Dänemark", diverse Taxierungen, ein schöner und seltener Auslandsbrief dieser Briefsammelstelle
Deetzbüll, Faltbrief von Niebüll über Leck nach Bredstedt mit vorderseitigem Aufgabestempel "LECK 30 6 60", tadellos
Deetzbüll bildete mit Niebüll eine geschlossene Ortschaft. Anders als der folgende Brief aus amtlicher Korrespondenz vom 2.7.1860 fehlt hier der Aufgabevermerk des Briefsammlers
"Dedsböl", handschriftlicher Aufgabevermerk rückseitig auf Faltbrief nach Bredstedt, vorderseitig mit Aufgabestempel "LECK 3 7 1860", tadellos
"Dedsböl 27/3", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Leck, gute Erhaltung
Abgebildet im Handbuch Band 1 auf Seite 75
"Deezböl", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbriefhülle nach Leck, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "86", ein schöner und attraktiver Brief
"v. Deettbüll 23/3", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Medelbye nordöstlich von Leck, frankiert mit Herzogth. Schleswig 1¼ Schilling grün mit DKr. "LECK 23 3 65", in Rötel taxiert "1" für die Austragung von Leck nach Medelbye, Frankatur leicht fehlerhaft und kleine Altersfleckchen sowie rückseitige Tesaspuren
Vom Absender im Inhalt mit "Dagebüll" als Absenderort notiert, dann aber 4 Tage später dem Briefsammler in Deetzbüll zur Beförderung übergeben. Die Handschrift des Aufgabeortes Deetzbüll entspricht der Handschrift des Briefsammlers zu Dagebüll zu dieser Zeit.
"DÖHNSDORF 25/6 1865", kleiner EKr. mit handschriftlicher Datumsangabe vorderseitig auf Briefvorderseite nach Pinneberg, frankiert mit Herzogth. Schleswig 1¼ S. grün mit auf- und nebengesetztem EKr. "LÜTJENBURG 28 6 1865", die Frankatur gering fehlerhaft und leichter senkrechter Briefbug durch Stempel, dennoch ein attraktiver und seltener frankierter Beleg aus der ersten Periode der Briefsammelstelle
"DÖHNSDORF 17/5 1867", kleiner EKr. mit handschriftlicher Datumsangabe vorderseitig auf beschnittenem Umschlag nach Hamburg, mit vorderseitig EKr. "LÜTJENBURG 16 5 1867", ein interessanter Beleg aus der 2. Periode des Bestehens dieser Briefsammelstelle
DÖSTRUP, "DSTRP" 3-Ring-Stempel sehr schön klar auf Dänemark 4 Schilling braun auf Briefvorderseite nach Wiesby-Mölle, ein sehr schöner und seltener Beleg aus bekannter Korrespondenz in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Möller BPP (2008)
DÖSTRUP, Faltbrief über Tondern nach Mögeltondern, frankiert mit Herzogth. Schleswig 1¼ S. grün mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "TONDERN 23 8 64", unter der Marke mit handschriftlichem Vermerk "Fm.", der Briefsammler hat die Postgebühr in bar erhalten und die Marke erst später aufgeklebt, ein sehr schöner und interessanter Brief in tadelloser Erhaltung, signiert Möller BPP mit Fotoattest (2008)
"v. Eggebeck", handschriftlicher Aufgabevermerk in roter Kreide vorderseitig auf Briefhülle nach Flensburg, tadellose Erhaltung
"Eggebeck", handschriftlicher Aufgabevermerk mit blauer Kreide unterstrichen, vorderseitig auf Faltbrief nach Rendsburg, frankiert mit Herzogth. Schleswig 1¼ S. rotlila mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "SCHLESW.POST-SPED.BUR. 16 9 Zug No3 nördlich", die Frankatur und der Brief minimal altersfleckig, ein schöner und interessanter Beleg
Aus Inhalt: " .. Gefälligst umgehend antworten an P.C.Petersen Bahnhof restant Eggebeck". Postlagernde Sendungen konnten also auch an Briefsammelstellen gerichtet werden.
"Eichede 18/1 66", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Trittau, frankiert mit Herzogth. Holstein 1¼ Schilling lebhaftbraunpurpur mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. "TRITTAU 19/1 1866", der einzig bekannte Brief mit diesem Aufgabevermerk in sehr schöner Erhaltung, signiert Peinelt
"Egensund d. 7.Juli 1860", innen datierter Faltbrief nach Fernsicht pr. Kellinghusen, frankiert mit Dänemark 4 Schilling braun mit Nr. "101" mit nebengesetztem EKr. "GRAASTEEN 7/7 POSTHORN", leichter waagerechter Briefbug durch Frankatur, sonst in sehr schöner Erhaltung
"Fleckeby", handschriftlicher Aufgabevermerk rückseitig auf Faltbriefhülle nach Schleswig, rückseitig schönes rotes Siegel "HÜTTENER HARDESVOGTEI ZU FLECKEBUY", ein schöner Brief in tadelloser Erhaltung
"F", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Briefhülle nach Schleswig mit vorderseitigem Aufgabe- und Ankunftsstempel "SCHLESWIG 14 12 1854", tadellos
"Fleckebyer 14 Aug. 1857", innen datierter Faltbrief über Schleswig nach Rendsburg, frankiert mit Dänemark 4 S. braun, mit Nr. "66" und nebengesetztem EKr. "SCHLESWIG 16 8 1857", ein schöner Brief in tadelloser Erhaltung
"Fleckebys 3. April", handschriftlicher Aufgabevermerk rückseitig auf kleinem Wertbrief mit vorderseitigem Aufgabestempel "SCHLESWIG 4/4 1858" nach Ottenbüttel, taxiert "28" in Rötel, mit handschriftlichem Vermerk "Hierbei 1 Beutel gemerkt Ohrt Ottenbüttel mit 58 RTh 84s Th.M.", ein schöner und attraktiver Brief
"v. Fleckebye", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Umschlag nach Schleswig, frankiert mit Herzogth. Schleswig 1¼ S. rotlila mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "SCHLESWIG 10 5 66", vorderseitig leichte Wasserspuren, rückseitig kleiner Tesafilmstreifen, Marke leicht über Rand geklebt, der einzig bekannte Beleg dieser Briefsammelstelle mit Schleswig-Holstein-Frankatur
"Frydendal", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Flensburg, frankiert mit Herzogth. Schleswig 1¼ S. rotlila, mit Federzug entwertet, ein schöner und seltener Brief
GABEL, "abzugeben in Gabel", handschriftlicher Vermerk auf Faltbriefhülle von Ripen nach Toftlund, frankiert mit Dänemark 4 Schilling braun mit Nr. "55" und unleserlichem Aufgabestempel, die Marke unten gering tangiert, sonst ein schöner Brief als "incoming mail", in schöner Erhaltung
"Gram 1864", innen datierter Faltbrief nach Riisjarob bei Apenrade, frankiert mit Herzogth. Schleswig 1¼ S. grün mit Nr. "23" und nebengesetztem DKr. "HADERSLEBEN 7/7 64", minimal unfrisch mit unbedeutendem Wasserfleckchen oben, eine sehr schöne Kombination des preußischen DKr. mit dem dänischen Entwertungsstempel, Befund Möller BPP (2007)
Der Brief wurde vom Briefsammler ohne Kennzeichnung zur vorgesetzten Poststelle nach Hadersleben gebracht, dort gestempelt, entwertet und nach Apenrade befördert, wo ihn der Landbriefträger in das etwas nordwestlich gelegene Rise-Hjarup auslieferte.
"Grande 7/5 63", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Briefhülle an das Königliche Amt Schwarzenbeck, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "153" und nebengesetztem EKr. "FRIEDRICHSRUHE 7/5 POSTHORN", die Marke unten minimal tangiert, ein schöner und seltener Beleg
Aufgabevermerk abgebildet im Handbuch Seite 122
"Grömitz 25/7 59", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Rendsburg, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "158" mit nebengesetztem EKr. "LENSAHN 25/7 1859", waagerechter Bug durch Frankatur und Aufgabestempel, sonst in tadelloser Erhaltung
"Grömitz 9/1 61", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbriefhülle nach Rendsburg, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "125" und nebengesetztem EKr. "NEUSTADT 9 1 1861", etwas unfrisch und oben kleiner Einriß, sonst in guter Erhaltung
Geänderte Laufstrecke im Vergleich zu vorherigem Los, jetzt über Neustadt statt über Lensahn
"Grömitz 7. Juli 1862", innen datierter Paketbegleitbrief nach Schleswig mit vorderseitigem blauen Aufgabestempel "NEUSTADT 8 7 1862", tadellos
"Grömitz 21/3 66.", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf kleiner Faltbriefhülle nach Petersdorf auf Fehmarn, frankiert mit Herzogth. Holstein 1¼ Schilling lebhaftbraunpurpur, die Marke oxidiert, ein sehr seltener Brief, die Marke mit Ortsstempel ist im Handbuch gänzlich unbekannt, nur 10 Tage später wurde diese Briefsammelstelle aufgelöst
"Gross-Brebel 21 Juny 63", innen datierter Faltbrief nach Flensburg, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "66" und nebengesetztem EKr. "SCHLESWIG 22/6 1863", tadellos, signiert Carl H. Lange, unseres Wissens der einzig bekannte Brief dieser Briefsammelstelle mit Marke
"Brebel", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Schleswig mit vorderseitigem DKr. "SCHLESWIG 9 2 65", ganz leichter waagerechter Bug durch Aufgabevermerk, sonst ein sehr schöner Brief in tadelloser Erhaltung
Brebel liegt 2 km östlich von Gross-Brebel, welches an der Chaussee zwischen Schleswig und Cappeln lag, wodurch sich die Einrichtung der Briefsammelstelle dort anbot.
"v. Brebel", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Briefhülle nach Schleswig, frankiert mit Herzogth. Schleswig 1¼ S. rotlila, mit auf- und nebengesetztem DKr. "SCHLESWIG 1 1 66", Brief und Marke minimal altersfleckig, unseres Wissens der einzig bekannte Brief
Abgebildet und beschrieben in Forschungsbericht 202.53f
"GROSS-BREBEL 22 11 66", EKr. auf mit Herzogth. Schleswig 1¼ S. rotlila frankiertem Faltbrief nach Flensburg, tadellos
Seit dem 1.4.1866 war aus der Briefsammelsammelstelle Gross-Brebel eine Postexpedition mit Landbriefträgerdienst geworden, die einen eigenen Stempel hatte. Im Brief heißt es: " Sollte es der Fall sein, daß Sie mal wieder schreiben, so adressieren Sie groß Brebel.. wenn Schleswig bemerkt ist gehen oft Briefe erst nach Cappeln und kommen oft zu spät .."
"Groshenbroderfähre 14 April 1852", innen datierter Faltbrief nach Burg auf Fehmarn, rückseitig mit rotem Lacksiegel "POST STATION ZU FEHMARN SUND", ein schöner Brief der einen Tag vor der erneuten Übernahme der Postverwaltung in Holstein durch Dänemark geschrieben wurde
"Am Sunde", handschriftlicher Aufgabevermerk in Rötel vorderseitig auf kleinem Faltbrief nach Burg-Staaken, tadellos, unseres Wissens der einzig bekannte Beleg der Briefsammelstelle mit diesem Aufgabevermerk
Abbildung des Aufgabevermerks im Handbuch Seite 129
"Grönau d 23/12 63", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Segeberg, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "3", ein sehr schöner und interessanter Beleg besonders durch die Unterlegung von Lübeck, signiert Grobe sowie Befund Möller BPP (2004)
"Grube 14/1 57", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Burg auf Fehmarn, vorderseitig mit Aufgabestempel "OLDENBURG 14 1 1857", ein schöner Brief in tadelloser Erhaltung
