365 / September 2017
365. Heinrich Koehler Auction
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Pages
"Svensby", handschriftlicher Aufgabevermerk auf kleinem Faltbrief nach Ülsby (?) mit nebengesetztem EKr. "FLENSBURG 12/9 1860", einer von nur 2 bekannten Briefen dieser Briefsammelstelle und unseres Wissens der einzige mit Herkunftsvermerk, tadellos
"Seegard 4/7 66", handschriftlicher Aufgabevermerk auf kleiner Faltbriefhülle nach Flensburg, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. rotlila mit DKr. "FLENSBURG 3 7 66", etwas altersfleckig, signiert Jakubek BPP
Abgebildet und beschrieben im Forschungsbericht 236, 11-12
Seegardskrug, "Seegard am 25 Juli 1866", innen datierter Faltbrief nach Flensburg, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. rotlila mit auf- und nebengesetztem DKr. "FLENSBURG 26 7 66", Brief minimal fleckig und mit einem durch Falz geschlossenen Einriß, sonst in guter Erhaltung
"Seelent", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Umschlag nach Knipphagen, frankiert mit Wertziffer im Viereck 1¼ S. mit Nr. "122", die Marke minimal fleckig, einer von nur 2 bekannten frankierten Belegen dieser Briefsammelstelle. Dieser Brief wurde von Seelent direkt nach Lütjenburg und von dort weiterbefördert, der 2. bekannte Brief mit Preußen Nr. 16 frankiert hat der Briefsammler nach Preetz zur Weiterbeförderung geleitet, Befund Möller BPP (2007)
"Sieseby 6 Oct. 53", innen datierter Faltbrief nach Bienebek, einer von nur 2 bekannten Briefen dieser Briefsammelstation, unten etwas eingerissen und minimale Patina
"Sieseb", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Briefvorderseite nach Schleswig, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "66" und nebengesetztem EKr. SCHLESWIG 18/7 1863", senkrechter Bug durch die Frankatur, der einzig bekannte frankierte Brief dieser Briefsammelstelle
Abgebildet und beschrieben im Forschungsbericht 144.16f
"v Siethwende", handschriftlicher Aufgabevermerk auf kleinem Faltbrief nach Itzehoe, frankiert mit Herzogth.-Holstein 1¼ S. bräunlichlila mit sauber auf- und nebengesetztem Ra3 "POST-SPED.BUR ELMSHORN-ITZEHOE 13/9 ZUG No II", die Marke kleinere Unzulänglichkeiten, sonst ein sehr ansprechender Brief in schöner Erhaltung
"Söbygaard 3 Marts 1860", innen datierter Faltbrief nach Gravensteen, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "71" und nebengesetztem EKr. "SONDERBURG 4/3 1860", der Brief datiert knapp 4 Wochen vor der Eröffnung der Briefsammelstelle, Marke oben rechts minimal tangiert und gering altersfleckig
Abgebildet und beschrieben im Forschungsbericht 236.12
Sörup, ein Faltbrief bzw. 2 Faltbriefhüllen aus gleicher Korrespondenz, einmal innen datiert, einmal mit Aufgabestempel "STERUP 25 4 1861" und einmal rückseitigem Lacksiegel, tadellose Erhaltung
"Sollerup", handschriftlicher Aufgabevermerk in blauer Kreide vorderseitig auf Faltbrief nach Schleswig, frankiert mit Schleswig-Holstein 1¼ S. grün mit Ra2 "SCHLESW.POST-SPED.BUR.. ZUG No.II", ein schöner Brief, signiert Andersen
"Stockelsdorf 8/5 65", handschriftlicher Aufgabevermerk auf Briefvorderseite nach Kirchbarkau bei Kiel, frankiert mit der Ziffer im Viereck 1¼ S. mit 3-Ringstempel "L", die Marke etwas fleckig und die rechte untere Ecke ergänzt, signiert Dr. Pirl
Bei Stockelsdorf handelt es sich um eine schleswig-holsteinische, Schwartau unterlegte Briefsammlungsstelle, die aber mit dem Stadtpostamt Lübeck in Verbindung stand und möglicherweise auch von dort mitverwaltet wurde.
"Süderbrarup 15 Mai 1859", innen datierter Faltbrief nach Gelting, taxiert "4" in Rötel und "8" in blau, keine postalischen Vermerke vorhanden, so dass der Brief möglicherweise von privaten Boten beförder wurde, gute Erhaltung, ein interessanter Beleg
"v. Süderbrarup", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Schleswig mit DKr. "SCHLESWIG 26 6 65", ein schöner Brief in tadelloser Erhaltung
Abgebildet und beschrieben im Forschungsbericht 144.18
Süder-Lygum, "Lögum", handschriftlicher Aufgabevermerk in Rötel auf Faltbrief nach Tondern, Insektenfraß vorderseitig etwas sichtbar, sonst in guter Erhaltung
Handschriftliche Herkunftsvermerke dieser Briefstelle sind erst ab 1862 bekannt. Es ist nicht klar, ob Taxierung und Ortsvermerk vom Briefsammler in Süder-Lygum erfolgten, falls der Brief dort eingeliefert wurde, oder, wahrscheinlicher vom Postcomptoir in Tondern
"Lögum 26/6", handschriftlicher Aufgabevermerk auf Faltbrief nach Leck, rückseigit schönes komplettes Siegel "ST. LYGUM KIRKE", tadellose Erhaltung
"Süderstapel den 14ten April 1854", innen datierter Faltbrief nach Rendsburg mit vorderseitigem Aufgabestempel "FRIEDRICHSTADT 19/4 1854", tadellos
Süderstapel, "v S. Stapel", handschriftlicher Aufgabevermerk rückseitig auf nicht ganz komplettem Paketbegleitbrief mit vorderseitig EKr. "SCHLESWIG 22/8 1864", mit Inhalt, gute Erhaltung
"Süderstapel den 22ten Juni 1865", innen datierter Faltbrief nach Husum mit vorderseitigem DKr. "RENDSBURG 22 6 65", tadellos
"Süsel d. 25ten Juni 1865", innen datierter Faltbrief nach Lübeck, frankiert mit Schleswig-Holstein 1¼ S. grün mit auf- und nebengesetztem EKr. "SCHWARTAU 25 7", oben links teils über die Marke gehend kleiner Empfängervermerk, etwas unfrisch, unseres Wissens der einzig bekannte frankierte Brief aus Süsel
"Tarp", handschriftlicher Aufgabevermerk in Bleistift vorderseitig auf Faltbriefhülle nach Flensburg, tadellos
"Tarp", handschriftlicher Aufgabevermerk in blauer Kreide auf Faltbriefhülle nach Eutin, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. rotlila mit Ra2 "POST-SPED.BUR.NEUMÜNSTER-NEUSTADT 20.1. Zug ..", etwas fleckig und oben Umschlag kleiner Einriß, sonst in guter Erhaltung und einer von nur 2 uns bekannten Belegen dieser Briefsammelstation
"Tarp", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbriefhülle nach Hohenheim, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. rotlila mit auf- und nebengesetztem Ra2 "SCHLESW.POST-SPED.BUR 29 3 Zug No II nördlich", ein schöner Brief und einer von nur 2 frankierten bekannten dieser Briefsammelstelle
"Tingleff 20/9/66, handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Schleswig, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. rotlila mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. HOLST.EB.P.Sp.B. 3 Zug 20/9", ein schöner und nur einer von 2 bekannten Belegen dieser Briefsammelstation
Abgebildet im Handbuch Seite 372
"UELSBYER KIRCHENSIEGEL", schönes Kirchensiegel rückseitig auf innen datiertem Faltbrief nach Grünholz mit vorderseitigem EKr. "STERUP 24 10 1863", ein schöner Brief
"Abgang von Ulsbye per Schleswig b. 6 27 64", rückseitig auf Faltbriefhülle nach Lübeck, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. grün mit Nr. "66" und nebengesetztem EKr. "SCHLESWIG 27/6 1864", signiert Carl H. Lange
"Ueslby, d. 16 Juli 1864.", innen datierte Faltbriefhülle nach Grumtoft, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. grün mit Nr. "199" und nebengesetztem EKr. "STERUP 16 7 1864", die Marke etwas Patina, ein sehr seltener in dieser Kombination wahrscheinlich einzigartiger Brief vom viertletzten Tag der Entwertung mit dänischen 3-Ringstempeln in Schleswig, signiert Carl H. Lange
"v Uelsby", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Schleswig, rückseitig mit rotem Lacksiegel "STRUXDORFER KIRCHENSPIELSIEGEL TUMBY", ein schöner Brief
"Voorde 23/7", handschriftlicher Aufgabevermerk auf Umschlag nach Harzburg, vorderseitig mit diversen Taxen und blauem L1 "AUS DÄNEMARK", kleiner Teil der Rückklappe fehlend, sonst in guter Erhaltung, Auslandsbriefe von Briefsammelstellen sind selten
"Voorde 8/5", handschriftlicher Aufgabevermerk auf Briefvorderseite nach Kopenhagen, frankiert mit senkrechtem Paar Dänemark 4 S. braun mit Tintenkreuz und Nr. "168" mit etwas schwer abgeschlagenem EKr., ein ansprechender und seltener Beleg mit Doppelentwertung der Marken, Fotoattest Nielsen (1970)
"Voorde 1/2", handschriftlicher Aufgabevermerk auf Faltbriefhülle nach Altona, frankiert mit Wertziffer im Viereck 1¼ S. mit Federkreuz und Nr. "170" und nebengesetztem EKr. "HOLST.EB.P.Sp.B. Zug 1 2", ein schöner Brief in ansprechender Erhaltung
"Walsbüll 7 novbr 1856", innen datiert Faltbrief nach Husum mit vorderseitigem EKr. "FLENSBURG 9/11 1856", tadellose Erhaltung
"Valsbol d. 31. Dec. 1861", innen datierter Faltbrief nach Husum mit vorderseitigem EKr. "FLENSBURG 6/1 1862", rückseitig mit großem Teil eines roten Lacksiegels "PASTORATSSIEGEL WALSBÜLL", ein schöner Brief
"Wallsbüll 26/11 66", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf kleiner Faltbriefhülle nach Flensburg, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. rotlila mit DKr. "FLENSBURG 25 11 66", innen etwas verstärkt und mit privatem Eigentumsstempel
"Wedel 24/6 59", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Umschlag nach Pinneberg, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "129" und nebengesetztem EKr. "PINNEBERG 22 6 1859", geringe Tesaspuren, sonst in guter Erhaltung
Beschrieben und abgebildet im Forschungsbericht 149II
"Wedel 19 Aug 1860", innen datierter Faltbrief nach Carlshütte, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "129" und nebengesetztem EKr. "PINNENBERG 20 8 1860", waagerechter Bug durch Frankatur, signiert Carl H. Lange
"Wedel.", kleiner schwarzer L1 vorderseitig auf Briefvorderseite nach Crempe, frankiert mit Herzogth.-Holstein 1¼ S. bräunlichlila mit auf- und nebengesetztem EKr. "PINNEBERG 17/11", die Marke etwas oxidiert, der ohnehin seltene Stempel der Briefsammelstelle Wedel ist sonst nur auf unfrankierten Briefen bekannt, signiert Carl H. Lange
Abgebildet und beschrieben im Forschungsbericht 236.15
