365 / September 2017
365. Heinrich Koehler Auction
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Pages
"Petersd 13/9. 65", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbriefhülle nach Ratekau bei Schwartau, frankiert mit Schleswig-Holstein 1¼ S. grün, mit schwach abgeschlagenem EKr. "BURG 13/9 65", die Marke altersfleckig, sonst in guter Erhaltung
"Quickborn 9/12 66", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief (eine Seitenklappe fehlend) nach Kiel, frankiert mit 2 Einzelwerten Herzogth.-Holstein 1¼ S. bräunlichlila mit DKr. "ALTONA 9 12 66", leichter senkrechter durch Aufgabevermerk, sonst in sehr schöner Erhaltung, der einzig uns bekannte Beleg der Briefsammelstelle Quickborn
"Reinfeldt", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Oldesloe, innen minimale Tesaspuren, sonst in sehr frischer und tadelloser Erhaltung
Abgebildet und beschrieben in Forschungsbericht 173.15
"Reinfeld 14/7/56", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf kleinem Faltbrief nach Wandsbeck, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "3" und nebengesetztem EKr. "K.D.O.P.A. LÜBECK 15/9 1856", ein sehr schöner und tadellos erhaltener Brief, Fotoattest Möller BPP (2014)
"Reinf. 6/1 59", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Oldesloe mit DKr. "OLDESLOE 7/1 59", tadellos
"Reinf. 30/1 62", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf doppel schwerer Faltbriefhülle nach Stockelsdorf, frankiert mit 2 Einzelwerten Dänemark 4 S. braun mit zweimal abgeschlagenem Segementstempel "K.D.O.P.A. 31 1 No1", dieser Brief mit dem dänischen Segementstempel aus Lübeck als Entwerter ist unseres Wissens nach der einzig bekannte Beleg, ein sehr ansprechender Brief, signiert Carl H. Lange sowie Fotoatteste Nielsen (2000) und Jakubek BPP (1985)
"Reisby ..den 16 Mai 1859", innen datierter Faltbrief nach Niebüll, mit vorderseitigem EKr. "TONDER 18/5 1859", ein schöner und tadellos erhaltener Brief
Reisby, "REISB", 3-Ringstempel auf Dänemark 4 S. braun und nochmals klar nebengesetzt auf rückseitig datierter Briefvorderseite nach Wisbye-Mölle, die Marke unten rechts kleine Kerbe und die Vorderseite etwas unfrisch, sonst in guter Erhaltung, ein sehr seltener Beleg dieser Briefsammelstelle, Fotoattest Möller BPP (2005)
"Rinkenis", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf kleinem Faltbrief nach Flensburg, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "16", die Marke rechts touchiert, sonst in sehr schöner Erhaltung, unseres Wissens nur 2 frankierte Belege mit dänischen Marken dieser Briefsammelstelle bekannt
"Rinkenis", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf kleiner Faltbriefhülle nach Flensburg, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. grün mit Nr. "16", die Marke minimal fleckig, sonst ein schöner und der einzig uns bekannte frankierte Brief mit Schleswig-Holstein-Marken dieser Briefsammelstelle, signiert Carl H. Lange
"Rinkenis d. 28 Juni 1865", innen datierter Paketbegleitbrief nach Schleswig, rückseitiger Vermerk "Armenwesen in Rinkenis", die rückseitige Klappe etwas altersfleckig, sonst in guter Erhaltung
Röm, "162", 3-Ringstempel auf Dänemark 4 S. braun auf Briefvorderseite mit nebengesetztem EKr. "ROMO 13/11 1861" und weiterem EKr. "BALLUM 14 11 1861" auf Briefvorderseite adressiert an Kapitän Hammer nach Wyk auf Föhr, die Marke mit 2 waagerechten Bügen, und kleinem Vortrennschnitt in das Markenbild, sonst in guter Erhaltung
Abgebildet und beschrieben im Forschungsbericht 142.6, dort auch biografische Skizze von Kapitän Hammer
"RÖM 23 10 67", DKr. auf- und nebengesetzt auf Herzogth.-Schleswig 1¼ S. rötlichlila auf Faltbrief nach Toftlund, die Marke minimal unfrisch, sonst ein sehr schöner Brief
Röm war eine von 5 Briefsammelstellen in Schleswig-Holstein, die wegen ihrer (relativ) hohen Briefaufkommen mit Stempeln dieses Typs ausgestattet wurden.
"Rothenkrug 13/3", handschriftlicher Aufgabevermerk in blauer Kreide vorderseitig auf kleinem Faltbrief nach Flensburg, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 1¼ S. rotlila mit 2 blauen Kreidestrichen, minimal getönt, sonst ein sehr schöner Brief
"St. Margarethen 14. Mai 1862", innen datierter Faltbrief nach Heiligenstedten, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "147" und nebengesetztem EKr. "WILSTER 14 5 1862", ein sehr schöner Brief in tadelloser Erhaltung
"St. Margarethen 29 Jan 1865", innen datierter Faltbrief nach Brusbüttler Hafen, frankiert mit Wertziffer im Viereck 1¼ S. mit Nr. "140" und nebengesetztem EKr. "BRUNSBÜTTEL 29 1 1865", leichte Patina
"Satrup den 15. Juni 1858", innen datierter Faltbrief nach Gottorf, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "66" und nebengesetztem EKr. "SCHLESWIG 21/6 1858", Kabinett
"Satrup ..d. 11 Nov 1862", innen datierter Faltbrief über Schleswig nach Grumtoft mit vorderseitigem EKr. "SCHLESWIG 12 11 1862", rückseitig Teil des Satruper Kirchensiegels, ein schöner Brief
"Satrup... d. 14 Novembr 1862", innen datierter kleiner Faltbrief über Sterup nach Grumtoft mit vorderseitig EKr. "STERUP 15 11 1862", ein sehr frischer und tadelloser Brief
"v Satrup", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Schleswig, frankiert mit Schleswig-Holstein 1¼ S. grün mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "SCHLESWIG 23 6 65", innen etwas gestützt und etwas unfrisch, signiert Carl H. Lange
"Saxburg 23/4", handschriftlicher Aufgabevermerk auf Faltbrief aus dem Pastorat Burkal, postalisch bei dem Briefsammler von Saxburg aufgegeben nach Eggebeck, frankiert mit Herzogth.-Schleswig 4 S. karminrot mit Nr. "16" und rückseitigem Übergangsstempel "FLENSBURG 23 4 64", leichte senkrechte Falten im Umschlag geglättet, sonst ein sehr schöner Brief in tadelloser Erhaltung. Der einzig bekannte Beleg mit dieser handschriftlichen Ortsangabe und einer von 2 bekannten Belegen aller Briefsammelstellen frankiert mit 1864, 4 Schilling karminrot, Fotoattest Möller BPP (2007)
Provenienz: Sammlung Jacob Engel, Hadersleben
"Seelent", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Umschlag nach Hamburg, frankiert mit Preußen Wappen 1 Sgr. karmin mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "PREETZ 16 5 67", ganz gering fleckig. Eine große Seltenheit, Preußen-Frankaturen in Schleswig-Holstein, die 1867 zugelassen waren, ohne dass aber die Marken hier verkauft wurden, sind an sich schon selten, bei Briefsammelstellen unseres Wissens jedoch nur von Bargteheide und Seelent bekannt. Es ist von Seelent nur noch ein weiterer frankierter Beleg bekannt, allerdings mit holsteinischer Marke und über Lütjenburg geleitet, signiert Jakubek mit Fotoattest BPP (2001)
"Skovlund 13/4 59", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf kleiner Faltbriefhülle nach Flensburg, tadellos
Abgebildet und beschrieben im Forschungsbericht 153, I und II
Schenefeld, "L.P. No. 3", schwarzer Ra2 auf Faltbriefhülle nach Neumünster mit handschriftlichem Übergangsvermerk "Itzehoe 21/9", ganz leichte Bugspur durch den handschriftlichen Vermerk, sonst in guter Erhaltung
Ein interessanter Beleg, bei der die Briefbestellung, nicht aber das übergeordnete Postcomptoir (wegen Reparatur) über einen Stempel verfügte
Schenefeld, "L.P. No 3", schwarzer Ra2 auf doppelt schwerem Faltbrief nach Heide, frankiert mit waagerechtem Paar Dänemark 4 S. braun mit Nr. "159" und nebengesetztem Aufgabestempel "ITZEHOE 30 10 1856", das Paar unten gering tangiert, sonst in guter Erhaltung
"Schenefeld", handschriftlicher Aufgabevermerk in Rötel mit nebengesetztem Ra3 "L.P. No 3" auf schwerem Faltbrief nach Mehlbeck mit nebengesetztem DKr. "ITZEHOE 21 9 65", ein schöner und interessanter Brief in tadelloser Erhaltung
Wahrscheinlich wurde die Taxierung des Portos in Itzehoe vorgenommen und dort auch "Schenefeld" als Herkunfstvermerk angebracht.
Schenefeld, "L.P. No 3", Ra2 auf Herzogth.-Holstein 1¼ S. lebhaftbraunpurpur auf Umschlag nach Eckernförde, mit rückseitigem DKr. "ECKERNFÖRDE 12 65", minimale Patina, ein seltener Brief
Scherrebeck, "SKJBK", 3-Ringstempel auf Dänemark 4 S. braun auf Briefvorderseite nach Visby, tadellos, ein sehr schöner Abschlag dieses seltenen Stempels, Fotoattest Möller BPP (2008)
Scherrebeck, "SKJBK", 3-Ringstempel auf Herzogth.-Schleswig 1¼ S. grün und nochmals nebengesetzt auf Briefvorderseite nach Visby. Die Marke unten kleine Durchstichfehler, sonst in guter Erhaltung, ein sehr seltener Beleg
Scherrebeck, "SKJBK", 3-Ringstempel auf Herzogth.-Schleswig 1¼ S. grün, dieser nochmals rückseitig sehr sauber aufgesetzt, auf Faltbrief nach Mögeltondern, mit nebengesetztem DKr. "TONDERN 14 9 64", unter der Marke kleines handschriftliches 'x', mit dem der Briefsammler notierte, dass er die Gebühr bar erhalten hatte. Ein sehr schöner und der einzig uns bekannte Brief mit Inhalt und Stempel dieser Briefsammelstelle, auch von den anderen Briefsammelstellen der Route Tondern-Riebe ist uns kein weiterer kompletter Brief bekannt, signiert Jakubek sowie ausführliches Fotoattest Möller BPP (2000)
Scherrebeck, "SKJBK", 3-Ringstempel rückseitig auf Faltbrief nach Kopenhagen, frankiert mit Schleswig-Holstein 1¼ S. grün mit auf- und nebengesetztem DKr. "TONDERN 20 7 65", unter der Marke kleines handschriftliches Tintenkreuz erkennbar, mit dem der Briefsammler notierte, dass er die Gebühr erhalten hatte. Ein sehr seltener sowie datierbarer Brief in tadelloser Erhaltung, signiert Möller BPP mit Fotoattest (2007)
"L.P. Schönwalde", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Rendsburg, tadellos, ein schöner Brief
"L.P. SCHÖNWALDE", schwarzer Ra2 auf Faltbriefhülle nach Eutin, frankiert mit Dänemark 4 S. braun mit Nr. "160", tadellos
"L.P. SCHÖNWALDE", Ra2 auf- und nebengesetzt auf Herzogth.Holstein 4 S. lebhaftbraunocker auf Umschlag nach Varel, die Marke mit kleinen Einschränkung und der Umschlag mit kleineren Tesaspuren, trotzdem ein ansprechender sowie seltener Auslandsbrief dieser Briefsammelstelle, signiert Grobe und W. Engel BPP
"Schwabstedt 18/5 64", handschriftlicher Aufgabevermerk vorderseitig auf Faltbrief nach Husum mit Ankunftsstempel "HUSUM 18/5 POSTHORN", unten links handschriftlicher Vermerk "Eilsache", gute Erhaltung und einer von nur 2 bekannten Belege dieser Briefsammelstelle mit interessantem Inhalt zum Ausbruch der Maulseuche beim Vieh
Abgebildet und beschrieben im Forschungsbericht 145.5
"Schwensby, den 21 Mar 1859", innen datierter Faltbrief nach Sörup, der Brief gänzlich ohne Marke oder Taxierung, möglicherweise hat der Briefsammler den Brief befördert und sich dafür unerlaubterweise privat bezahlen lassen, unseres Wissens nur 2 Belege dieser Briefsammelstelle bekannt
