365 / September 2017
365. Heinrich Koehler Auction
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Seiten
9 Kreuzer gelbgrün, voll- bis breitrandig mit zentrisch klarem gMR "217" und nebengesetztem L2 "MÜNCHEN 1 SEP 1852" auf komplettem Faltbrief über Österreich nach Florenz; der Brief war mit 17 Kreuzern vollständig bezahlt, jedoch nur die Vereinsgebühr frankiert; das Weiterfranko in Höhe von 8 Kreuzern bzw. 6 Kreuzern C.M. ist rückseitig in beiden Münzen notiert; ein attraktiver und sehr seltener früher Auslandsbrief mit sogenanntem 'geteiltem Franko', Fotoattest Brettl BPP (2000)
9 Kreuzer gelbgrün, links angeschnitten sonst überrandig mit oMR "325" und nebengesetztem Ra2 "MÜNCHEN 25 JAN. 2 XI 881 (letztere kopfstehend)" auf Chargé-Briefkuvert mit zugehörigem Brief mit Unterschrift des Prinzen Carl von Bayern, aus Tegernsee vom 15.11.1861, an den k.u.k. Feldmarschall Ludwig Graf Folliot de Crenneville nach Hermannstadt in Siebenbürgen und nachgesandt nach Laufenburg; interessantes Stück
9 Kreuzer gelbgrün, allseits breitrandig mit ungewöhnlicher Doppelentwertung durch übergehenden oMR "325" und L2 "MÜNCHEN 10 JUN 1860" auf Briefhülle nach Leipzig, tadellos, signiert Brettl BPP
9 Kreuzer gelbgrün, voll- bis breitrandig mit oMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 23 MAI 1862" auf Briefhülle über die Schweiz nach Mailand, zu dieser Zeit Königreich Italien; der Brief für den Postverein ausreichend frankiert, handschriftlich nebengesetzt "Grenze". Das Sollporto betrug zusätzlich 6 Kreuzer für den Transit durch die Schweiz und 6 Kreuzer italienisches Porto; taxiert mit "6" Decimi (= 18 Kreuzer), interssanter Brief, signiert Brettl BPP
9 Kreuzer gelbgrün, oben Randlinienschnitt, sonst allseits breitrandig mit oMR "385" und übergehendem österreichischen EKr. "BAD GASTEIN 27/6" auf kleinem Briefkuvert von Passau über Salzburg nach Bad Gastein und Retour gesandt; interessantes Stück
9 Kreuzer gelblichgrün, Type III, voll- bis überrandig mit gMR "396" und nebengesetztem DKr. "WÜRZBURG 23 SEP. 1853" auf kleinem Briefkuvert an "Professor Dr. Rudolf Virchow" Poste Restante in Tübingen, Retour gesandt und mit zunächst irrtümlich "12", dann "9" Kreuzern nachtaxiert; interessanter Brief, Kopiebefund Stegmüller BPP
9 Kreuzer gelbgrün, voll- bis breitrandig mit oMR "493" und nebengesetztem Halbkreis "SPEYER 3 6" (1861) auf Briefhülle nach Lyon; der Brief war um 3 Kreuzer unterfrankiert in den Briefkasten geworfen worden ("boite"), daher in Frankreich mit "3" Decimen nachtaxiert; 2 kleine Flecken im Briefpapier abgeschwächt und Adresse dort leicht nachgezogen, sonst einwandfrei; ein attraktiver und interessanter Brief, Kurzbefund Stegmüller BPP
9 Kreuzer gelbgrün, Type II, voll- bis breitrandig, mit zwei nebeneinander abgeschlagenen oMR "598" und nebengesetztem DKr. "WÜRZBURG 15 MAR. 1859" auf komplettem Faltbrief nach Jever in Oldenburg mit Transit- und Ankunftsstempeln, signiert Brettl BPP und Kurzbefund Stegmüller BPP (2017)
9 Kreuzer gelblichgrün, voll- bis breitrandig mit klarem oMR "621" und nebengesetztem Halbkreisstempel "RANNENBURG 5/2" auf handschriftlichem Bischofsbrief der 3. Gewichtsstufe an Gregor in München; ein sehr schönes Stück in tadelloser Erhaltung, signiert Pfenninger und Kopiebefund Brettl BPP
9 Kreuzer gelbgrün, voll- bis sehr breitrandig mit Halbkreisstempel "K. BAYER. BAHNPOST .. 9 5" auf Briefhülle 1860 von Nürnberg nach Halle, Pracht, signiert Brettl BPP
9 Kreuzer gelbgrün im waagerechten Paar, unten rechts etwas berührt, sonst voll- bis breitrandig mit klarem gMR "28" und nebengesetztem "BERGZABERN 30/6" (1852) auf vollständigem Faltbrief über Frankreich, befördert mittels französischer Handelsschiffe nach Rochester im Staate New York mit vorderseitigem "BR. PACKET BOSTON 5". Der Brief war bis zum Anlandehafen bezahlt, das Inlandsporto wurde vom Empfänger eingezogen. Ein sehr seltener und postgeschichtlich bedeutender früher Transatlantikbrief; es sind nur drei gleichartige Briefe registriert, Fotoattest Brettl BPP (2004)
9 Kreuzer maigrün, vier Einzelwerte, einer einseitig Randlinienschnitt, sonst alle voll- bis überrandig mit gMR "243" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 1 MAR. 1855" auf kleinem, rückseitig nicht komplettem und dreiseitig geöffnetem Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Nimes in Frankreich; der rechts klebende Wert war oben etwas um den Rand geklebt, sonst einwandfrei, signiert Brettl BPP
9 Kreuzer gelbgrün, 2 Einzelwerte mit 3 Kreuzer blau, dabei eine 9 Kreuzer breit- bis überrandig mit schmalem oberen Bogenrand, die beiden übrigen Werte einseitig leicht berührt, mit oMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 13 MAI 1860" auf Briefhülle über die Schweiz nach Bologna; ein größerer Einriß im Briefpapier hinterklebt, sonst einwandfrei, Kurzbefund Stegmüller BPP
9 Kreuzer gelbgrün, vier Einzelwerte, alle angeschnitten bzw. berührt bis überrandig, zusammen mit voll- bis breitrandiger 6 Kreuzer braun, mit oMR "325" und nebengesetztem L2 "MÜNCHEN 14 NOV. 59" auf gesiegeltem Chargé-Briefkuvert der 3. Gewichtsstufe nach Frankreich; das Kuvert leicht gefaltet, Marken teils leichte Knitterspuren; das Briefporto betrug 36 Kreuzer, die Chargé-Gebühr insgesamt 12 Kreuzer, wovon jedoch 6 Kreuzer an Frankreich vergütet wurden und nur dieser Anteil verklebt wurde, die übrigen 6 Kreuzer wurden wie üblich über den Postschein verrechnet; ein in dieser Form sehr seltener Auslandsbrief, signiert Brettl BPP
12 Kreuzer rot, noch voll- bis breitrandig mit zentrischem Halbkreisstempel "BURGKUNSTADT 31/7", einwandfrei, mit Ortsstempel sehr selten, u.a. signiert Schmitt BPP und Fotoattest Stegmüller BPP (2017)
12 Kreuzer rot, voll- bis meist breitrandig und sehr farbfrisch mit seltener Entwertung durch Bahnpost-Halbkreisstempel, signiert Pfenninger und Kurzbefund Schmitt BPP (2012)
12 Kreuzer rot, allseits voll- bis breitrandig, rechts mit ca. 5 mm Bogenrand, sehr schön entwertet durch klaren oMR "325", Kabinett, signiert Pfenninger
12 Kreuzer rot, allseits breit- bis überrandig mit Teilen von zwei Nachbarmarken, mit klarem gMR "295" auf Briefstück, Kabinett, signiert Pfenninger und Brettl BPP
12 Kreuzer rot im waagerechten Paar, breit- bis überrandig mit fast allen Zwischenlinien und oben Teilen von zwei Nachbarmarken, sauber entwertet durch oMR "28", unten rechts winziger Eckbug außerhalb des Markenbildes, sehr schönes Paar, signiert Pfenninger
12 Kreuzer rot, oben voll- sonst meist breitrandig mit klarem gMR "25" auf doppelt verwendeter Briefhülle der 4. Gewichtsstufe von "AU b. München 23/10" nach Freising; in der Hülle links Aktenfaltung, sonst einwandfrei; eine recht seltene innerbayerische Frankatur, Fotoattest Schmitt BPP (1990)
12 Kreuzer rot, breit- bis überrandig mit Teil der linken Nachbarmarke, mit Bahnpost-Halbkreisstempel auf Briefhülle nach Lyon mit vorderseitigem Transitstempel, einwandfrei, signiert Brettl BPP mit Befund (1989)
12 Kreuzer rot, 2 Einzelwerte, beide farbfrisch und breitrandig mit leicht aufgesetztem gMR "421" mit nebengesetztem "REICHENHALL 30/9" (1862) auf Briefhülle der 4. Gewichtsstufe nach München; eine sehr attraktive und seltene innerbayerische 24 Kreuzer-Frankatur, Fotoattest Schmitt BPP
Provenienz: 18. Kruschel-Auktion 1983
12 Kreuzer rot, 3 Kreuzer blau und 1 Kreuzer rosa, alle berührt bis überrandig, die 12 Kreuzer mit Teil der linken Nachbarmarke, mit oMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 21 FEB. 1862" auf Chargé-Briefhülle nach Amsterdam; rückseitig etwas fehlerhaft, sonst ein attraktiver Auslandsbrief mit ungewöhnlicher Frankaturkombination, signiert Herrmann Toaspern und Schmitt BPP
12 Kreuzer rot, allseits breit- bis überrandig mit Teil der unteren Nachbarmarke, mit breitrandiger 9 Kreuzer gelbgrün und einseitig leicht berührter 1 Kreuzer rosa, mit jeweils klar aufgesetztem oMR "28" und nebengesetztem "BAHNH. AUGSBURG 23/8" (1860) auf komplettem Faltbrief über die Schweiz nach Fuligno im Kirchenstaat. Der Brief ist korrekt frankiert nach dem Tarif 1.11.1859 mit 6 Kreuzern bayerischem Porto, 6 Kreuzern Schweizer Transit und 10 Kreuzer italienischem Porto bis zur Grenze des Kirchenstaates; dieser Tarif wurde jedoch am 1.3.1860 um 4 Kreuzer italienisches Porto reduziert, der Brief somit 4 Kreuzer überfrankiert, das Weiterfranko korrekt vermerkt; für das Kirchenstaats-Inlandsporto wurden vorderseitig "7" Bajocci taxiert; eine sehr attraktive und sehr seltene 22 Kreuzer-Frankatur in sehr schöner Erhaltung, Fotoattest Sem BPP (2000)
12 Kreuzer rot und 6 Kreuzer braun, beide breitrandig, teils mit Zwischenlinien, mit oMR "325" und die 12 Kreuzer zusätzlich mit zwei winzigen Federzügen auf Briefhülle der 4. Gewichtsstufe von "MÜNCHEN 18 APR. 1859" nach Würzburg; ein attraktiver und recht seltener Inlandsbrief, Fotoattest Brettl BPP (1983)
18 Kreuzer gelborange, allseits breit- bis überrandig mit Zwischenlinien an allen Seiten und Teil der linken Nebenmarke, sauber entwertet durch gMR "224"; ein Ausnahmestück in tadelloser Erhaltung, signiert Brettl BPP
18 Kreuzer gelborange, unten links voll-, sonst breit- bis überrandig mit ideal aufgesetztem gMR "396", Luxus, signiert HK und Brettl BPP
18 Kreuzer gelborange, allseits sehr breitrandig und wunderschön farbfrisch, mit klar aufgesetztem Umtauschstempel "GOEGG(INGEN) 23/11"; ein phantastisch schönes Stück und mit der Sonntags-Abstempelung möglicherweise Unikat, signiert Brettl BPP mit Fotoattest (1989)
18 Kreuzer gelborange im waagerechten Paar, allseits breit- bis überrandig und farbfrisch, sauber entwertet durch gMR "243" NÜRNBERG; ein besonders schönes Paar in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Brettl BPP (2002)
18 Kreuzer gelborange zusammen mit 6 Kreuzer braun, beide voll- bis breitrandig und farbfrisch mit gMR "391" auf kleinem Briefstück, Pracht, signiert Schmitt BPP
18 Kreuzer gelborange, 5 Einzelwerte, alle farbfrisch und allseits breitrandig, als Streifen geklebt mit jeweils sauber aufgesetztem gMR "243" und teils übergehendem roten Transitstempeln auf großem Briefstück eines Transatlantik-Briefes in die USA; ein außerordentlich attraktives Stück mit sehr seltener Frankatur, Fotoattest Schmitt BPP (1985)
Provenienz: 190. Grobe (1986)
18 Kreuzer gelborange, allseits voll- bis breitrandig und farbfrisch mit klar aufgesetztem oMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 13 MAR. 18(62)" auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Gröden in Tirol; eine attraktive Einzelfrankatur im Wechselverkehr, Fotoattest Sem BPP (2007)
7 Kreuzer gelborange, links voll-, sonst sehr breitrandig und farbfrisch, mit klarem oMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 4 DEC. 1860" auf Briefhülle der 3. Gewichtsstufe nach München; eine attraktive und seltene innerbayerische Frankatur, Fotoattest Brettl BPP (1999)
18 Kreuzer gelborange, allseits voll- bis meist breitrandig mit vollständigen Zwischenlinien an drei Seiten, zusammen mit teils berührtem Paar 1 Kreuzer rosa, mit gMR "190" und teils übergehendem Halbkreisstempel "LUDWIGSHAFEN 6 12" (1855) auf Briefhülle über die Schweiz nach Bologna im Kirchenstaat; portogerecht frankiert nach dem Tarif von 1852 mit 9 Kreuzern Vereinsporto, 3 Kreuzern Schweizer Transit und 8 Kreuzern italienischem Weiterfranko (rückseitiger Vermerk "3/8"); ein sehr attraktiver Brief mit seltenem 20 kreuzer-Porto, Fotoattest Stegmüller BPP (2004)
7 Kreuzer gelborange, allseits breitrandig, oben mit 3 mm Bogenrand, zusammen mit leicht berührtem Paar 1 Kreuzer rosa, mit gMR "135" und nebengesetztem "HOF B.E. 1 6" auf nicht ganz komplettem Faltbrief (2 Seitenklappen fehlen) nach Warschau mit ausgewiesenem Weiterfranko von "3" Silbergroschen; ein attraktiver und seltener Auslandsbrief, signiert Schmitt BPP mit Fotoattest (1982)
18 Kreuzer gelborange im waagerechten Paar und 9 Kreuzer maigrün, alle farbfrisch und voll- bis meist breitrandig, die 9 Kreuzer aus der rechten unteren Bogenecke, mit klarem gMR "217" sowie eine 18 Kreuzer mit übergehendem roten "Paid 23 cts." auf Briefkuvert mit zugehörigem Inhalt von "MÜNCHEN 11 SEP. 1854" über die Prussian Closed Mail nach New Haven; das sehr dünne Briefpapier des Kuverts ist in den Faltungen gestützt, sonst einwandfreie und ursprünglich frische Erhaltung; eine seltene und attraktive Frankaturkombination, Fotoattest Schmitt BPP (1981)
