341 / September 2010
341. Heinrich Köhler Auction
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Pages
15 Kr. lila auf Ganzsachenumschlag 1865 6 Kr. blau mit Nummernstempel "218" und nebengesetztem EKr. "HOMBURG v.d.H 8 3" als Wertbrief über 100 Gulden nach Baden-Baden, ein attraktiver Brief
30 Kr. orange und 1866, farbig durchstochen 1 Kr. mit Nummernstempel "131" auf Paketbegleitbrief mit nebengesetztem EKr. "LAUTERBACH" nach Frankfurt, ein dekorativer und nicht häufiger Brief
1862/64, Ausgabe auf weißem Papier in geänderten Farben: ¼ Sgr. schwarz mit Nummernstempel "251" und nebengesetztem EKr. "WEIMAR 15 4" auf Nahverkehrsbrief nach Berka a.d. Ilm, blauer Taxvermerk für zu bezahlendes Bestellgeld, Pracht
¼ Sgr. schwarz, ½ Sgr. orange und 2 Sgr. blau mit Nummernstempel "273" und nebengesetztem DKr. "GOTHA 26 2" auf Faltbrief mit vorausbezahlter Charge- und Bestellgebühr, nebengesetzt und auf ½ und 2 Sgr. übergehend roter Ra1 "Charge", Marken stärker verschnitten und leichter waagerechter Bug durch ½ und 2 Sgr., mit interessantem Text über die Maßregelung eines Beamten; eine ansprechende und zugleich seltene Dreifarben-Frankatur, sign. Sommer BPP mit Fotoattest
1/3 Sgr. grün mit klarem EKr. "CASSEL 18 4 5-6½" auf vollständigem Streifband nach Jesberg, eines der wenigen schönen Stücke dieser Frankatur, Kabinett, Fotoattest Helbig BPP
1/3 Sgr. grün im waagerechten Paar mit Nummernstempel "273" auf Streifband der 2. Gewichtsstufe mit nebengesetztem DKr. "GOTHA 23 14" nach Aurich
½ Sgr. orange mit Nummernstempel "291" und nebengesetztem EKr. "GERA 9 1865" auf Brief zu ermäßigter Postvereinstaxe nach Ronneburg, ein interessanter Brief
3 Kr. lilarot, zwei Einzelmarken mit roter Tintenentwertung sowie Nummernstempel auf Brief nach Pfaffen-Beerfurth, nebengesetzt Postablagestempel "REINHEIM/GROSS-BIEBERAU", der Brief wurde von einem Landort zur Postablage Gross-Bieberau, von dort zum Postamt Reinheim weiter nach Reichelsheim und zum Landort zugestellt
9 Kr. ockerbraun, zwei Einzelmarken mit Nummernstempel "104" und nebengesetztem EKr. "DARMSTADT 9 7" auf einscheschriebenem, frankiertem Expressfaltbrief nach Assenheim mit rotem L1 "CHARGE"; ein attraktiver Brief
1865, Ausgabe farblos durchstochen: ½ Sgr. orange als Landbestellgeld vom Postort in den Landort mit Nummernstempel "251" auf kleinem Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "WEIMAR 1 8"; dekorativer Brief
3 Sgr. mittelbraunocker, zwei Einzelmarken mit Nummernstempel "221" und nebengesetztem EKr. "APOLDA 15 4 1867" auf frankiertem Expressbrief nach Poesneck, die Expressgebühr für die Landzustellung von 5 Sgr. wurden extra erhoben, ein schöner Brief, Kabinett
1 Kr. gelblichgrün im waagerechten Paar mit Nummernstempel "92" auf Brief nach Karlshütte bei Buchenau, 2 Kr. Landbestellgeld vermerkt und wieder gestrichen, Buchenau liegt zwar im Landzustellbereich von Biedenkopf, aber die Post nach Karlshütte wurde "mittels einer Tasche auf dem Biedenkopfer Marburger Postwagen nach Karlshütte befördert", ohne dass Bestellgeld anfiel, oben handschriftlicher Aufgabevermerk von Battenberg, teils neu gefaltet und rechts mit leichten Wasserspuren
3 Kr. lilarot und zwei Einzelmarken 9 Kr. hellockerbraun mit Nummernstempel "254" und nebengesetztem EKr. "GRAEFENTHAL 11 12" auf vorausfrankiertem, einschgeschriebenem Express-Brief nach Leipzig mit nebengesetztem roten Ra1 "Charge", das Weiterfranko von 9 Kr. Expressgebühr wurde in 3 Ngr. umgerechnet, 3 Kr. mit leichtem senkrechten Bug und Brief mit leichtem Tintenfraß, sonst ein schöner und nicht häufiger Brief
9 Kr. ockerbraun, zwei Einzelmarken mit Nummernstempel "173" und nebengesetztem EKr. "DILLENBURG 16 4" auf eingeschriebener Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit frankierter Charge-Gebühr nach Köln, bis auf leichte Alterungsspuren in guter Erhaltung
1866, Ausgabe farbig durchstochen: 3 Kr. rosa mit klarem Nummernstempel "181" auf Postanweisung über 3 fl und 6 Kr. in den Landzustellbezirk (Thalerbereich), senkrechter Bug, Postanweisungen in den Landzustellbezirk sind nicht häufig, sign. HK
GANZSACHEN: 1861, Umschläge ½ Sgr. orange, 1 Sgr. rosa und 3 Sgr. braun mit jeweils Ortsstempelentwertung lippischer Postorte, dazu 3 Sgr. braun mit Nummernstempel "320" und nebengesetztem EKr. "BÜCKEBURG 29 81862" nach Offenbach, 1 Sgr.-Umschlag mit hinterlegter Klappe
Ganzsachenumschlag 9 Kreuzer braun im Großformat mit Zufrankatur 1 Kr. grün und 3 Kr. karmin (letztere stärker angeschnitten) mit Nummernstempel "104" von Darmstadt nach Breitenbach mit diversen Transit- und Ankunftsstempeln; seltene Darstellung eines Doppelportos mit vorausbezahltem Bestellgeld, Kurzbefund Sem BPP
BESONDERHEITEN: 1862, Napoleon III. 40 C. orange mit Nummernstempel "281" auf kleinem Brief nach Wiesbaden. Der Brief war aus Versehen in den französisch-preußischen Briefpaketen über Belgien nach Preußen verschickt worden, er hätte mit den französisch - thurn und taxischen Briefpaketen direkt in den Thurn und Taxischen Postbezirk abgeleitet werden müssen. Gemäß Artikel 33 in Verbindung mit Artikel 10 des DÖPV erhält das Eingangspostamt an der Grenze vom Postverein zu Belgien die Postvereinsgebühr. In diesem Fall erhielt das preußisches Grenzpostamt die Postvereinsgebühr, schlug den Stempel "FRANKR . ÜBER T.T. BELG" ab, lieferte den Brief an die Thurn und Taxische Post aus, die den Brief unentgeltlich zu zustellen hatte; Marke starke Zähnungsmängel, jedoch ein sehr interessanter und seltener Brief
Ganzsachenumschlag 3 Kr. als Formblatt verwendet für Wertbrief über 10 Gulden, mit 5 Kr. taxiert von "CAMBERG 5 FEB" nach Mainz, Fahrpostsendungen konnten 1863 nicht frankiert werden, der Wertstempel wurde nicht entwertet, um ihn wiederverwenden zu können, ein interessanter Brief
Unfrankierter Postvorschußbrief von "EISENACH 25.10" über 21¼ Sgr. nach Ostheim, die Beförderungsgebühr betrug 1 Sgr., 1¼ Sgr. die Procuragebühr, das Gesamtporto von 2¼ Sgr. wurde dem Vorschuss von 21¼ Sgr. zugerechnet, ein interessanter Brief
BELGIEN: 5 Sgr. braunpurpur mit Nummernstempel "301" und nebengesetztem EKr. "BREMEN TH&TX 27 9" auf Faltbrief nach Brüssel, Pracht
1 Kr. grün und 1862, 6 Kr. blau im senkrechten Paar mit Nummernstempel "175" und DKr. "BAD EMS 8 7" auf Brief nach Brüssel, 7 Kr. Weiterfranko links in blau vermerkt, Pracht, sign. Sommer BPP mit Fotoattest
3 Kr. lilarot mit Nummernstempel "134" als Zufrankatur 1863, Ganzsachenumschlag 9 Kr. braun nach Verviers mit nebengesetztem EKr. "MAINZ 27.MRZ", das an Belgien zu vergütende Weiterfranko in rot vermerkt, Pracht
9 Kr. braunocker im senkrechten Paar mit Nummernstempel "104" auf eingeschriebenem Brief nach Louvain mit nebengesetztem EKr. "DARMSTADT 16 3" sowie violettem L1 "CHARGE"; minimale Altersflecken, dennoch ein attraktiver Brief
DÄNEMARK: 1 Sgr. auf blau und 3 Sgr. auf braungelb mit Nummernstempel "14" und nebengesetztem DKr. "CASSEL 16 2 1857" auf Brief nach Altona, das Weiterfranko von 1 Sgr. in 4 Sk. umgerechnet und vermerkt, Pracht
2 Sgr. auf graurot und 3 Sgr. auf braungelb mit Nummernstempel "251" und nebengesetztem EKr. "WEIMAR 22 8" auf Brief auf die Insel Föhr, nebengesetzt der rote preußische Abrechnungs-Ra1 "FRANCO", das Weiterfranko "2" in blau vermerkt, der Brief rechts oben leicht eingerissen, eine interessante und seltene Destination
1 Kr. auf olivgrau, 6 Kr. auf graurot und 9 Kr. auf lebhaftbraungelb mit Nummernstempel "288" und nebengesetztem DKr. "RUDOLSTADT 3 11" auf Faltbriefhülle nach Dänemark, das Weiterfranko in rot vermerkt,eine seltene Destination und Dreifarben-Frankatur
½ Sgr. orange und 2 Sgr. blau mit Nummernstempel "320" und nebengesetztem EKr. "BÜCKEBURG 27 8 1865" auf eingeschriebenem Brief an CHRISTIAN IX. - König von Dänemark, Absender S.D. der Fürst von Schaumburg zu Lippe. Nach §26 e, Bestimmungen über verschiedene Gegenstände des Briefpost-Expeditionsdienstes musste die Korrespondenz von "Allerhöchster Souveraine" eingeschrieben erfolgen, roter Vermerk "NB" und Registriernummer "265" vermerkt, blauer Weiterfrankovermerk über "2½ Sgr.", ein hochinteressanter und attraktiver Brief mit rückseitig rotem Siegel des Fürsten
3 Kr. lilarot und farblos durchstochen 1 Kr. gelblichgrün mit Nummernstempel "220" als Zufrankatur auf 1863, Ganzsachenumschlag 9 Kr. braun nach Altona, 1 Kr. über den Rand geklebt, jedoch eine attraktive Dreifarben-Frankatur und nicht häufige Destination
½ Sgr. auf olivgrau und 1 Sgr. auf blau und zwei Marken 2 Sgr. auf graurot mit Nummernstempel "29" und nebengesetztem DKr. "HANAU 14 APR. 1857" auf Faltbrief nach Lyon, 2½ Sgr. französischer Portoanteil im 2. Rayon, im Briefpaket über Preußen nach Frankreich gelaufen, eine attraktive Dreifarben-Frankatur
2 Sgr. auf graurot und zwei Marken 3 Sgr. auf braungelb mit Nummernstempel"29" und nebengesetztem DKr. "HANAU 14 APR. 1857" auf Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Lyon, 5 Sgr. französischer Portoanteil im 2. Rayon, im Briefpaket über Preußen nach Frankreich gelaufen
2 Sgr. auf graurot und 2 Werte 3 Sgr. auf braungelb mit Nummernstempel "14" und nebengesetztem DKr. "CASSEL 23.2.1857" auf kleinem Faltbrief nach Tourcoing, blauer Vermerk "Insuffisant", bei unzureichend frankierten Briefen wurde das geklebte Porto nicht angerechnet, daher schwarzer Nachtaxstempel "10", der Brief ist portorichtig frankiert mit 3 Sgr. Vereinsport und 5 Sgr. französischem Portoanteil; ein interessanter Brief
9 Kr. auf braungelb im waagerechten Paar mit Nummernstempel "220" und nebengesetztem EKr. "FRANKFURT 14 OCT 1858" auf Brief nach Marne, der französische Portoanteil im 2. Rayon betrug für 7,5 g. 9 Kr., Taxvermerk "8g", daher die 2. französische Gewichtsstufe, das geklebte Porto wurde nicht angerechnet und es wurden 10 Dec. für einen unfrankierten Brief der 2. Gewichtstufe erhoben, ein schöner und interessanter Brief
FRANKREICH: ¼ Sgr. auf dunkelorange, ½ Sgr. auf olivgrau und 3 Sgr. auf braungelb mit Nummernstempel "234" und nebengesetztem L2 "JENA 1 OCT. 1859" auf Faltbrief via Strasburg nach Marlenheim, dekorative und nicht häufige Dreifarben-Frankatur
9 Kr. mit Nummernstempel "220" und nebengesetztem EKr. "FRANKFURT 14 JUN 1860" auf Faltbrief nach Annonay, blauer Vermerk "Affranch. insuffis.", da nur das Vereinsporto frankiert war, Teilfrankaturen waren verboten, daher mit 5 Dec. für einen unfrankierten Brief nachtaxiert, gute Erhaltung
15 Kr. lila, zwei Werte, 9 Kr. orangegelb sowie zwei Werte 3 Kr. blau mit Nummernstempel "142" mit nebengesetztem EKr. "OFFENBACH 5 12 1860" auf einschgeschriebener Faltbriefhülle nach Cognac mit nebengesetztem L1 "RECOMMANDIRT" bzw. "CHARGE", die französische Chargegebühr ist gleich dem Briefporto von 18 Kr., etwas unfrisch und eine 15 Kr. Marke Eckfehler, jedoch ein seltener Brief
