343 / März 2011

343. Heinrich Köhler Auction

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Lot no.5205

Condition

5

Catalogue no.16

Opening50 €
Sold forUnsold
"Coeln/Verviers", Bahnpost-L3 in rot auf Wappen 1 Sgr. rosa auf Briefstück, leichte Bugspur, selten, sign. Georg Bühler
Lot no.5206

Condition

6

Catalogue no.U8B

Opening1.000 €
Sold forUnsold
GANZSACHEN: 1853, 1 Sgr. im Großformat mit nebengesetztem DKr. "BERLIN 4/8" und rotem Zackenkranzstempel "Recomandirt.", als Ortseinschreiben mit rotnotiertem "fr1" für  bar bezahlten 1 Silbergroschen., da das Porto für den Ortseinschreibebrief 2 Sgr. betrug; eine sehr seltene Teilfrankatur, sign. Flemming BPP
Lot no.5207

Condition

6

Catalogue no.U12A

Opening400 €
Sold forUnsold
1855, Umschlag 2 Sgr. mit sehr klarem RA3 "BERLIN POSTDAMER BAHNH: 20 10" mit handschriftlichem Vermerk "eimliegend 2 Taler" als Orts-Wertbrief, die für Wertbriefe vorgeschriebene 5 Siegel durchfärbend und Umschlag mit kleinen Einschränkungen, seltene Portorate
Lot no.5208

Condition

6

Catalogue no.GAA12

Opening100 €
Sold forUnsold
GANZSACHENAUSSCHNITTE: 1861, 1 Sgr. rosa, breitrandig viereckig geschnitten mit klarem Ra3 "ELBERFELD BAHNHOF 30 12" (1862) auf Briefhülle nach Langenberg, Kabinett
Lot no.5209

Condition

Catalogue no.

Opening80 €
Sold forUnsold
DIVERSES: 1836/1843, zwei Postscheine zu 1 Sgr., mit L1 "BERLIN" bzw. rechts oben mit handschriftlichem Vermerk "Tempelhof", gute Erhaltung
Lot no.5210

Condition

Catalogue no.

Opening100 €
Sold for80 €
1855, Eisenbahnkarte von Deutschland und Nachbarländern von Theophil König, 90-70 cm, gut erhaltene, auf Leinen aufgezogene Faltkarte, Schuber mit stärkeren Mängeln
Lot no.5211

Condition

6

Catalogue no.2

Opening2.000 €
Sold forUnsold
"A. v. Humboldt", eigenhändige Unterschrift, ähnlich einem Franchise-Vermerk vorderseitig auf Ortsbrief an "Sr. Wohlgeb. Herrn Professor (Heinrich Ernst) Beyrich, Berlin", einen bekannten Geologen und Paläontologen, frankiert mit Erstausgabe 1 Sgr. auf rosa mit Nr. "103" und nebengesetztem kleinen DKr. "BERLIN 15 6". Ein sehr seltener Autograph und Schaustück für jede Preußen-Sammlung
Lot no.5212

Condition

6

Catalogue no.

Opening100 €
Sold forUnsold
August Ferdinand von Preußen, 1730-1813,  Bruder von Friedrich des Großen, eigenhändiger Brief mit militärischem Inhalt und e.U. "Ferdinand", datiert 1796, Pracht
Lot no.5213

Condition

6

Catalogue no.

Opening3.000 €
Sold forUnsold
1437, Deutscher Ritterorden Danzig, Urkunde in Briefform (vorderseitiger Vermerk "10" Briefregisternummer der Kanzlei) des Komturs von Danzig, Nikolaus Poster zur Übertragung von Landbesitz. Einem preußischen Bürger wird ein Dorf sowie "sebenczehn hufe" (17 Hufe Ackerland, ca. 270 ha) übertragen. Mit den Unterschriften mehrerer Amtsträger des Ordens und dem Siegel des Komturs erlangte das Dokument Rechtskraft. Dem Landnehmer wurde die Verpflichtung auferlegt, dem Orden bei Kriegseinsätzen mit Pferd und Waffe zu dienen. Damit wird der militärische Charakter dieses bedeutenden historischen Dokuments deutlich
Lot no.5214

Condition

6

Catalogue no.

Opening2.500 €
Sold forUnsold
1456, Brief des Königs Kasimir IV. (Jagiello) von Polen und Großfürst von Litauen (1444-1492). In diesem Krieg erhoben sich die Landstände in Preußen (Preußischer Bund) gegen die Vorherrschaft des Ordens, die durch Polen Unterstützung fanden. Der Orden verlor mit dem 2. Thorner Frieden den westlichen Teil seines Territoriums, das als Herzogtum Preußen unter polnischer Lehenshoheit stand. Der Orden besaß nur noch das spätere Ostpreußen mit Sitz in Königsberg. Dass die Landstände in Pommerellen einschließlich der Hansestadt Danzig (späteres Westpreußen) weitgehende Rechte erhielten, beurkundet der polnische König. Mit der Umwandlung des Ordensstaates in ein weltliches Herzogtum durch den letzten Hochmeister Albrecht von Brandenburg-Ansbach endet die Herrschaft des Ordens in Preußen. Durch den Frieden von Oliva 1660 erhält Brandenburg die Souveränität über die spätere Provinz Ostpreußen. Briefe aus der Zeit des Deutschen Ordens stellen herausragende historische Dokumente dar und gehören zu den größten Seltenheiten mit musealem Charakter
Lot no.5215

Condition

6

Catalogue no.

Opening400 €
Sold forUnsold
1554, Brief des Grafen von Mansfeld an Kurfürst Joachim II. (1535-1571) mit seltenem Vermerk: "Zu churfürstl. Handen". Briefe mit diesen Vermerken wurden bei der Ankunft der Boten in der kurfürstlichen Kanzlei in Cölln an der Spree ungeöffnet vom Kanzleisekretär dem Kurfürsten übergeben. Frühester bekannter Brief aus der Regierungszeit des Kurfürsten in einwandfreier Erhaltung
Lot no.5216

Condition

6

Catalogue no.

Opening300 €
Sold forUnsold
1610, Jülisch-Klevischer Erbfolgestreit (1609-1614), Militärbrief mit gedrucktem Mobilmachungsbefehl von Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1603-1625, Markgraf des fränischen Fürstentums). Nach dieser Auseinandersetzung fielen die Herzogtümer Jülich, Kleve, Berg und die Grafschaften Mark und Ravensberg an Brandenburg. Sehr seltener Vordruck-Militärbeleg aus dem Erbfolgestreit um die Territorien am Niederrhein
Lot no.5217

Condition

6

Catalogue no.

Opening200 €
Sold forUnsold
1631, Militärkurierbrief vom 1. Dezember an den kurfürstlich brandenburgischen Obristen Leutnant Adam Valentin von Redern "in der Veste Chüstrin und Peitz" (beide Festungen dienten dem Kurfürsten Georg Wilhelm mehrfach als Zufluchtsort) mit Beförderungsvermerk "Sofern in Chüstrin nicht zu treffen, nachlouffen nach Peitz und wo er ist zu treffen"
Lot no.5218

Condition

6

Catalogue no.

Opening200 €
Sold forUnsold
1632, durch Dragoner beförderter Militärkurierbrief an Oberstleutnant Valentin von Redern, Kommandant der Festung Peitz mit "Cito"-Vermerken und Nachsendehinweis "in Chüstrin" (aus der Festung Peitz), Botenanweisung: "Dieses muß ihm per posta nachgesandt werden und hier solange uff Resolution (Rückkehr) warten". Kurbrandenburgische Militärbriefe aus dem 30jährigen Krieg sind generell sehr selten
Lot no.5219

Condition

6

Catalogue no.

Opening150 €
Sold forUnsold
1633, Schreiben aus der kurfürstlichen Kanzlei in Cölln an der Spree an Adam Valentin von Redern nach Görlsdorf (Uckermark) dem Adelssitz derer von Redern
Lot no.5220

Condition

6

Catalogue no.

Opening500 €
Sold forUnsold
1634, Kurfürst Georg Wilhelm, Brief mit eigenhändiger Unterschrift aus "Cölln an der Spree, am 15.ten July Ao 1634" mit der Mitteilung, dass eine Salzlieferung durch den Schiffer Conrad Molle in die an der Havel gelegene Festung Spandau vor den Übergriffen feindlicher Truppen in Sicherheit gebracht wurde: "fünfzig Last Salz (ein Last Salz 200 Kilogramm) nach den Städten diesseits der Oder ... weil die grosse Kriegsgefahr und der feindliche Einfall ... auf die Veste Spandow gebracht ...", seltener Autograph und beeindruckendes Dokument aus dem für Brandenburg verheerenden Krieg
Lot no.5221

Condition

6

Catalogue no.

Opening200 €
Sold forUnsold
1639, Militärbrief an Oberstleutnant Valentin von Redern in Memel. Redern wurde 1638 zum Gouverneur und Kommandanten der Garnisonen in Memel und Pillau ernannt
Lot no.5222

Condition

6

Catalogue no.

Opening250 €
Sold forUnsold
1649, Brief Albrecht II. von Brandenburg-Ansbach (1620-1667) an seinen Vetter den Fürsten von Anhalt vom 24. Dezember aus Ansbach, in dem er der Hoffnung auf einen langen Frieden nach diesem Krieg Ausdruck verleiht: "... unser geliebtes Vaterland deutscher Nation in ewiger Ruhe verschont bleiben mögen...", zeitgeschichtliches Dokument zum Ende des 30jährigen Krieges
Lot no.5223

Condition

6

Catalogue no.

Opening800 €
Sold forUnsold
1654, Großer Kurfürst, Friedrich Wilhelm (1640-1688), Autograph in einem Kurierbrief aus Cölln an der Spree vom 14. November an Generalmajor und Kammerherrn Christoph von Houwaldt (stand auch in polnischen Diensten), Verhandlungsführer mit Polen und Schweden vor Beginn des Schwedisch-Polnischen Krieges (1655-1660). Seltener Brief des Großen Kurfürsten - neben Friedrich II. der herausragende Regent in Brandenburg-Preußen
Lot no.5224

Condition

6

Catalogue no.

Opening200 €
Sold for430 €
1659, Großer Kurfürst, Militärbrief mit seiner Unterschrift aus dem Hauptquartier Nyburg während des Jütland-Feldzugs mit dem verbündetem Dänemark und Norwegen gegen Schweden, an den Statthalter von Kleve, Johann Moritz, Fürst von Nassau-Siegen. Seltener Feldpostbrief des Kurfürsten von diesem Kriegsschauplatz
Lot no.5225

Condition

6

Catalogue no.

Opening300 €
Sold forUnsold
1674, zeitgleich zu den kriegerischen Auseinandersetzungen mit Schweden trat Brandenburg an der Seite Hollands und der Reichsarmee in den Krieg gegen Frankreich ein. Feldpostbrief vom 6. April aus dem Feldlager von Gravenhagen (Den Haag) an den Oberst der Infanterie A. von Leendorf (richtige Schreibweise Lehndorff) in Utrecht, betr. Arretierung eines Serganten Lehndorff, hervorragender brandenburgischer Staatsmann und Militär, war Landrat in Ostpreußen und Obermarschall
Lot no.5226

Condition

6

Catalogue no.

Opening700 €
Sold forUnsold
Krieg gegen die Türken 1663/64: Bereits 1664 nahm ein Brandenburgisches Hilfskorps an der Seite Österreichs und der Reichsarmee im Krieg gegen die Türken teil. Feldpostbrief des Feldmarschalls Otto Christoph von Sparr vom 14. April aus Steinamanger an der österreichisch-ungarischen Grenze, wenige Tage nach der siegreichen Schlacht gegen die Türken an einen Verwandten in Wien. Sparr, erfolgreicher Heerführer, wurde in den Reichsgrafenstand erhoben und zum kaiserlichen Generalfeldmarschall ernannt. Bisher einziger bekannter Feldpostbrief mit dem die Teilnahme kurfürstlicher Truppen an diesem Krieg belegbar ist
Lot no.5227

Condition

6

Catalogue no.

Opening500 €
Sold forUnsold
1685, Feldpostbrief aus dem erneuten Türkenkrieg vom Befehlshaber des brandenburgischen Korps, dem Generalfeldmarschall Markgraf Chrisitan Ernst von Brandenburg-Bayreuth (1644-1717) mit seiner Unterschrift vom 10. April an den Rat der Stadt Eger - Versorgung durchziehender Truppen. Das brandenburgische Korps hatte unter dem Befehl des Markgrafen 1683 an der Befreiung Wiens von den Türken teilgenommen - Feldpost-Seltenheit
Lot no.5228

Condition

6

Catalogue no.

Opening300 €
Sold forUnsold
1689, Feldpostbrief mit Vermerk: "Im Lager bey Mayntz den 9. Augusti 1689", aus dem Feldlager der brandenburgischen Truppen vor Mainz an Herrn von Hanstein in Henstädt (Thüringen). Am 10. September 1689 Niederlage der Franzosen und Rückeroberung der Stadt Mainz durch kaiserliche und brandenburgische Truppen, seltener Beleg
Lot no.5229

Condition

6

Catalogue no.

Opening150 €
Sold forUnsold
1692, Militärbrief aus Weißenfels an den Kommandanten der beiden Festungen Heldrungen und Querfurt
Lot no.5230

Condition

6

Catalogue no.

Opening150 €
Sold forUnsold
1694, Militärbrief an den kurfürstlichen Oberst Brand von Lindau eines alten brandenburgischen Adelsgeschlechts mit Herrschaftssitz in Wiesenburg-Glien (Markt)
Lot no.5231

Condition

6

Catalogue no.

Opening250 €
Sold forUnsold
Nordischer Krieg 1700-1721:1720, Brief an den Baron von Wartensleben, Hauptmann der Kavallerie des Königs von Preußen in Hausberge (Fstm. Minden)
Lot no.5232

Condition

6

Catalogue no.

Opening250 €
Sold forUnsold
1721, Feldpostbrief aus Preußisch-Eylau an den kommandierenden Offizier im Bartensteinischen Regiment in Bartenstein (Ostpreußen), selten
Lot no.5233

Condition

6

Catalogue no.

Opening100 €
Sold forUnsold
1725, Feldpostbrief mit "franco"-Vermerk an Oberst  von Denritz in den Standort des Kavallerie-Regiments Nr. 7 nach Tangermünde
Lot no.5234

Condition

6

Catalogue no.

Opening200 €
Sold forUnsold
1727, Bittschreiben von Alexander H. Graf von Wartensleben (1650-1734), hochrangiger Offizier, seit 1702 in preußischen Diensten, erfolgreicher Generalfeldmarschall und Generalkriegskommissar Friedrich Wilhelms I. -"Soldatenkönigs"
Lot no.5235

Condition

6

Catalogue no.

Opening800 €
Sold forUnsold
1739, Friedrich Wilhelm I. (1713-1740), vollständiger Brief des Königs mit seiner Unterschrift aus Berlin vom 20. Juni an den Oberpräsidenten der Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer in Stettin, seltener Autograph des "Soldatenkönigs"
Lot no.5236

Condition

6

Catalogue no.

Opening800 €
Sold forUnsold
1739, "Soldatenkönig", Schreiben Friedrich Wilhelms I. vom 10. Dezember aus Berlin an den Obristen von Kannenberg im Kavallerie-Regiment des Generals von Platen, Mitteilung über eine Order an das Generaldirektorium zur Lieferung von Bauholz (Festungsausbau). Priorität hatte der Ausbau der Armee - Friedrich Wilhelm I. hinterließ 1740 seinem Sohn, Friedrich II. eine "formidable" Armee von 80.000 Mann
Lot no.5237

Condition

6

Catalogue no.

Opening500 €
Sold forUnsold
1741, Schreiben von Friedrich II. "dem Großen" unterzeichnet mit "Frederic" aus dem Feldlager bei Neiße in Schlesien vom 22. Oktober an den französischen Botschafter Marquis de Valoray, der von 1739-1750 in Berlin akkreditiert war, seltener Autograph des "Großen Friedrich" aus einem Feldlager
Lot no.5238

Condition

6

Catalogue no.

Opening350 €
Sold forUnsold
Oesterreichischer Erbfolgekrieg: 1742, "aus dem Feld-Post-Amte", Vermerk auf einem Feldpostbrief aus Leitmeritz (Nordböhmen) vom 9. Mai mit "fr: Leipzig" (franco) sowie Leitvermerke "pr Leipzig, Frfurth am Main et Majence" nach Etfeld bei Mainz. Feldpostbriefe von diesem Kriegsschauplatz wurden in Crossen oder Frankfurt/O. von den Feldpostillionen den Postämtern zur Weiterbeförderung übergeben. Einzig bekannter Brief mit dem Vermerk "FELDPOSTAMT!"
Lot no.5239

Condition

6

Catalogue no.

Opening150 €
Sold forUnsold
1747, Militärdienstsache "militaria betreffend" und Abgangsvermerk "abgeg. 25. mart" (25. März) von der Königlich-Preußischen Kriegs- und Domänenkammer, postalischer Ortsvermerk "de Stettin" an Magistrat von Bellgrad "...wegen der Abfuhr crepierter Pferde des Regiments..."
Lot no.5240

Condition

6

Catalogue no.

Opening600 €
Sold forUnsold
1756, Friedrich der Große, Autograph auf Briefinhalt vom 12. Dezember aus Dresden an den Oberst Luigi Marquis d'Angelelli de Malvezzi (1717-1797), der mit seinem Freibataillon Nr. 4 von 1756-1759 auf der Seite Preußens an den Feldzügen teilnahm (Friedrich II. ließ 11 Freibataillone mit angeworbenen Söldnern aufstellen). Friedrich erteilt dem Oberst die Genehmigung, in Holland Söldner anwerben zu lassen (d'Angelelli stand bis 1756 im Dienst der Niederlande) - seltener Brief des Königs aus dem Winterquartier in Dresden

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