355 / Oktober 2013
355. Heinrich Koehler Auction
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DÄNEMARK: 1860, 7 Grote auf gelb, sehr schön farbfrisch und breit- bis überrandig geschnitten mit schwarzem Ra2 "BREMEN 26 3" (1867) auf Briefhülle nach Nykjöbing mit Transit- und Ankunftsstempeln; die Marke war zur Kontrolle gelöst; ein schöner Brief in einwandfreier Erhaltung, mehrfach sign. sowie Fotoatteste Dr. Fischer BPP und Neumann BPP
1866/67, 2 Grote gelblichorange und 5 Grote auf mattgraubraun, letztere rechts teils stumpfe Zähnung, ansonsten farbfrisch und gut gezähnt mit klarem Ra2 "BREMEN 28 9" auf Briefhülle der bekannten Wulff-Korrespondenz nach Kopenhagen; eine seltene und sehr schöne Frankatur in völlig ursprünglicher Erhaltung, sign. A. Diena und Fotoattest Neumann BPP
Provenienz: Sammlung Rothschild (1939), Alfred Caspary (1956)
GROSSBRITANNIEN: 1859/63, 5 Silbergroschen moosgrün, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten mit klarem Ra2 "BREMEN 12 6" (1862) auf Briefhülle nach London mit nebengesetztem Verrechnungsstempel "2½ Sgr."; ein ausgesprochen schöner Brief in frischer und völlig tadelloser Erhaltung, sign. A. Diena und Fotoattest Neumann BPP
Provenienz: Alfred Caspary (1956)
NIEDERLÄNDISCH INDIEN: "BREMEN F 9 12 67", violetter Franko-Stempel sauber auf Briefhülle über Frankreich und die Overland Mail nach Batavia; ein ungewöhnlicher und sehr seltener Franko-Stempel-Beleg in sehr schöner Erhaltung
VEREINIGTE STAATEN: 1866/67, 10 Grote schwarz, 2 Einzelwerte, farbfrisch und ausgabetypisch gezähnt mit klarem Ra2 "BREMEN 10 8" (1867) auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach New York; der Brief etwas umgefaltet, sonst in völlig tadelloser Erhaltung; eine attraktive und äußerst seltene Mehrfachfrankatur in sehr schöner Erhaltung, sign. A. Diena und Fotoattest Neumann BPP
Provenienz: Alfred Caspary (1956)
BELGIEN: 1867, Ganzsachenumschlag 4 Schilling grün, rückseitig einmal mit Fehldruck "VEIR SCHILLING", mit nebengesetztem blauem Ra. "Grindel" nach Brüssel mit rückseitig diversen Transit- und Ankunftsstempeln einschließlich des Stadt- und taxischen Postamtes von Hamburg; die rechte Klappe etwas unterlegt, sonst saubere Gesamterhaltung; Auslandsbriefe der Landpostorte sind außerordentlich selten, sign. Kruschel und Fotoattest Lange BPP
DÄNEMARK: 1864, 1¼ Schilling hellflieder, allseits breitrandig mit Nummer "2" und nebengesetztem aptiertem EKr. "HAMBURG 10 3" (1864) auf Briefhülle nach Kopenhagen mit Ankunftsstempel vom nächsten Tag; leichte Brieffaltungen außerhalb der Frankatur, Marke ganz gering fleckig. Die Mi.-Nr. 8a ist auf Brief ohnehin sehr selten, als Einzelfrankatur ins Ausland Liebhaberstück 1. Ranges (Nach Anektion des dänischen Postamtes in Hamburg galt noch einen Monat lang (bis 31. März 1864) der dänische Inlandstarif - es sind nur 3 Einzelfrankaturen der Nr. 8 nach Dänemark bekannt), Fotoattest Jakubek BPP
1864, 1¼ Schilling grau, 2 Einzelwerte, beide breitrandig mit Nummer "2" und nebengesetztem EKr. "HAMBURG 22 6" (1864) auf komplettem Faltbrief nach Kopenhagen
FRANKREICH: 1864/67, ½ Schilling schwarz, 2 waagerechte Paare zusammen mit 2 Schilling rot, alle mit blauem Balkenstempel und teils übergehendem roten französischen Transitstempel als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Schilling orange nach Paris; aus der berühmten Theodore Rondel Korrespondenz, aus der einige der bedeutendsten Briefe der Altdeutschland - Philatelie stammen! Ein ausgesprochen attraktiver Brief in hervorragender Erhaltung mit einer wohl einmaligen Frankatur-Kombination, sign. Jakubek mit Fotoattest
1864/67, ½ Schilling schwarz, 4 Einzelwerte zusammen mit 4 Schilling grün, mit blauem Balkenstempel auf komplettem Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "HAMBURG 4 11 67" nach Paris; die 4 Schilling rechts ein fehlender Zahn, sonst einwandfreie frische Erhaltung; eine äußerst seltene und attraktive Darstellung des 6 Schilling-Portos
GROSSBRITANNIEN: 1859, 4 Schilling bläulichgrün und 3 Schilling preußischblau, beide voll- bis meist breitrandig und sehr schön farbfrisch mit sauber aufgesetztem Strichstempel und nebengesetztem roten "HAMBURG PAID APRIL 7 1862" auf Faltbriefhülle (untere Seitenklappe fehlt) nach London mit vorderseitigem Eingangsstempel; frische und tadellose Erhaltung; ein äußerst attraktiver und außerordentlich seltener Brief, es sind nur rund ein halbes Dutzend Farbfrankaturen der 4 Schilling bekannt, Fotoatteste Hunziker und Lange BPP sowie Qualitäts-Prüfungsbefund M. Brettl
1859, 9 Schilling orangegelb, voll- bis meist breitrandig und sehr schön farbfrisch, mit klar aufgesetztem Strichstempel und teils übergehendem roten "HAMBURG PAID FEBR:7 1859" auf Briefkuvert der bekannten Berkefeld-Korrespondenz nach London; ein sehr seltener Brief in hervorragender Erhaltung; das 9 Schilling-Porto nach Großbritannien bestand nur von Januar bis Ende Juni 1859, sign. Bloch sowie W. Engel mit Attest, Fotoatteste Grobe und Lange BPP
NIEDERLANDE: 1864/67, 4 Schilling grün, 2 Einzelwerte mit blauem DKr. "HAMBURG ST.P. 25/2 67" auf Faltbrief nach Rotterdam mit nebengesetztem blauem L1 "Franco"; sehr schöne Erhaltung
ÖSTERREICH/POLEN: 1867, 2½ Schilling olivgrün mit 1864/67, ½ Schilling schwarz im waagerechten 3er-Streifen mit blauem Balkenstempel und teils übergehendem EKr. "HAMBURG 28 12 67" auf blauem Briefkuvert nach Krakau mit Ankunftsstempel; ein attraktiver und in dieser Form seltener Brief ins Postvereinsausland, Fotoattest Jakubek BPP
POLEN: 1866, 1½ Schilling karmin in Mischfrankatur mit 1864/67, 4 Schilling grün, beide entwertet durch blauen DKr. "HAMBURG ST.P. 23/7 66" sowie zusätzlich durch schwarzen preußischen DKr. "HAMBURG 23 7 66", zusätzlich nebengesetzt, auf Faltbriefhülle nach Warschau mit Ankunftsstempel; die 1½ Schilling kleiner Durchstichfehler oben rechts und minimale Druckspur durch Inhalt, im oberen Bereich leichte Patina; eine sehr seltene Frankatur-Kombination, wir haben nur 2 ähnliche Belege registriert, diese jedoch mit Strichstempel-Entwertung; Fotoattest Lange BPP
SCHWEDEN: 1864/67, 1 Schilling braun, waagerechter 5er-Streifen (teils angetrennt aufgeklebt) und Einzelstück mit mehrfach sauber aufgesetztem dicken Strichstempel auf Faltbrief mit rückseitigem Ovalstempel "7. St. P.A. 23/11" (1865) und Durchgangsstempel des schwedischen Postamtes nach Gothenburg; ein Wert leichte Zahnstauchung geglättet, sonst in sehr guter Erhaltung. Eine spektakuläre Großfrankatur mit seltener Streifeneinheit und seltener Destination, Fotoattest Jakubek BPP
Provenienz: Edgar Kuphahl (2005), abgebildet im Grobe-Handbuch (5. Auflage, 1975)
1864/67, 3 Schilling ultramarin, 2 Einzelwerte mit blauem Strichstempel auf vollständigem Faltbrief mit nebengesetztem "St. P.A. HAMBURG 14 7" (1866) nach Boras mit rückseitig dänischem und schwedischem Transitstempel; senkrechte Brieffaltungen, einmal durch die rechte 3 Schilling verlaufend, sonst gute ursprüngliche Erhaltung
SCHWEIZ: 1864/67, ½ Schilling schwarz, insgesamt 9 Werte, teils in Einheiten bzw. ursprünglichem Streifen, zusammen mit 1 Schilling braun, mit mehrfach sauber aufgesetzten blauen Strichstempeln und nebengesetztem DKr. "HAMBURG 27 11 67" auf Briefkuvert nach Herisau; zwei Namen in der Adresse waren geschwärzt und sind nachgezogen, eine ½ Schilling mit geschlossenem Einriß, sonst gute bedarfsentsprechende Erhaltung; eine außerordentlich seltene und bemerkenswerte Großfrankatur, sign. Drahn und Kruschel
1864/67, ½ Schilling schwarz und 1 Schilling braun im waagerechten 5er-Streifen mit Strichstempel und nebengesetztem Taxis-EKr. "HAMBURG 31/5" (1865) auf Briefkuvert nach Rapperswyl mit Transit- und Ankunftsstempeln; Frankatur ganz geringe Beanstandungen; eine dekorative und in dieser Form wahrscheinlich einmalige Frankatur, sign. Köhler und Fotoattest W. Engel BPP
Provenienz: 72. Köhler-Auktion (1931), Sammlung Traber (1980)
ARGENTINIEN: 1864/67, 9 Schilling orangegelb, 2 Einzelwerte zusammen mit waagerechtem Paar ½ Schilling schwarz, als Streifen geklebt mit blauem DKr. "HAMBURG ST.P. 6 6 67" auf vollständigem Faltbrief über England nach Buenos Aires; frische und ursprüngliche Erhaltung, eine 9 Schilling durch Aufklebung einige gestauchte Zahnspitzen, durch eine ½ Schilling verläuft ein unauffälliger Briefbug, sonst tadellose Erhaltung. Eine in dieser Form außerordentlich seltene 19 Schilling-Frankatur mit überaus seltener Destination, Fotoattest Jakubek BPP
Provenienz: Dr. Diederichsen (Edgar Mohrmann 1961)
VENEZUELA: 1864/67, 9 Schilling orangegelb, 2 Einzelwerte zusammen mit 1 Schilling braun, alle drei sehr schön farbfrisch und einwandfrei gezähnt mit Balkenstempel und nebengesetztem Ovalstempel "HAMBURG 14/3 66" auf Faltbrief (in den Brieffaltungen oft getrennt) über London und St. Thomas nach Maracaibo; ein seltener und attraktiver Brief mit dem 'Westindien-Porto', Fotoattest Lange BPP
Provenienz: 20. Köhler-Auktion (1919), 84. Köhler-Auktion (1934), Sammlung Gutjaler (102. Köhler-Auktion, 1939), Sammlung Anderegg (1967)
VEREINIGTE STAATEN: 1859, 3 Schilling preußischblau im waagerechten 3er-Streifen, allseits breitrandig und farbfrisch mit Strichstempel-Entwertung und nebengesetztem Ovalstempel "HAMBURG 29/7 64" auf Briefkuvert über Bremen nach New York; der Streifen in einwandfreier Erhaltung, der Umschlag mit unauffälligen Ausbesserungen im oberen Bereich. Eine attraktive und sehr seltene Frankatur mit der größten bekannten gebrauchten Einheit dieser Marke, es sind nur 2 ähnliche Briefe bekannt, sign. Ernst Stock und Fotoattest Jakubek BPP
FINNLAND: 1863/65, 4 Schilling braun und 1865, 1½ Schilling braunpurpur, beide farbfrisch und einwandfrei durchstochen mit sauber auf- und nebengesetztem L2 "LÜBECK BAHNHOF" auf Briefhülle im Oktober 1866 nach Christinestad mit Transit- und Ankunftsstempeln; ein attraktiver und seltener Brief, sign. Ressel und W. Engel sowie Fotoattest M. Brettl BPP
Provenienz: 'Romanow' (1976), John Boker jr. (1986)
FRANKREICH: 1863/65, 1 Schilling orange mit DKr. "LÜBECK 18 8" (1867) auf vollständiger Drucksache nach Reims mit vorder- und rückseitigen Transit- und Ankunftsstempeln sowie nebengesetztem schwarzen EKr. "P.D." und rotem Ra. "P.D."; Auslandsdrucksachen von Lübeck sind außerordentlich selten, wir haben kein ähnliches Stück registriert, sign. Brettl und Fotoattest M. Brettl BPP
GROSSBRITANNIEN: 1863/65, 1 Schilling orange und 2 Schilling rosa als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 4 Schilling braun mit DKr. "LÜBECK BAHNHOF 23 11" nach Manchester; die leicht oxidierte 1 Schilling an drei Seiten teils mit der Schere getrennt, sonst einwandfrei; ein attraktiver und seltener Brief, Fotoattest M. Brettl BPP
1863/65, 2 Schilling rosa und 4 Schilling braun, farbfrisch und gut durchstochen als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Schilling orange mit dreimal sauber aufgesetztem "L" und nebengesetztem EKr. "LÜBECK 3/5" (1864) nach Manchester; bei der Frankatur 3 Einrisse verklebt, der Weiterfranko-Vermerk links unten abgeschwächt, sonst frische und dekorative Gesamterhaltung; laut Fotoattest M. Brettl BPP in dieser Kombination nur 4 Briefe bekannt
1863/65, Ganzsachenausschnitt 1 Schilling orange und Freimarke 2 Schilling karmin, beide rund geschnitten als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 4 Schilling braun mit DKr. "LÜBECK BAHNHOF IIIZ 22 4" (1867) nach Manchester; Ganzsachenausschnitte auf Brief sind von Lübeck nur in wenigen Stücken bekannt; es handelt sich hier um ein altbekanntes Unikat, sign. Drahn, August Koch und Kruschel sowie Fotoattest M. Brettl BPP
Provenienz: Sammlung Schwarz (10. Köhler-Auktion 1914), Gaston Nehrlich (65. Köhler-Auktion 1930)
NIEDERLANDE: 1863/67, 1 Schilling orange, 2 Schilling rosa und 4 Schilling braun mit DKr. "LÜBECK 22 10" (1864) auf eingeschriebener Briefhülle mit nebengesetztem roten Ra. "RECOM:" nach Amsterdam; das Porto entspricht 5 Silbergroschen, davon 2 Silbergroschen Postvereinsporto, 2 Silbergroschen Reco-Gebühr und 1 Silbergroschen Weiterfranko, hier ausgewiesen als "10" Cents; bei der 2 Schilling rechts unten roter Fleck, Brieffaltungen außerhalb der Frankatur; es sind nur ganz wenige Auslands-Einschreiben von Lübeck bekannt, in dieser Form Unikat, Fotoattest M. Brettl BPP
RUSSLAND/ESTLAND: 1863/65, 4 Schilling braun und 1865, ½ Schilling violett mit DKr. "LÜBECK 15 12" (1866) auf Briefhülle über St. Petersburg nach Wesenberg; die Marken oben vom Briefinhalt herrührende ganz leichte Druckspur, sonst einwandfrei; ein seltener Auslandsbrief in guter Erhaltung, Fotoattest M. Brettl BPP
VEREINIGTE STAATEN: 1863/65, 4 Schilling braun im waagerechten Paar und 1 Schilling orange mit mehrfach aufgesetztem Strichstempel und nebengesetztem DKr. "LÜBECK 28 8" (1863) auf Briefumschlag über Hamburg und New York nach Michigan, portogerecht frankiert mit 3 Schilling Inlandsporto und 6 Schilling Weiterfranko. Die 1 Schilling oben links leicht eckrund, Briefränder etwas ausgebessert und die rückseitige obere Klappe fehlt. Einer der bemerkenswertesten Auslandsbriefe von Lübeck, es ist nur ein weiterer Brief in die USA mit jedoch unvollständiger Frankatur bekannt, sign. Brettl BPP mit Fotoattest
FRANKREICH: 1862/67, ½ Groschen orange und 1 Groschen karmin, beide farbfrisch und gut durchstochen als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 3 Groschen braun mit zweimal aufgesetztem blauen DKr. "OLDENBURG 4/10" (1864) nach Paris, gerichtet an den Sekretär des Prinzen Napoléon; der Umschlag gereinigt, ½ Groschen mit kleinem Eckbug; eine sehr seltene Kombination und darüber hinaus äußerst attraktiv
GROSSBRITANNIEN: 1862/67, 1 Groschen karmin, waagerechter 3er-Streifen und Einzelstück als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Groschen karmin mit blauem DKr. "OLDENBURG 16/3" (1865) nach Manchester; repariert und Adresse größtenteils nachgemalt, ein seltener Brief, Fotoattest Georg Bühler (1989)
1862/67, 2 Groschen ultramarin im waagerechten Paar als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit blauem DKr. "OLDENBURG 11/5" (1863) über Belgien nach Manchester mit ausgewiesenem Weiterfranko von 2 3/4 Silbergroschen (davon ¼ Silbergroschen belgischer Transit); eine außerordentlich seltene Kombination in guter Erhaltung
RUSSLAND/ESTLAND: 1861, 3 Groschen zitrongelb, 2 Einzelwerte, voll- bis meist breitrandig und sehr schön farbfrisch in 2 verschiedenen Nuancen, mit klar aufgesetztem blauen DKr. "OLDENBURG 4 5" (1862) auf kleinem Briefkuvert nach Käru, portogerecht frankiert mit 3 Silbergroschen Vereinsgebühr und 3 Silbergroschen russischem Porto; die rechte Marke durch Überrandklebung kleine Bugspur, sonst tadellose und sehr schöne Erhaltung (obere Verschlußklappe des Kuverts fehlt), Fotoattest Berger BPP
KUBA: 1859/61, 3 Groschen auf gelb, allseits breitrandig und sehr schön farbfrisch mit blauem Ra2 "OLDENBURG 15/9" auf Briefkuvert über Belgien und London nach Havanna. Der Brief trägt den Leitvermerk "pr Prussian Closed Mail', für welchen das Porto 15¼ Groschen betragen hätte, jedoch wurde der Brief mit der 'British open mail' befördert, hierfür korrekt mit 22 Groschen bezahlt, davon die Postvereinsgebühr von 3 Groschen verklebt, das Weiterfranko mit '19' Groschen vorder- und rückseitig vermerkt. Ein außerordentlich attraktiver und überaus seltener Transatlantik-Brief der 2. Ausgabe, Fotoatteste Brettl BPP und Van Der Linden BPP
VEREINIGTE STAATEN: 1862/67, ½ Groschen orange, 2 Groschen blau und 3 Groschen braun, alle sehr schön farbfrisch und mit üblich gutem Durchstich mit zweimal glasklar aufgesetztem blauen Ra2 "NEUENBURG 19/11" auf Faltbrief über Bremen mit vorderseitig klar abgeschlagenem Durchgangsstempel von New York nach Washington D.C.; bei der Frankatur Stempelfarbe teils etwas durchschlagend, sonst sehr schöne Erhaltung; eine sehr attraktive und recht seltene Bunt-Frankatur, Fotoatteste Brettl BPP und Van Der Linden BPP
