355 / Oktober 2013
355. Heinrich Koehler Auction
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Pages
1 Kr. grün, 2 Kr. orange, 3 Kr. rosa und 6 Kr. ultramarin, alle farbfrisch und mit vollständigem Durchstich, mit EKr. "DILLENBURG 19 7" (1867) auf kpl. Paketbegleitbrief mit vorderseitigem Paketzettel nach Wiesbaden; bei der 1 Kr. oben rechts unauffälliges Randrißchen, sonst einwandfrei; eine attraktive und äußerst seltene Vierfarben-Frankatur dieser Ausgabe, wir haben nur eine weitere registriert, sign. Georg Bühler und Fotoattest Brettl BPP
1 Kr. grün und 3 Kr. karmin, farbfrisch und gut durchstochen mit EKr. "LAUBACH 22 7" mit ausgebalkter Jahreszahl, zusätzlich nebengesetzt, auf Briefkuvert als Wertbrief mit 10 Thalern nach Homburg v. d. H.; ein schöner und seltener Brief
1 Kr. grün, 6 Kr. ultramarin und 9 Kr. ocker, alle farbfrisch und gut durchstochen mit EKr. "DILLENBURG 21 12" (1867) auf Paketbegleitbrief mit vorderseitigem Paketzettel nach Herborn; 2 Marken kleiner Randspalt, sonst einwandfrei, eine selten Dreifarben-Frankatur der Kreuzer-Ausgabe, Fotoattest Flemming BPP
2 Kr. orange, farbfrisch und einwandfrei durchstochen mit zentrisch gerade und glasklar abgeschlagenem Taxis-EKr. "OBERWEISSBACH / MEUSELBACH 13 9", Luxus, sign. Kruschel
2 Kr. orange, farbfrisch und gut durchstochen mit zentrisch klarem Taxis-EKr. "NEUSTADT BEI COBURG 11 7 1867" auf Briefstück, Luxus
2 Kr. orange und 6 Kr. ultramarin, farbfrisch und gut durchstochen mit sauber aufgesetztem Postablage-EKr. "KOENIGSEE / PAULINZELLER 1 /10" auf Briefstück, Kabinett, selten, sign. Opitz, Ebel und Kruschel
2 Kr. orange, farbfrisch und gut durchstochen mit EKr. "DILLENBURG 30 9" auf Briefhülle nach Eiershausen, in der Hülle kleiner Tesafleck
3 Kr. karmin, farbfrisch und gut durchstochen mit sauber auf- und nebengesetztem Stations-Ra. "NIEDERLAHNSTEIN" auf Briefhülle mit nebengesetztem EKr. "OBERLAHNSTEIN 15 9" (1867) nach Hochheim, Marke leichte Knitterspuren
6 Kr. ultramarin im waagerechten Paar, farbfrisch und einwandfrei durchstochen mit sauberem EKr. "RÜDESHEIM 30/8" auf Briefhülle nach Amsterdam, Pracht, sign. Georg Bühler
6 Kr. preußischblau, farbfrisch und einwandfrei durchstochen mit EKr. "FRIEDBERG 14 10" auf Briefhülle nach Thüringen, minimale Patina, sign. Pfenninger und Meier BPP
9 Kr. ocker, farbfrisch und tadellos durchstochen mit voll und sauber aufgesetztem großen DKr. "HÖHR 18 8" auf Briefstück, Luxus, sign. Meier BPP
1851, Umschlag 2 Sgr. blau mit Entwertung durch klar und gerade aufgesetzter Nr. "1179" mit sauber nebengesetztem Ra2 "PYRITZ 6 10" nach Berlin, sign. Meier BPP
Umschlag 2 Sgr. blau im Großformat mit zentrisch sauber aufgesetzter Nr. "1161" und nebengesetztem DKr. "PRENZLAU 26 9" nach Berlin, selten, sign. Meier BPP
Umschlag 3 Sgr. orange mit glasklarer Nr. "570" und sauber nebengesetztem Ra2 "HALBAU 28/10" nach Schlesien
Umschlag 3 Sgr. orange im Großformat mit klarer Nr. "325" und sauber nebengesetztem DKr. "DIRSCHAU 23/10" nach Liegnitz, kleiner Stempelfleck, Fotoattest Flemming BPP
Oktogon 4 Sgr. braun im Kleinformat, Schilling 3, mit Ra3 "BERLIN STADTPOST-EXP:XI / 31 1" nach Zürich mit ausgewiesenem Weiterfranko, sehr schöne und frische Erhaltung, Fotoattest Brettl BPP
Umschlag 4 Sgr. braun im Großformat, Schilling 3, mit Zufrankatur 1 Sgr. auf rosa, voll- bis meist breitrandig mit Nr. "743" und nebengesetztem DKr. "KOENIGSHÜTTE 9 4" als Paketbegleitbrief nach Oppeln mit vorderseitigem Eingangsstempel, übliche leichte Gebrauchsspuren; ein attraktiver und in dieser Form seltener Umschlag, sign. Kruschel und Fotoattest Brettl BPP
Umschlag 5 Sgr. lila im Großformat mit Ra2 "BRESLAU 12 12" als Reco-Brief nach Stettin, sehr schöne Erhaltung, sign. Kruschel
Umschlag 7 Sgr. ziegelrot im Kleinformat mit sauber nebengesetztem Ra2 "ELBERFELD 1/6" (1856) nach London, Kabinett
Umschlag 7 Sgr. ziegelrot, Schilling 1, im Kleinformat mit sauber nebengesetztem DKr. "GÜTZKOW 24 2" nach Birkenhead bei Liverpool, gute Erhaltung, Fotoattest Flemming BPP
1859, Umschläge mit 'Sternpatte': Umschlag 1 Sgr. rosa mit sauber aufgesetztem EKr. "KOENIGSBERG I. PR. 14/6" nach Reichenbach; um 1 Sgr. unterfrankiert, daher taxiert mit handschriftlichem Vermerk "Kastenbrief"; außerordentlich frische einwandfreie Erhaltung; ein besonders schönes Stück dieser seltenen Ganzsache, Fotoattest Flemming BPP
Provenienz: Dr. H.-K. Penning (2008)
Ganzsachenausschnitt 1 Sgr. rosa rund geschnitten zusammen mit Freimarke Gittergrund 2 Sgr. blau, allseits breitrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Sgr. blau mit sauber auf der Frankatur aufgesetztem und nebengesetztem Ra2 "RHEINBERG 1/7" als Reco-Brief nach Berlin; eine in dieser Form seltene und attraktive Frankatur
Ganzsachenausschnitt Wappen 6 Kr. grauultramarin, 2 Stück, einmal achteckig geschnitten, der andere rechts mit vollen Ecken, in Mischfrankatur mit Freimarke 2 Kr. orange, farbfrisch und tadellos durchstochen mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. "DILLENBURG 9 10" (1867) auf kpl. Paketbegleitbrief nach Braubach mit Ankunftsstempel; Ganzsachenausschnitte der 6 Kr. sind auf Brief nur in wenigen Exemplaren bekannt, in dieser Form sicherlich Unikat, Fotoattest Brettl AIEP
Provenienz: 55. Köhler-Auktion (1928)
"451" FRIEDRICHSDORF a.2 Sgr. auf blau, links etwas berührt sonst breit bis überrandig auf Briefhülle mit nebengesetztem Ra3 nach Königsberg
"493", GLEISSEN, zentrisch klar und gerade auf Ganzsachenumschlag 3 Sgr. orange mit sauber nebengesetztem DKr. nach Rostock mit rückseitig diversen Bahnpoststempeln, leichte Brieffaltung, sign. Meier BPP
"1312", TREMPAU, klar und gerade auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. rosa mit sauber nebengesetztem Ra2 nach Königsberg, rückseitiges Siegel ausgeschnitten, Pracht, sign. Meier BPP
"BERLIN 2/1" auf bar bezahltem kleinen Briefkuvert, vorder- und rückseitig aufwendig in Gold bedruckt, nach Groß-Rischow in Pommern
"BRESLAU 22.5.", EKr. klar als nachträgliche Entwertung auf Ganzsachenumschlag 2 Sgr. mit handschriftlichem Aufgabe-Vermerk "Oppeln" nach Breslau, Pracht
"DRIEDORF / REG. BEZ. WIESBADEN / 22 11 67", 2mal sauber auf Ganzsachenumschlag 9 Kr. braun nach Berlin, der Umschlag oben durch Öffnung gering verkürzt, ein sehr seltener Stempel, Fotoattest Flemming BPP
1858, telegrafischer Depeschen-Umschlag mit gut erhaltenem rückseitigem Lacksiegel "KÖN. PR. TELEGR. STAT. DER BERLIN HAMBURG LINIE / BERLIN" an "Seine Königliche Hoheit Prinz Friedrich Wilhelm von Preussen in Berlin", etwas knittrig, selten
Lot no.4053
°
For lots marked with a circle (°) next to the lot number an additional 7% VAT on the hammer price will be charged. This charge does not apply to dealers outside Germany and within the European Union with a turnover tax identification number.
Condition
Catalogue no.
Opening500 €
Sold for350 €
Hugo Hans Karl von Winterfeld, preußischer General, Generaladjudant der drei deutschen Kaiser, später Gouverneur der Festung Mainz etc., Korrespondenz von 82 Briefen (alle ohne Umschlag), 3 Korrespondenzkarten und einem Telegramm an seine Frau, fast alle aus Versailles zwischen November 1870 und März 1871, eine Korrespondenzkarte von einem Zwischenstop während der Hinfahrt aus Mainz; teilweise interessanter geschichtlicher Inhalt; hoch interessanter Bestand
VORLÄUFER: 1793, kpl. Brief eines Angehörigen der französischen Garnison Landau mit L1 "ARMEE DU RHIN" nach Frankreich
1817, portofreier Militär-Dienstbrief des Festungskommandeurs General von Braun nach Speyer, L1 "LANDAU" sowie handschriftlicher Vermerk "vom Königl. Bayer. Truppen Corps Commando im Rhein Kreise"; ein sehr seltener früher Brief
1818, Briefhülle mit vorderseitiger Absenderangabe "Vom 15ten Linien Infanterie Regiment" und klar nebengesetztem L1 "K.B. FELDPOSTAMT" nach Obergünzburg. Das 15. Linien Infanterie Regiment war von 1818 bis 1822 in der Bundesfestung stationiert; Briefe der Bundesfestung mit dem bayerischen Feldpoststempel sind außerordentlich selten, da das Feldpostamt am 20.11.1818 aufgelöst wurde. Ein seltener Beleg bayerischer Feldpost
1819 (ca.), portofreier Militär-Dienstbrief vom 15. Linien Infanterie Regiment mit L1 "LANDAU"
1828, Privatbrief eines Angehörigen des Infanterie Regiments Herzog Wilhelm mit rotem L1 "LANDAU" nach Augsburg, da es sich um einen Brief in privater Angelegenheit handelte mit 18 Kreuzern taxiert
