357 / März 2014
357. Heinrich Koehler Auction
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Pages
1 M. mit doppeltem Aufdruck, postfrisch, Pracht, Fotoattest Dr. Helbig BPP (Mi. 2.200,-)
5 M. mit kopfstehendem Aufdruck, ungebraucht in sehr frischer und einwandfreier Erhaltung, eine sehr seltene Marke mit einer Auflage von nur 20 Stück, sign. Pfenninger mit Fotoattest sowie Fotoattest Helbig BPP
1920, Abschied 5 Pfg. ungezähnt im 4er-Block, zentrisch gestempelt "MÜNCHEN 2.B.P. 25 MÄR. 20" auf Briefstück, sign. Infla und Dr. Helbig BPP
1920, Abschiedsausgabe 5 Pfg.-5 M., 18 Werke kpl. sauber gestempelt, sign. Infla
1916, Bayerisches Staatswappen 1 M. dunkellila, sauber gestempelt "WÜRZBURG", Pracht, sign. Infla und Helbig BPP
1919, Staatswappen mit Aufdruck "Volksstaat Bayern", 1 M. dunkelbräunlichlila sauber gestempelt "WÜRZBURG", Pracht, sign. Infla und Helbig BPP (Mi. 480,-)
50 Pfg. in Mischfrankatur mit Dt. Reich 10 Pfg. gestempelt "GROSSGUNDERTSHAUSEN 28 JUN 21" auf Brief nach Neustadt a. D., Fotoattest Helbig BPP
1862, 3 Kr. schwarz, allseits voll- bis überrandig auf Briefstück mit EKr. "STAFFELSTEIN", Pracht, sign. Pfenninger
1870, 1 Kr. schwarz mit Wz. X, zart gestempelt , Kabinett, sign. Pfenninger und Brettl BPP (Mi. 1.000,-)
1870, 1 Kr. schwarz, sauber gestempelt "MILTENBERG", Pracht, sign. Pfenninger
1870, 1 Kr. schwarz und 3 Kr. schwarz im waagerechten Paar mit EKr. "BERNECK 11 AUG." auf unfrankierter Briefhülle (rückseitig größere Fehlstelle) von "MÜNCHEN 8 AUG" nach Berneck, handschriftlicher Vermerk "Mit 4 Beilagen"; der Name in der Anschrift radiert, sonst gute Erhaltung; eine recht seltene Frankatur
3 Kr. schwarz, zentrisch gestempelt, Pracht, sign. Pfenninger
1888/1903, 3 Pfg. grau mit kopfstehendem Aufdruck, Unterrandstück mit schmalem Bogenrand, mit sauber aufgesetztem Stempel "NÜRNBERG 6 (THERESIENSTR)" auf Briefstück; eines der wenigen einwandfreien Exemplare dieser außerordentlich seltenen Marke, von der in Nürnberg 20 Stück unerkannt verbraucht wurden, sign. Drahn und Bühler sowie Fotoattest Dr. Helbig BPP
Provenienz: 16. Schwenn-Auktion (1968)
1912, 25 Pfg. rechts mit Bogenrand, postfrisch
1 Sgr. rosa im farbfrischen, allseits gut gerandetem Paar mit Schnallenstempel "HOLZMINDEN 25 5", dieser nochmals mit korrigiertem Datum "25 7" nebengesetzt, auf Faltbrief nach Bremen, minimale Altersspuren, sonst in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Brettl BPP
3 Sgr. orangerot, farbfrisch und allseits breitrandig mit DKr. "BRAUNSCHWEIG 25/4" (1855) auf kpl. Faltbrief nach Haltern, sign. Grobe und HK
1852, 3 Sgr. orangerot, allseits breitrandig mit sauber auf- und nebengesetztem Halbkreisstempel "BRAUNSCHWEIG 20/3" (1854) und nebengesetztem Stundenstempel auf Briefhülle nach Bochum; sehr schönes Stück, sign. Pfenninger
3 Sgr. orangerot, farbfrisch und allseits breite Ränder mit klarem Halbkreisstempel "BRAUNSCHWEIG 13/12" und nebengesetztem Stundenstempel auf Falbtbrief nach Gräfrath, ein sehr schöner Brief, sign. Bolaffi und Fotoattest Brettl BPP
Provenienz: Anderegg (Schwenn 1966)
1/2 Gr. auf grün im waagerechten Paar und Einzelmarke mit DKr. "BRAUNSCHWEIG 10.JAN.1867" auf Paketbegleitbriefhülle nach Wolfenbüttel mit vorderseitigem Ra2 "AUSGELIEFERT 11.1.", Paar rechts unten winzig lupenrandig, sonst alle Marken voll- bis breitrandig und Hülle mit senkrechter Faltung, sonst tadellos, eine seltene Mehrfachfrankatur mit Marke aus bekannter Korrespondenz
½ Gr. auf lebhaftblaugrün (um den Briefunterrand geklebt und kleine Schürfung) mit 1865, 2 Gr. blau und 3 Gr. braun (2), teils Scherentrennung auf Brief von "BRAUNSCHWEIG 11 DEZ. 1867" nach Rom und zurück nach Braunschweig mit Siegel "Amtlich geöffnet ...", Umschlag Einrisse unsachgemäß verklebt, dennoch interessanter und seltener Auslandsbrief
1864, durchstochene Ausgabe 3 Sgr. rosa mit zentrischer Nr. "47" und nebengesetztem blauem DKr. "WOLFENBÜTTEL 29/5" (1865) auf kpl. Faltbrief adressiert nach "Aalten b. Bocholt in Holland"; der Brief trägt in Rötel einen an sich korrekten Weiterfranko-Vermerk "1 Wf.", keinen Ankunftsstempel, durch die Marke schwache Bugspuren; ein interessanter Auslandsbrief mit leichter Patina, sign. FA. RF. Engel
Provenienz: 5. Seeberger-Auktion (1949)
1853/64, 2 Sgr. auf blau, bogenförmig durchstochen, diagonal halbiert, rechte untere Hälfte mit klar aufgesetzter Nr. "18" und nebengesetztem blauem Ra2 "HALLE A.D. WESER 22/8" auf Briefhülle nach Lauenstein mit rückseitigem Ankunftsstempel; die Briefhülle ganz leichte Patina, sonst einwandfreie Erhaltung. Halbierungen der durchstochenen 2 Sgr. gehören zu den großen Altdeutschland-Seltenheiten, es sind nur 3 Briefe, alle aus Halle, bekannt. Dieser Brief wird nun nach fast 6 Jahrzehnten erstmals wieder auf einer Auktion angeboten. Fotoattest Lange BPP (2013)
Provenienz: Gaston Nehrlich (62. Köhler-Auktion, 1929), 88. E. Mohrmann-Auktion (1956)
1814, "BREMEN FRANCO HG", schwarzer L2 klar auf komplettem Faltbrief (datiert Bremen 29.10.1814) nach La Haye, Kabinett
1855, 3 Grote (Type II) geschnitten, senkrecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits gleichmäßig breitrandig, mit doppelt aufgesetztem L1 "FRANCO" und nebengesetztem Aufgabe-K2 (sog. Großem Bremer Schlüsselstempel) "BREMERHAVEN 28 9" auf rückseitig unvollständigem Damenkuvert nach Bremen, mit sauberem Ankunfts-Ra2. Trotz Behandlungsspuren sowie teils ergänzter Adressteile handelt es sich um einen dekorativen Brief dieser selteneren 2. Auflage.
1855, 3 Grote geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier, waagerechter Dreierstreifen (Bogenfelder 112 - 114 = Typen I - III), farbfrisch und allseits sehr breitrandig, mit Bogenrand unten, ungebraucht mit postfrischem Originalgummi, tadellos und ohne Signaturen. Ein besonders schöner und in dieser Qualität seltener Streifen der ersten Briefmarke Bremens, Liebhaberstück, Fotoattest Neumann BPP
1855, 3 Grote geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier, waagerechter Sechserstreifen (Bogenpositionen 97 - 102 = Typen I - III, I - III), farbtief und allseits breitrandig, links mit 10 mm Bogenrand, ungebraucht mit postfrischem Originalgummi, leichter waagerechter Gummibug, ansonsten tadellos und ohne Signaturen. Dekorativer und seltener Streifen der ersten Briefmarke Bremens, aus dem in den 1960er Jahren von einem namhaften Berliner Philatelisten zerteilten Burrus-Bogen stammend.
1855, 3 Grote geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier, waagerechter Dreierstreifen (Typen I - III), farbfrisch und allseits breit- bis sehr breitrandig, ungebraucht mit gefalztem Originalgummi, leichter Gummibug durch die beiden rechten Marken, ansonsten tadellos. Dekorativer Streifen der ersten Briefmarke Bremens, der die drei verschiedenen Typen nebeneinander zeigt.
1855, 3 Grote (Type III) geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier mit Teil des Bogenwasserzeichens II "HAS", recht farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber aufgesetztem Ra2 "BREMEN 4 6*7-(8)", rückseitige Aufrauhungen. Trotz der Qualitätseinschränkungen ein dekoratives Exemplar dieser sehr seltenen Variante, mit so deutlichen WZ-Teilen kaum zu finden. Diverse Signaturen u.a. Thier und Pfenninger, Fotoattest Neumann BPP
1855, 3 Grote (Type II) geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier mit großem Teil des Bogenwasserzeichens I "Lilie", farbfrisch und allseits sehr breitrandig, mit sauber aufgesetztem Ra2 "BREMEN 13/4*6(-7)", tadellos. Ein sehr schönes Exemplar dieser seltenen Variante, mit besonders gut sichtbaren WZ-Teilen. Diverse Signaturen und Fotoattest W. Engel BPP.
1855, 3 Grote (Type I) geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber doppelt aufgesetztem L1 "FRANCO" und nebengesetztem Aufgabe-K2 (sog. Großer Schlüsselstempel) "BREMERHAVEN 17 10" auf rückseitig nicht ganz vollständiger und unauffällig verbesserter Faltbriefhülle (1859) nach Bremen. Ein dekorativer Brief dieser Marke aus bekannter Korrespondenz.
1855, 3 Grote (Type III) geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits breit- bis überrandig (mit Teil der Nebenmarke oben), mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "BREMEN 5 8*5-6" auf vollständiger Faltbriefhülle (1861) nach Bremerhafen. Ein Briefbug rechts neben der Frankatur wurde geglättet und kleine Teile der Anschrift nachgezogen. Insgesamt ein sehr dekorativer Brief dieser Marke aus der bekannten Ulrichs-Korrespondenz. Sign. Drahn, Fotoattest Dr. Fischer BPP(1987) und Neumann BPP
Provenienz: 'Romanow' (1976)
1856, 5 Grote geschnitten, farbfrischer und allseits breitrandiger Viererblock (Typen I - II, I - II), ungebraucht mit nahezu postfrischem Originalgummi (die beiden oberen Marken mit winzigen Haftspuren), signiert und tadellos. Dazu postfrischer Viererblock der unverausgabten 5 Grote-Marke mit falscher Inschrift "Marken". Schönes "Block-Paar".
1856, 5 Grote geschnitten, Type I farbfrisch und allseits gut bis sehr breit gerandet, zusammen mit Type II (unten angeschnitten), mit zwei sauber aufgesetzten Ra2 BREMEN 18/5*6-7" als seltene Doppelfrankatur auf kleinem Briefstück.
1856, 5 Grote geschnitten, Type II, farbfrisch (jedoch minimal gebräunt) und allseits breit- bis sehr breit gerandet, mit sauber auf- und nebengesetzten K2 "ST.P.A. BREMEN 13/8", auf vollständigen Faltbrief (1856) nach Hamburg, mit rückseitigem Ankunftsstempel. Früher, seltener und ganz ursprünglicher Brief dieser Marke. Signatur Jakubek, Fotoattest Neumann BPP
Provenienz: Sammlung Traber
1860, 7 Grote geschnitten, rötlichgelb, dickeres Papier, farbfrischer und allseits gleichmäßig sehr breitrandiger Viererblock (mit vollständigem Bogenrand links), ungebraucht mit oben sauber gefalztem, unten postfrischem jedoch unvollständig aufgetragenem Originalgummi, tadellos (kleiner Vorstrennschnitt rechts im weiten Außenrand). Ein frischer Block dieser Marke. Fotoattest Neumann BPP
1860, 7 Grote geschnitten, rötlichgelb, dickeres Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber aufgesetztem Ra2 "(B)REMEN ... 2*6-7" auf Briefstück ursprünglich haftend und tadellos. Ein schönes Briefstück dieser Marke. Sign. u.a. Thier
