357 / März 2014
357. Heinrich Koehler Auction
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1860, 7 Grote geschnitten, rötlichgelb, dickeres Papier, recht farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "BREMEN 15 8*5-6" auf gereinigtem und vor allem rückseitig unvollständigem Briefkuvert nach Lübeck. Auf der Marke befindet sich unter dem beschriebenen Ra2 ein Abschlag einer anderen Stempeltype vom selben Datum - dies lässt dem Schluss zu, dass die Marke von einem Postbeamten zunächst auf einen anderen Brief geklebt und von dem sie wieder entfernt wurde, bevor dieser versandt worden ist. Ein trotz der qualitativen Einschränkungen sehr interessanter Brief dieser seltenen Marke. Signiert und Fotoattest Grobe, Fotoattest Neumann BPP
Provenienz: 129. Grobe-Auktion (1964)
1860, 7 Grote geschnitten, rötlichgelb, dickeres Papier, recht farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "BREMEN 14 8*7-8A" auf stark gereinigter und vor allem an den Rändern deutlich verbesserter Faltbriefhülle nach Finckenthal über Gnoien in Mecklenburg-Schwerin. Trotz der qualitativen Einschränkungen ein vor allem mit dieser Destination sehr seltener Brief dieser Marke. Signiert Köhler und Grobe, Fotoattest Neumann BPP
Provenienz: Sammlung Traber
1860, 7 Grote geschnitten, gelboliv, dünneres Papier, farbtypisch und allseits breitrandig, mit zentrisch aufgesetztem Ra2 "(B)REMEN 25 5*4-5" auf Briefstück ursprünglich haftend und tadellos. Ein schönes Briefstück dieser selteneren Nuance. Sign. u.a. W.ENGEL
1859, 5 Silbergroschen geschnitten, dunkelolivgrün (gelbgrün), farbfrischer und allseits sehr breitrandiger waagerechter Dreierstreifen, ungebraucht mit quasi postfrischem Originalgummi, tadellos. Ein sehr schöner Streifen, sign. W.ENGEL BPP
1859, 5 Silbergroschen geschnitten, schwarzgelbgrün (moosgrün), unscharfer Druck, farbfrisch und allseits sehr breitrandig (Eckbug links unten), mit sehr sauber und gerade aufgesetztem Ra2 "(B)REMEN ... 7**5-6". Rückseitig ganz winzige Aufrauhungen, ansonsten jedoch eine weit überdurchschnittliche Marke. Sign. Georg Bühler
1859, 5 Silbergroschen geschnitten, schwarzgelbgrün (moosgrün), unscharfer Druck, farbtypisch und allseits breitrandig (Eckbug links unten), mit leicht und zentrisch aufgesetztem Ra2 "BREMEN 14 2*5-6" auf Faltbriefhülle (1863) nach Liverpool, mit vorderseitig roten Tax- und Durchgangsstempeln. Obwohl der Name des Adressaten unkenntlich gemacht wurde, ein dekorativer und seltener Brief dieser letzten Auflage
Provenienz: Sammlung Traber
1859, 5 Silbergroschen geschnitten, grün, gestrichenes Papier, vollständiger und bis auf saubere Falzreste in drei Ecken postfrischer Schalterbogen von 36 Marken; mit den häufigen Qxydationsspuren, vor allem links oben, sowie einer senkrechten Vorfaltung zwischen der 4. und 5. Reihe, die jedoch die Markenbilder nicht berührt, ansonsten tadellos und mit den Plattenfehlern "rechter Knopf am Griff des Schlüssels fehlend" auf den Bogenfeldern 9, 18 und 20. Ein seltener Schalterbogen dieser kaum verwendeten Zwischenauflage. Fotoattest Dr. Fischer
1863, 2 Grote durchstochen, gelborange, normales Papier, farbfrisch, jedoch Randspalt und leichter Bug, mit sauber und fast vollständig aufgesetztem K2 (sog. Kleiner Schlüsselstempel) "VEGESACK 27 10". Ein sehr dekoratives und insgesamt überdurchschnittliches Exemplar dieser seltenen Marke. Sign. Pfenninger
1863, 2 Grote durchstochen, gelborange, normales Papier, farbfrisch, jedoch starker senkrechter Briefbug links geglättet, mit sehr sauber aufgesetztem Ra2 "12 2*6-7", auf vollständiger Faltbriefhülle (1866) nach Vegesack, mit rückseitig sauberem Ankunfts-K2. Ein dekorativer Brief dieser seltenen Marke aus bekannter Korrespondenz. Sign. u.a. Müller-Mark
1863, 2 Grote durchstochen, gelborange, normales Papier, sehr farbfrisch, Randspalt und leichter Bug, mit sauber aufgesetztem K2 (sog. Kleiner Schlüsselstempel) "VEGESACK 16 2", auf vollständiger Faltbriefhülle nach Bremen, mit rückseitig sehr sauberem Ankunfts-Ra2. Die original haftende Marke weist einen winzigen Eckbug auf, außerdem ist sie in der Durchsicht in einer Ecke hell, was vor der Verwendung entstanden sein kann und im Fotoattest Dr. Fischer BPP auch nicht erwähnt wird; die Briefhülle ist in den Faltungen teils gebrochen. Insgesamt ein sehr dekorativer und ursprünglicher Brief dieser seltenen Marke. Sign. Alberto Diena und Drahn
Provenienz: 1.Atlantis-Auktion (1969)
1863, 2 Grote durchstochen, bräunlichorange (rotorange), normales Papier, farbtyisch, kleine Unzulänglichkeiten, mit sauber und gerade aufgesetztem Ra2 "BRE(MEN) 24 3 (*...)". Ein dekoratives und überdurchschnittliches Exemplar dieser enorm seltenen Marke. Sign. Drahn, Fotobefund Neumann BPP
1863, 2 Grote durchstochen, bräunlichorange (rotorange), normales Papier, farbtyisch, ursprünglich haftend, winzige Druckspur im Oberrrand und rechts nachgestochen, mit sauber auf- und nebengesetztem K2 (sog. Kleiner Schlüsselstempel) "VEGESACK 26 7", auf Briefvorderseite nach Bremen. Ein dekorativer Beleg dieser enorm seltenen Marke aus bekannter Korrespondenz. Sign. Hunziker, Fotoattest W. Engel BPP "einwandfrei" und Neumann BPP
Provenienz: Alfred Caspary (1958)
1863, 2 Grote durchstochen, dunkelgelblichorange, gestrichenes Papier, helle Nuance, mit sehr sauber aufgesetztem Ra2 "(BRE)MEN (...)*5-6". Trotz minimaler Unzulänglichkeiten ein dekoratives und überdurchschnittliches Exemplar dieser enorm seltenen Marke. Sign. Thier und Grobe
1863, 2 Grote durchstochen, dunkelgelblichorange, gestrichenes Papier, helle, ganz typische Nuance, mit besonders sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "BREMEN 17 9*6-7" auf schmalen, rechts winzig verkürztem Briefkuvert "An das wohllöbliche Amt der freien Hansestadt Bremen in Bremerhafen", mit rückseitigem Ankunfts-K2. Die Marke weist dreiseitig Scherentrennung auf, wodurch der Durchstich oben fehlt, aber unten perfekt sichtbar erhalten ist. Das Porto von Bremen nach Bremerhafen wurde erst zum 1. Januar 1867 von 3 auf 2 Grote reduziert, als die gezähnte 2 Grote-Marke schon längst verausgabt war - entsprechend handelt es sich bei diesem Brief um eine ganz ungewöhnliche Spätverwendung dieser seltenen Marke. Ganz ursprüngliches Liebhaberstück. Fotoatteste Dr. Fischer BPP und Neumann BPP
Provenienz: Sammlung "Duckwitz"
1863, 2 Grote durchstochen, dunkelrotorange, gestrichenes Papier, farbtypisch, mit leicht und gerade aufgesetztem Ra2 "BREMEN 8 12*6-(7)"; kleine Unzulänglichkeiten, jedoch insgesamt ein überdurchschnittliches Exemplar dieser seltenen Marke. Fotoatteste Pfenninger und Neumann BPP
1864, 3 Grote (Type I) durchstochen, senkrecht gestreiftes Papier, mit Feldmerkmal "Bogen über der Krone", farbfrisch und gut zentriert, mit sauber und gerade aufgesetztem Ra "BREMEN ... 10*1-2". Kleine Unzulänglichkeiten, die Variante jedoch gut erkennbar.
1864, 3 Grote (Type III) durchstochen, senkrecht gestreiftes Papier, farbfrisch, mit leicht und sauber aufgesetztem Ra" "BREMEN 22 5*4-5" auf Faltbriefhülle (1866) nach Bremerhafen, mit rückseitigem Ankunfts-K2. Die Marke am rechten Rand ganz leicht von einer Brieffalte getroffen
Provenienz: Erich Weise (1997)
1864, 3 Grote (Feld 10 = Type I) durchstochen, waagerecht gestreiftes Papier, mit Feldmerkmal "Kratzer unter "R" in BREMEN", farbfrisch, vierseitig vollständiger Durchstich (rechts innerhalb der Scherentrennung), mit sehr sauber, vollständig und wappenfrei aufgesetztem Ra "BREMEN 30 1*7-8M", auf größerem Briefstück. Der Plattenfehler ist perfekt sichtbar, die Marke haftet jedoch nicht mehr ursprünglich, so dass eine abschließende Qualitätsbeurteilung im derzeitigen Zustand nicht möglich ist. Insgesamt ein besonders attraktives Briefstück dieser ohnehin sehr seltenen Marke, in Verbindung mit dem auffälligen und ideal sichtbaren Plattenfehler eine Rarität für eine fortgeschrittene Sammlung. Doppelt sign. Pfenninger, Fotoattest Neumann BPP
1862, 5 Grote durchstochen (nach Michel D 1 I), mattgraubraun, zwei Exemplare, beide Typen, je farbfrisch und mit sauber aufgesetzten Ra2 "BREMEN", Type I original haftend und tadellos auf Briefstück, Type II mit winzigem Eckknitter. Sign. Pfenninger, Köhler etc.
1862, 5 Grote (Type II) durchstochen (nach Michel D 1 II), hellkarmingrau, farbfrisch (links leicht gebräunt) und gut zentriert, mit sauber aufgesetzten Ra2 "BREMEN 23 12*6-7", original haftend auf links nicht ganz vollständiger Faltbriefhülle nach Hamburg, mit rückseitigem Ankunftsstempel. Ursprünglicher Brief aus der bekannten Dr. Hemsen-Korrespondenz, sign. Friedl
1862, 5 Grote (Type I) durchstochen (nach Michel D 1 II), hellkarmingrau, farbfrisch und gut zentriert, mit sauber und zentrisch aufgesetztem Ra2 "BREMEN 6 7*6-7", tadellos. Eine schöne Marke.
1862, 5 Grote (Type II) durchstochen (nach Michel D 1 II), hellkarmingrau, recht farbfrisch , jedoch nicht mehr original haftend und mit kleinen Unzulänglichkeitent, mit sauber aufgesetztem Ra2 "BREMEN ... 12*11-12" und kleinem blauen Rahmenstempel "BREMEN Bahnhof.", auf Briefstück. Ungewöhnliche Doppelentwertung.
7 Gr. durchstochen mit sauber aufgesetztem Ra2 "BREMEN 19.4" (1866) auf Briefhülle nach Hamburg; die Hülle unten waagerecht gefaltet, geringe Patina, Attest Grobe (1965)
1863, 10 Grote durchstochen (nach Michel D 1 I), zwei Exemplare, je farbfrisch und mit sauber und gerade aufgesetzten Stempeln (schwarzer Ra2 bzw. blauer Rahmenstempel "BREMEN Bahnhof."), beide mit diversen alten Prüfzeichen jedoch winzigen Unzulänglichkeiten. Eine mit Befund Alcuri
1863, 10 Grote durchstochen (nach Michel D 1 I), zwei Exemplare, je farbfrisch und ursprünglich haftend, jedoch mit kleinen Unzulänglichkeiten, als waagerechtes Paar geklebt, mit zentrisch und gerade aufgesetztem blauen K1 "BREMEN-BAHNF. 4 2 67 6-7N", auf Briefstück. Eine vor allem mit diesem Stempel seltene Doppelfrankatur. Sign. H (Hermann), Ebel, Fulpius, Fotoattest Friedl Expert Commitee
1863, 10 Grote durchstochen (nach Michel D 1 I), farbfrisch, ursprünglich haftend und tadellos, mit sehr sauber und gerade aufgesetztem Ra2 "BREMEN 11 5*6-7", auf innen unauffällig verkürzter Faltbriefhülle (1866) nach Amsterdam, mit Röteltaxe "10" und rückseitig rotem Ankunfts-K1. Wie bei der Kramer- Korrespondenz üblich ist der Name im vorderseitigen Absender-Stempel unkenntlich gemacht. Insgesamt ein besonders schöner und frischer Brief dieser seltenen Marke, sign. Jakubek
Provenienz: Sammlung Traber
1863, 10 Grote durchstochen (nach Michel D 1 I), farbfrisches senkrechtes Paar, mit sauber aufgesetztem Ra2 "BREMEN 30/12*6-7", auf fast vollständigem Faltbrief von 1866 (Marken und Brief mit verschiedenen Randmängeln) nach New York, mit entsprechendem "PAID"-Stempel und Taxe "20". Eine seltene Doppelfrankatur aus der bekannten Unkart-Korrespondenz, mit einem senkrechten Paar ist kein weiterer Brief bekannt. Fotoatteste Brettl und Neumann BPP
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, gelbgrün,besonders farbfrisch, mit sauber, gerade und zentrisch aufgesetztem blauen Rahmenstempel "BREMEN Bahnhof.", tadellos. Eine sehr schöne Marke. Sign. W:ENGEL
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, gelbgrün, mit Feldmerkmal "rechter Knopf am Griff des Bremer Schlüssels fehlt ganz", farbfrisch, mit sehr sauber und gerade aufgesetztem Ra2 "(B)REMEN ... 3*6-7", kleine Randfehler. Eine frische Marke, die den seltenen Plattenfehler deutlich zeigt. Sign. Phillip Kosack
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, gelbgrün,besonders farbfrisch, mit sehr sauber und zentrisch aufgesetztem blauen Rahmenstempel "BREMEN Bahnhof.", auf größerem Briefstück mit Großteil des roten Londoner Ankunfts.K1. Die sehr schöne Marke haftet vollflächig auf der Unterlage und ist, soweit beurteilbar, tadellos. Sign. Köhler, Pfenninger
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, grün, sehr farbfrisch und gut zentriert, mit sauber und gerade aufgesetztem Ra2 "BREMEN 14 11*6-7", auf nicht ganz vollständiger Faltbriefhülle (1864) nach London, mit vorderseitig roten Tax- und Ankunftsstempeln. Die Frankatur zeigt kleine Randknitter, aus der Briefhülle wurde der Name des Adressaten ausgeschnitten und später ergänzt. Ein dekorativer und ungewöhnlich früher Brief dieser Auflage
Provenienz: Erich Weise (1997)
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, grün, farbintensiv und ursprünglich haftend, mit sauber und gerade aufgesetztem, blauem Ra2 "BREMEN 1 8*5-6", auf vollständiger Faltbriefhülle (1865) aus der bekannten Zaiser & Weber-Korrespondenz nach Liverpool, mit vorderseitig roten Tax- und Ankunftsstempeln. Ein besonders schöner Qualitätsbrief dieser Marke und in Kombination mit der nur wenige Wochen im Juli/August 1865 verwendeten blauen Stempelfarbe eine Rarität. Liebhaberstück in bester Erhaltung. Innen signiert Hunziker, Atteste Pfenninger und Neumann BPP
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, gelblichgrün, gestrichenes Papier, farbfrisches waagerechtes Paar, mit zentrisch und gerade aufgesetztem Ra2 "BREMEN 21 1*6-7", beide Marken mit winzigen Schürfungen, darüber hinaus tadellos. Eine frische und seltene Einheit dieser Marke, die wahrscheinlich auf einem doppeltschweren Brief nach GB Verwendung fand. Sign. W:ENGEL, Fotobefund Jakube
Provenienz: Erich Weise (1997)
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, gelblichgrün, gestrichenes Papier, farbfrisch und hervorragend zentriert, mit sauber aufgesetztem Ra2 "(BREM)EN ...(*6)-7", tadellos. Ein besonders schönes Exemplar dieser 1. Auflage.
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, gelblichgrün, gestrichenes Papier, farbfrisches und original haftendes waagerechtes Paar, mit zentrisch und gerade aufgesetztem Ra2 "BREMEN 9 2*5-6", auf Briefstück. Die linke Marke mit Randspalt, die rechte mit langem aber unauffälligem Riss. Insgesamt eine sehr frische und seltene Einheit, Fotoattest Neumann BPP
1863, 5 Silbergroschen durchstochen, gelblichgrün (helle Nuance), gestrichenes Papier, farbfrisch und original haftend, mit sauber aufgesetztem Ra2 "BREMEN 26 8*6-7", auf Briefstück und bis auf einen kleinen Eckbug tadellos. Ein frisches Briefstück der Frühauflage.
