355 / Oktober 2013
355. Heinrich Koehler Auction
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18 Kreuzer zinnoberrot, voll- bis meist breitrandig mit Zwischenlinien an drei Seiten, mit gMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 2 FEB. 1866" auf kleinem Briefkuvert nach London; sehr schöne und tadellose Einzelfrankatur, Fotoattest Brettl BPP
KIRCHENSTAAT: 1 Kreuzer rosa, zwei Einzelwerte zusammen mit 6 Kreuzer braun und 9 Kreuzer gelbgrün, alle farbfrisch und voll- bis breitrandig mit gMR "352" und nebengesetztem Halbkreisstempel "NEU=ULM 19 10" (1859); der Nachname in der Adresse war ausgeschnitten und ist hinterklebt, dennoch ein attraktiver und recht seltener Brief, sign. Brettl BPP
9 Kreuzer gelbgrün, noch voll- bis breit- bzw. unten überrandig und farbfrisch mit gMR "385" und nebengesetztem Halbkreisstempel "PASSAU 13/1" (1862) auf Chargé-Laufzettel für ein Paket über Österreich nach Rom. Derartige Laufzettel in das Ausland sind bisher nur in ganz wenigen Exemplaren bekannt; ein interessantes und schönes Stück, sign. Brettl BPP und Fotoattest Stegmüller BPP
9 Kreuzer gelbgrün, voll- bis breitrandig mit gMR "346" und nebengesetztem Halbkreisstempel "THURNAU 2/4" (1855) auf vollständigem Faltbrief nach Rom; der Brief war voll bezahlt, die verklebten 9 Kreuzer stellen die Vereinsgebühr dar, 8 Kreuzer Weiterfranko waren bar bezahlt und rückseitig vermerkt worden, obwohl bereits mit Verordnung zum 1.4.1854 vollständige Markenfrankatur oder Portobrief vorgesehen waren, vorderseitig handschriftlich "noch 9 xer"; ein interessanter Brief, Fotoatteste Sem BPP und Befund Van der Linden AIEP
18 Kreuzer gelborange, drei Einzelwerte zusammen mit 6 Kreuzer braun, eine 18 Kreuzer links berührt, sonst alle voll- bis meist breitrandig und farbfrisch, mit oMR "325" und nebengesetztem Ra2 "MÜNCHEN 5 SEP 62" auf Faltbrief der 2. Gewichtsstufe über Frankreich nach Rom; ein sehr attraktiver Brief mit seltener 60 Kreuzer-Frankatur, sign. Schmitt BPP und Fotoattest Brettl BPP
18 Kreuzer gelborange und 12 Kreuzer rot, beide voll- bis breitrandig und farbfrisch mit oMR "325" und nebengesetztem Ra2 "MÜNCHEN 14 SEP. 1861" auf Briefhülle über Frankreich nach Rom; eine sehr schöne Auslandsfrankatur mit den beiden Höchstwerten in einwandfreier Erhaltung, sign. und Fotoattest Brettl BPP
3 Kreuzer karmin im waagerechten 3er-Streifen zusammen mit Einzelwert 6 Kreuzer blau, alle breitrandig geschnitten, mit oMR "289" und nebengesetztem Halbkreisstempel "LINDAU 3/3" (1864) auf komplettem Faltbrief nach Civita Vecchia mit vorderseitig notiertem Weiterfranko "6/6" für den Schweizer und italienischen Transitanteil sowie "5" Bajocchi Kirchenstaat-Porto, welches vom Empfänger eingezogen wurde; durch die rechte 3 Kreuzer unauffälliger senkrechter Bug, sonst einwandfrei, Kurzbefund M. Brettl
18 Kreuzer orangerot in Mischfrankatur mit Wappen 3 Kreuzer rosa, beide voll- bis meist breitrandig mit jeweils sauber aufgesetztem oMR "356" und nebengesetztem Halbkreisstempel "NEUBURG 12/6" (1867) auf Briefhülle nach Rom mit vorderseitig notiertem Weiterfranko von "12" Kreuzern. Der Brief war bezahlt bis zur Grenze des Kirchenstaates, vom Empfänger wurden noch "5" Bajocchi Inlandsporto eingezogen; rückseitig Transitstempel "NATANTE COLICO-COMO"; eine attraktive und seltene Mischfrankatur in einwandfreier Erhaltung, sign. u.a. Pfenninger und Drahn, Fotoatteste Oliva und Schmitt BPP
TOSKANA: 9 Kreuzer gelbgrün, allseits breitrandig und farbfrisch mit gMR "217" und sauber nebengesetztem L2 "MÜNCHEN28 JUN. 1852" auf Briefhülle (eine Seitenklappe fehlend) nach Florenz. Der Brief ist vollständig bezahlt mit 9 Kreuzern Vereinsgebühr und 8 Kreuzern rheinischem bzw. 6 Kreuzer C.M. Weiterfranko, letzteres bar bezahlt und rückseitig vermerkt; derartige Briefe mit geteiltem Franko sind sehr selten, nach Toskana kaum mehr als 3 Stück bekannt, Fotoattest Brettl BPP
12 Kreuzer zinnoberrot, oben links etwas berührt, sonst voll- bis breitrandig mit oMR "356" und sauber nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 29 MAI 1865" über die Schweiz nach Florenz. Der Brief war um 3 Kreuzer unterfrankiert, daher vergütete Bayern an die Schweiz "9" Kreuzer statt der üblichen 12; die Schweiz behielt statt 6 Kreuzern (= 20 Centesimi) Transitgebühr nur 15 C. und vergütete die restlichen 15 C. an Italien und stempelte "AFFR. INSUF.", das italienische Eingangspostamt notierte "Sopravanza di Tassa svizz. 15 cts" und taxierte dem Empfänger die fehlenden "05" Centesimi; ein interessanter Auslandsbrief, Fotoatteste Brettl BPP und Van der Linden BPP
1 Kreuzer rosa, zwei Einzelwerte, teils berührt, zusammen mit drei voll- bis breitrandigen Einzelwerten 6 Kreuzer braun, mit gMR "188" und nebengesetztem Halbkreisstempel "LINDAU 3 6" (1855) auf Faltbrief über die Schweiz nach Genua mit nebengesetztem roten L1 "VIA DI SVIZZERA"; eine seltene Frankatur-Kombination, Fotoattest Brettl BPP
1 Kreuzer gelb im senkrechten Paar mit 6 Kreuzer blau und 9 Kreuzer gelbbraun, alle breitrandig geschnitten mit oMR "264" und nebengesetztem Halbkreisstempel "KULMBACH 2/10" (1865) auf Briefhülle über Österreich nach Mailand in der Lombardei, portogerecht frankiert mit 9 Kreuzern Vereinsporto sowie 8 Kreuzer sardisches Weiterfranko; eine attraktive und recht seltene Farbfrankatur, sign. Schmitt BPP mit Fotoattest
KÖNIGREICH: 12 Kreuzer grün, zwei etwas berührte Einzelwerte zusammen mit breit- bis überrandiger 3 Kreuzer rosa, mit oMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 10 JAN. 1865" auf komplettem Faltbrief der 1. deutschen und 2. italienischen Gewichtsstufe über die Schweiz nach Genua; das Porto setzt sich zusammen aus 9 Kreuzern Vereinsporto, 6 Kreuzern Schweizer Transit sowie 12 Kreuzern italienischem Porto; bis auf den Schnitt in einwandfreier Erhaltung
12 Kreuzer grün und zwei Einzelwerte 1 Kreuzer gelb, alle voll- bis meist breitrandig mit Duplex-Entwertung durch oMR "28" und (auf den 1 Kreuzer-Werten) L2 "BAHNHOF AUGSBURG 22 DEC. 1866" auf Briefhülle über Österreich nach Verona; der Brief ist für die Destination Venetien, das kurz zuvor an Italien fiel korrekt frankiert mit 9 Kreuzern Vereinsporto und 5 Kreuzern sardinischen Weiterfranko für einen grenznahen Ort; ein seltener und sehr attraktiver Brief in einwandfreier Erhaltung, mehrfach sign. sowie Fotoattest Schmitt BPP
Provenienz: John Boker jr. (1988)
3 Kreuzer blau, Platte 4, 1 Kreuzer rosa und zwei Stück 6 Kreuzer braun, alle soweit sichtbar voll- bis sehr breitrandig, die 3 Kreuzer mit 2 mm unterem Bogenrand und Teil der linken Nachbarmarke, alle entwertet durch oMR "32" mit nebengesetztem Halbkreisstempel "BAMBERG 12/8" auf Briefhülle nach Rotterdam mit vorderseitigem roten Briefträgerstempel; ganz minimale Beförderungsspuren, eine attraktive und recht seltene Auslandsfrankatur
9 Kreuzer gelbgrün, allseits voll- bis meist breitrandig und farbfrisch mit oMR "325" und nebengesetztem L2 "MÜNCHEN 22 JUL 186.." auf komplettem Faltbrief nach Utrecht; da der Brief nur für die Postvereinsstrecke frankiert war, handschriftlich "fr. reicht nicht" notiert und vom Empfänger insgesamt "30" Cents Porto erhoben; die Marke unten kleine Aufspaltung, sonst einwandfrei, Fotoattest Brettl BPP
9 Kreuzer ockerbraun in Mischfrankatur mit Wappen 3 Kreuzer rosa, beide breit- die 3 Kreuzer rechts überrandig mit Teil der Nachbarmarke, mit oMR "385" und nebengesetztem Halbkreisstempel "PASSAU 7/6" (1867) auf Briefhülle nach Amsterdam; eine attrative Mischfrankatur, sign. Brettl BPP
Provenienz: Sammlung Dörfler
12 Kreuzer grün, 2 Einzelwerte zusammen mit 9 Kreuzer braun und 6 Kreuzer ultramarin, eine 12 Kreuzer leicht angeschnitten und Randlinienschnitt bei einer 9 Kreuzer, sonst alle voll- bis breitrandig und farbfrisch mit gMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 6 FEB. 1866" auf Briefhülle der 4 Gewichtsstufe nach Amsterdam; ein dekorativer und außerordentlich seltener Auslandsbrief mit in dieser Form vielleicht einmaligen 48 Kreuzer-Frankatur, sign. Pfenninger und Fotoattest Brettl BPP
3 Kreuzer blau, Platte 3 mit ausgefüllten Ecken und drei Stück 9 Kreuzer gelblichgrün, zwei Werte leicht berührt, sonst alle voll- bis breitrandig und sehr schön farbfrisch mit oMR "B.P." und nebengesetztem Halbkreisstempel "BAHNP. MÜNCHEN-HOF II 27/9" (1857) auf vollständigem Faltbrief über Hamburg nach Arendal; die 3 Kreuzer unauffällige Bugspur, sonst tadellos; eine attraktive und seltene 30 Kreuzer-Frankatur, Fotoattest Brettl BPP
18 Kreuzer gelborange im waagerechten Paar, breit- bis überrandig und farbfrisch mit gMR "160" und nebengesetztem Halbkreisstempel "KITZINGEN 14=6" (1855) auf Briefhülle mit rückseitigem Durchgangsstempel von Kopenhagen nach Bergen mit nebengesetztem Ra. "FRANCO". Der Brief war nach dem Tarif vom 15.6.1854 portogerecht frankiert mit 9 Kreuzern Vereinsgebühr und 27 Kreuzer Weiterfranko, jedoch wurde das zunächst vermerkte Weiterfranko von "7" Silbergroschen auf "6" reduziert, vermutlich wurde hier verfrüht der erst ab 18. Juli diesen Jahres geltende Tarif angewendet, der jedoch auch nur für den Leitweg über Hamburg-Kiel-Oslo vorgesehen war. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Auslandsbrief mit einer wundervollen Paar-Frankatur, Fotoattest Brettl BPP
Provenienz: abgebildet im Handbuch von Dr. Zangerle
PORTUGAL: 18 Kreuzer gelborange, breit- bis überrandig, rechts mit 2,5 mm Bogenrand, zusammen mit voll- bis breitrandiger 3 Kreuzer blau, Platte 4, beide farbfrisch und sauber entwertet durch oMR "325" auf kleinem Briefkuvert mit nebengesetztem L2 "MÜNCHEN 20. JUN. 1858" über Frankreich und Spanien nach Lissabon; eine außerordentlich schöne und seltene Auslandsfrankatur, es sind nur wenige Briefe der Ziffernausgabe nach Portugal bekannt, sign. Hoffmann-Giesecke BPP und Fotoattest Schmitt BPP
9 Kreuzer gelblichgrün, allseits breitrandig mit gMR "217" und sauber nebengesetztem DKr. "MÜNCHEN 29 APR. 1851" auf vollständigem Chargé-Brief mit nebengesetztem Transitstempel "BAYERN" über Berlin nach St. Petersburg. Der Brief ist mit insgesamt 39 Kreuzern voll bezahlt, davon lediglich die Postvereinsgebühr geklebt, 6 Kreuzer Chargé-Gebühr bar bezahlt und über Postschein verrechnet sowie 24 Kreuzer Weiterfranko ebenfalls bar bezahlt und rückseitig vermerkt; Chargé-Briefe mit geteiltem Franko sind allererste Seltenheiten, nach Russland ist kein weiterer bekannt, Fotoattest Stegmüller BPP
12 Kreuzer rot mit zwei Einzelwerten 1 Kreuzer rosa und 6 Kreuzer braun, eine 1 Kreuzer unten berührt und kleiner Knitter, sonst alle voll- bis breitrandig, 12 Kreuzer mit kleinem Vortrennschnitt links oben im Außenrand, drei Werte mit oMR "325" und eine 1 Kreuzer mit L2 "MÜNCHEN 2 JUL. 1860" auf Briefhülle über Preußen nach St. Petersburg; eine attraktive und ungewöhnliche 20 Kreuzer-Frankatur, Fotoattest Brettl BPP
9 Kreuzer ockerbraun, voll- bis breitrandig mit oMR "493" und nebengesetztem Halbkreisstempel "SPEYER 1../10" auf Briefhülle an die kaiserliche Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, welche in Russland in Portofreiheit genoß, entsprechend handschriftlicher Vermerk "frei bis an die russische Grenze von da portofrei"; ein in dieser Form sehr seltener Auslandsbrief in sehr schöner Erhaltung, Fotoattest Stegmüller BPP
12 Kreuzer grün, voll- bis meist breitrandig mit sauberem oMR "598" und nebengesetzt Teil des DKr. von Würzburg auf Drucksachenschleife nach Nijni-Nowogorod mit rückseitigen Transitstempeln. Ein sehr seltenes Auslandsstreifband mit 1 Kreuzern Vereinstaxe und 11 Kreuzern Weiterfranko. Einzig bekannte Drucksache dieser Art nach Russland, Fotoattest Brettl BPP
RUSSLAND/LETTLAND: 18 Kreuzer zinnoberrot im waagerechte Paar zusammen mit 1 Kreuzer gelb und 3 Kreuzer karmin, die linke 18 Kreuzer und 3 Kreuzer etwas berührt, sonst alle voll- bis breitrandig und farbfrisch mit oMR "22" und nebengesetztem L2 "ASCHAFFENBURG 19 AUG 6 86" (wohl 1866) auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Kalzenau in Liefland. Der Brief wurde vom Absender nach dem Vertrag von 1852 frankiert mit 2x9 Kreuzer Vereinsporto und 2x11 Kreuzer Weiterfranko, es galt jedoch bereits ab 13. Januar 1866 ein neuer Vertrag, wonach Vereinsporto und Weiterfranko nur noch je 7 Kreuzer pro Loth betrugen, entsprechend auch nur 14 Kreuzer als Weiterfranko vergütet; ein ungewöhnlicher Brief mit wohl einmaliger Buntfrankatur, Fotoattest Brettl BPP und Befund Van der Linen BPP
18 Kreuzer zinnoberrot und 12 Kreuzer grün, letztere oben etwas berührt, sonst beide voll- bis sehr breitrandig, die 12 Kreuzer mit schmalem linken Bogenrand, mit oMR "32" und sauber nebengesetztem DKr. "BAMBERG 4 AUG. 1865" auf Chargé-Briefkuvert nach Archarowa bei Malo Archangelsk mit vorderseitigen Durchgangsstempeln; eine in dieser Form seltene Buntfrankatur der beiden Höchstwerte auf seltenem Auslandsbrief, Fotoattest Stegmüller BPP
9 Kreuzer gelbgrün im waagerechten 3er-Streifen mit langen Vortrennschnitten zwischen den Marken, allseits voll- bis meist breitrandig und farbfrisch mit klaren oMR "248" und nebengesetztem Halbkreisstempel "KISSINGEN 15/8" (1857) auf komplettem Faltbrief über Hamburg und Dänemark nach Stockholm 'Poste restante' und nachgesandt nach Wimmerby mit zusätzlichem Vermerk "Retour"; ein sehr schöner und tadelloser Brief mit außerordentlich seltener Destination, sign. Schmitt BPP
3 Kreuzer blau, Platte 2, farbfrisch und voll- bis breitrandig mit gMR "155" und nebengesetztem Halbkreisstempel "KEMPTEN 4/7" (1853) auf vollständigem Faltbrief nach Morges im 2. Schweizer Rayon. Der Brief war bis zum Bestimmungsort voll bezahlt, jedoch konnte bis März 1854 nur das Inlandsporto verklebt werden, der Auslandsanteil von "6" Kreuzern war vom Absender bar bezahlt worden und ist rückseitig vermerkt. Ein in dieser Form außerordentlich seltener und früher Auslandsbrief, es ist nur eine weitere derartige Frankatur in die Schweiz bekannt, Fotoattest Brettl BPP
3 Kreuzer blau, Platte 5, voll- bis breitrandig mit oMR "289" und nebengesetztem Halbkreisstempel "LINDAU 19/9" (1860) auf Chargé-Brief nach Romanshorn; die Marke belanglose Knitter aufgrund der Befestigung mit Siegellack sowie Gallus-Tintenstrich nur im Rand; ein schöner und in dieser Form nicht häufiger Grenzrayon-Brief, Fotobefund Sem BPP
1 Kreuzer dunkelrosa im waagerechten Paar, voll- bis meist breitrandig und farbfrisch mit sauber aufgesetztem Halbkreisstempel "LINDAU 13/9" (1858) auf vollständiger Drucksache nach Steckborn, sign. Schmitt BPP
6 Kreuzer braun im waagerechten Paar, voll- bis sehr breitrandig mit klar aufgesetztem oMR "325" und nebengesetztem L2 "MÜNCHEN 12 FEB. 60" auf kleinem Chargé-Briefkuvert nach Bickenbach bei Olten, das Paar leicht über den Rand geklebt, jedoch einwandfrei, sign. Schmitt BPP
9 Kreuzer gelbgrün, farbfrisch und voll- bis meist breitrandig geschnitten, oben mit 2,5 mm Bogenrand, mit Duplex-Entwertung durch gMR "217" und übergehend aufgesetztem L2 "MÜNCHEN 27. OCT. 1852" auf Briefhülle nach Otelfingen; der Brief ist bis zum Bestimmungsort bezahlt, die Postvereinsgebühr ordnungsgemäß frankiert, das Weiterfranko bar bezahlt und rückseitig mit "3" Kreuzern entsprechend vermerkt; ein sehr schöner und seltener Brief mit 'geteiltem Franko', Fotoattest Brettl BPP
12 Kreuzer grün im waagerechten Paar mit langem Vortrennschnitt zwischen den Marken, voll- bis breitrandig mit oMR "325" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe mit nebengesetztem L2 "MÜNCHEN BAHNH. 17 AUG. 1864" nach Aarau; eine schöne und nicht häufige Mehrfachfrankatur mit ausgewiesenem Weiterfranko (leicht auf eine Marke übergehend), sign. Brettl BPP mit Fotoattest
12 Kreuzer grün, allseits breit- bis überrandig zusammen mit voll- bis breitrandiger 3 Kreuzer rosa mit jeweils sauber aufgesetztem oMR "356" und sauber nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 6 DEC. 1865" auf kleinem Briefkuvert nach Avenches im Kanton Waadt; sehr schöne Farbfrankatur, Fotoattest Brettl BPP
18 Kreuzer zinnoberrot und 12 Kreuzer grün, beide voll- bis breitrandig, die 18 Kreuzer rechts mit Zwischenlinie, mit oMR "325" und sauber nebengesetztem L2 "MÜNCHEN 17 OCT. 1866" auf Gerichtsbriefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Vullereus im Kanton Lausanne; ein schöner Auslandsbrief mit den beiden Höchstwerten dieser Ausgabe, sign. Brettl BPP mit Fotoattest
