355 / Oktober 2013
355. Heinrich Koehler Auction
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3 Kreuzer blau, Platte 3, vier Einzelwerte, alle voll- bis meist breitrandig, die rechte Marke aus der rechten unteren Bogenecke stammend, mit oMR "598" und sauber nebengesetztem DKr. "WÜRZBURG 19 NOV. 1859" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Kaltennordheim bei Eisenach; attraktive und nicht häufige Mehrfachfrankatur, Qualitäts-Prüfungsbefund M. Brettl sowie Fotoattest Stegmüller BPP
3 Kreuzer blau, Platte 5, im waagerechten 4er-Streifen, sehr schön farbfrisch, oben voll- bis breit-, sonst überrandig, mit gMR "5" und nebengesestztem Halbkreisstempel "AICHACH 24/3" (1860) auf Briefhülle nach Pfaffenhofen. Der Brief fiel laut dem handschriftlichem Vermerk "7½" in die 8. Gewichtsstufe und wurde entsprechend mit 12 Kreuzer nachtaxiert; ein interessanter Brief mit seltener Streifeneinheit in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Schmitt BPP
3 Kreuzer blau, Platte 3 und 1 Kreuzer dunkelrosa, beide farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, teils mit Zwischenlinien, mit gMR "243" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 5 APR. 1856" auf blauem Streifband der 4. Gewichtsstufe nach Ummerstadt in Sachsen-Meiningen; 2 Kreuzer Landzustellung handschriftlich vermerkt und vom Empfänger zu zahlen; eine attraktive und in dieser Form sehr seltene Frankatur, sign. Pfenninger sowie Fotoatteste Brettl BPP und Stegmüller BPP
3 Kreuzer blau, Platte 4 und 4 Stück 6 Kreuzer braun, die 3 Kreuzer links leicht berührt, sonst alle voll- bis meist breitrandig mit oMR "32" mit nebengesetztem DKr. "BAMBERG 31 DEC. 1859" auf Chargé-Briefvorderseite der 3. Gewichtsstufe nach Kassel (aus optischen Gründen auf Unterlage montiert)
3 Kreuzer blau, Platte 2, vier Einzelstücke, zusammen mit 6 Kreuzer braun, ein Wert links leicht berührt, sonst alle voll- bis meist breitrandig und farbfrisch, als Streifen geklebt mit gMR "243" und sauber nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 12 MAI 1853" auf Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Bremen; ein attraktiver und tadelloser Brief mit ungewöhnlicher Frankatur-Kombination, Fotoattest Schmitt BPP
3 Kreuzer blau, Platte 2 und 9 Kreuzer maigrün, beide voll- bis breitrandig mit gMR "18" und nebengesetztem L2 "AUGSBURG 31 AUG. 1853" auf komplettem Faltbrief nach Chiavenna in der Lombardei, mit 12 Kreuzern portogerecht frankiert für den Leitweg über die Schweiz (sogenannter kleiner Transit); sign. Brettl BPP mit Kopiebefund
1 Kreuzer rosa, allseits breitrandig und farbfrisch mit klar aufgesetztem L2 "MÜNCHEN 15 FEB. 1860" auf kleiner Ortsbriefhülle, Kabinett, sign. Schmitt BPP
1 Kreuzer rosa, Platte 1, farbfrisch und allseits breitrandig mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "MÜNCHEN 11 APR 61" auf kleiner Ortsbriefhülle, Kabinett, sign. Brettl BPP
1 Kreuzer rosa, voll- bis überrandig mit gMR "217" auf Orts-Briefkuvert mit nebengesetztem L2 "MÜNCHEN 19 MAR. 1852"; am gleichen Tage als Portobrief nachgesandt nach Augsburg, taxiert mit 6 Kreuzern, unter Anrechnung des verklebten Kreuzers wurden vom Empfänger "5" Kreuzer nachträglich erhoben, jedoch war diese Taxierung nicht ordnungsgemäß, da bei Nachsendungen nur die Taxe für frankierte Briefe ohne Zuschlag zu erheben war; interessanter Brief
1 Kreuzer rosa, voll- bis meist breitrandig und farbfrisch mit sauber aufgesetztem Halbkreisstempel "LUDWIGSHAFEN 13/6" auf vollständiger Streifbandsendung nach Dessau und retour mit Ankunftsstempel vom 16.6., Kabinett, sign. Brettl BPP
1 Kreuzer rosa, Platte 1, rechts oben leicht berührt (hier aus optischen Gründen hinterlegt) sonst voll- bis meist breitrandig mit gMR "18" auf Streifband (rückseitig nicht ganz komplett) mit nebengesetztem DKr. "AUGSBURG 7 AUG. 18.." nach Königshofen; handschriftlicher Vermerk "enthält Geschriebenes", daher als unfrankierter Brief behandelt und nachtaxiert mit 9 Kreuzern; unter Anrechnung des verklebten Kreuzers wurden vom Empfänger 8 Kreuzer eingezogen; Marke übliche leichte waagerechte Bugspur an der Streifbandkante; Fotobefund Stegmüller BPP
1 Kreuzer rosa, allseits sehr breitrandig mit zentrisch klar aufgesetztem gMR "1" auf vollständiger Zeitung 'Abendsberger Wochenblatt' vom 22. Mai 1853; die Unterlage etwas gereinigt, sonst frische und völlig tadellose Erhaltung, Fotoattest Stegmüller BPP
1 Kreuzer rosa, farbfrisch und voll- bis meist breitrandig geschnitten, unten und links mit Zwischenlinien mit oMR "356" von Nürnberg auf vollständiger Zeitung "Korrespondent von und für Deutschland" vom 21. Juni 1859; Marke unten kleiner unauffälliger Einriß, sonst einwandfrei; eine seltene Frankatur, Fotoattest Brettl BPP
1 Kreuzer rosa im senkrechten Paar, allseits breitrandig mit zweimal aufgesetztem gMR "241" und nebengesetztem Halbkreisstempel "NOERDLINGEN 19 6" auf Streifband der 2. Gewichtsstufe nach Königshausen bei Görlitz mit rückseitig notierter Botengebühr von "3" Pfennigen, Pracht, sign. Brettl BPP
1 Kreuzer rosa im waagerechten 3er-Streifen, voll- bis sehr breitrandig und farbfrisch mit jeweils ideal aufgesetztem gMR "202" auf komplettem Brief mit Halbkreisstempel "MARKTSTEFT 10/5" (1852) nach Iphofen, Luxus, sign. Schmitt BPP
1 Kreuzer rosa im waagerechten 3er-Streifen, voll- bis überrandig mit klarem gMR "121" und sauber nebengesetztem Hufeisenstempel "EUERDORF 23/4" auf Briefhülle nach Kissingen; der Brief war zunächst als portofreie Regierungssache vorgesehen, der entsprechend angebrachte handschriftliche Vermerk wurde jedoch wieder gestrichen; der Streifen zwischen den beiden linken Marken bayernbrüchig, sonst tadellos, sign. Brettl BPP
1 Kreuzer rosa, waagerechtes Paar und 2 Einzelwerte, das Paar links mit Randlinienschnitt sonst alle breitrandig geschnitten, mit sauber aufgesetztem oMR "28" und sauber nebengesetztem DKr. "AUGSBURG 18 MAI 1859" auf rosafarbenem Streifband der 4. Gewichtsstufe nach Bozen; ein seltenes und attraktives Stück, Fotoattest Stegmüller BPP
Provenienz: Sandra Ilene West (1980), Fritz Kirchner (2009)
1 Kreuzer rosa, 6 Einzelwerte, davon einer in deutlich hellerer Nuance, alle breitrandig geschnitten, als Streifen geklebt mit mehrfach sauber aufgesetztem oMR "356" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 1 OCT. 1862" auf Faltbrief nach Mittenwald; ein schöner Brief mit in dieser Form seltener Frankatur, sign. Brettl BPP mit Fotoattest
Provenienz: Sammlung Dörfler
1 Kreuzer rosa, waagerechter 5er-Block und Einzelstück, als 6er-Block geklebt, alle voll- bis breitrandig und sehr schön farbfrisch mit oMR "356" auf großem Briefstück mit nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 24 APR. 1856"; die Einzelmarke minimale Knitterspur, der Block rechts kleiner Vortrennschnitt, die Marke nicht berührend; eine seltene Einheit in hervorragender Erhaltung, sign. Schmitt BPP mit Fotoattest
1 Kreuzer dunkelrosa im waagerechten 3er-Streifen zusammen mit 3 Kreuzer blau, Platte 4, alle voll- bis breitrandig mit sauberen oMR "356" auf komplettem Faltbrief mit nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 9 MAI 1858" nach München; eine attraktive und höchst ungewöhnliche Darstellung des 6 Kreuzer-Portos in sehr schöner Erhaltung, sign. Brettl BPP
Provenienz: Sammlung Dörfler
6 Kreuzer braun, voll- bis sehr breitrandig, unten und rechts mit vollen Zwischenlinien mit klarem gMR "112" und nebengesetztem Halbkreisstempel "ERDING 30/7" (1860) auf vorgedrucktem Bischofsbrief an Gregor in München (Dr. Menzinger 6b), Kabinett
6 Kreuzer braun, Platte 3, voll- bis breitrandig mit gMR "364" und nebengesetztem Halbkreisstempel "OBERNZELL 20/7" (1860) auf Faltbrief nach Sausenhofen im Landzustellbereich von Gunzenhausen, am Empfangsort per Briefboten befördert, entsprechend 1 Kreuzer Botenlohn vorderseitig vermerkt
6 Kreuzer braun, voll- meist breit- bis überrandig mit leicht aufgesetztem gMR "437" auf Briefhülle mit nebengesetztem Halbkreisstempel "ROSENHEIM 2/7" (1859) nach Freiburg in Baden, jedoch zunächst versehentlich nach Freiberg in Sachsen fehlgeleitet und hier wegen des ungenügenden Portos mit "noch 2" Neugroschen nachtaxiert, jedoch die richtige Adresse erkannt und der Brief an die bayerische Post zurückgegeben, hier wurde die sächsische Taxierung gestrichen und mit "6" Kreuzern vermerkt; ein interessanter Brief
6 Kreuzer braun, allseits breit- bis meist überrandig mit allen Zwischenlinien (dreiseitig vollständig) und oben kleinem Teil der Nachbarmarke mit zentrischem gMR "352" auf komplettem Faltbrief mit sauber nebengesetztem "GÜTER EXPED. NEU ULM XII 29/6" (1860) nach Nürnberg; ein außerordentlich schöner Brief
6 Kreuzer braun, allseits breitrandig mit klarem gMR "138" und sauber nebengesetztem Halbkreisstempel "HOLLFELD 18/8" auf blauer Briefhülle nach Kissingen, sign. Stegmüller BPP
6 Kreuzer braun, allseits sehr breit bis meist überrandig, oben und unten mit Teilen der Nachbarmarken sowie rechts mit ca. 3 mm Bogenrand mit 2 Abschlägen des gMR "217" rückseitig auf kleiner Faltbriefhülle mit vorderseitigem L2 "MÜNCHEN 25 JAN. 1855" nach Pöllnitz bei Bamberg; vermutlich der (wohl aus Platzgründen) rückseitig angebrachten Freimarke behandelte der Postbeamte den Brief zunächst als Portobrief und taxierte ihn mit "9" Kreuzern, dies wurde nach Bemerken der rückseitigen Marke annulliert und zur Bestätigung der Mühlradstempel über dem Vermerk "frei" nochmals aufgesetzt; ein attraktiver Brief mit phantastisch geschnittener Marke
6 Kreuzer braun, allseits breitrandig und farbfrisch mit gMR "181" und nebengesetztem Fingerhutstempel "LAUFEN 14/6" auf komplettem Faltbrief an den Anwalt der Ex-Kaiserin von Brasilien, Amelie, Herzogin von Braganza, nach München; ein sehr attraktiver Brief
6 Kreuzer braun, unten voll-, sonst allseits überrandig aus der linken oberen Bogenecke stammend mit ca. 2,5 mm Bogenrand links, mit sauber aufgesetztem oMR "325" auf Briefhülle der Direktion der bayerischen Ostbahnen mit L2 "MÜNCHEN 4 MAR 1858" nach Passau; ein sehr schöner Brief, sign. Stegmüller BPP
6 Kreuzer braun, allseits sehr schön breitrandig und farbfrisch mit glasklar aufgesetztem oMR "356" von Nürnberg auf Zeitung "Korrespondent von und für Deutschland" vom 22. Mai 1858; eine in dieser Form seltene und attraktive Frankatur; es sind nur 2 Zeitungen mit 6 Kreuzer-Frankatur bekannt, Fotoattest Schmitt BPP
6 Kreuzer braun, 2 breitrandige Einzelwerte als Paar geklebt mit jeweils zentrisch klarem gMR "27" und sauber nebengesetztem Halbkreisstempel "BERCHTESGADEN 16/5" (1853) auf handschriftlichem Bischofsbrief mit neunzeiliger Ergebenheitsadresse an Karl-August in München; ein besonders schöner Brief, sign. Pfenninger
6 Kreuzer braun, zwei Einzelwerte, beide breitrandig mit gMR "503" und nebengesetztem Halbkreisstempel "STADTAMHOF 15/3" (1854) auf Faltbrief der 2. Gewichtsstufe mit handschriftlichem "anhängend Muster ohne Werth" nach Untergriesbach, Kabinett
6 Kreuzer braun, 2 Einzelwerte, beide voll- bis meist breitrandig und farbfrisch mit gMR "507" und sauber nebengesetztem Halbkreisstempel "GOESSWEINSTEIN 11/10" (1856) auf Chargé-Briefhülle (Seitenklappen fehlen) "An seine Königliche Majestät von Bayern zu München / zu allerhöchst eigenen Händen"; ein attraktiver Brief mit besserem Nummernstempel, Fotoattest Stegmüller BPP
6 Kreuzer braun, zwei Einzelwerte, beide voll- bis meist breitrandig, sehr dekorativ rechts und links geklebt mit jeweils sauber aufgesetztem gMR "575" und nebengesetztem Halbkreisstempel "WEITNAU 11/3" (1859) auf Chargé-Briefhülle nach München, Kabinett, sign. Schmitt BPP
6 Kreuzer braun im waagerechten Paar, voll- bis breitrandig, rechts mit schmalem Bogenrand, mit sauber aufgesetztem oMR "B.P." auf komplettem Faltbrief mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Edenkoben" nach St. Remy mit Transit- und Ankunftsstempeln; ein attraktiver Bahnpost-Auslandsbrief
6 Kreuzer rotbraun im senkrechten 3er-Streifen, voll- bis breitrandig und in sehr frischer, kräftiger Farbe, mit jeweils sauber übergehend aufgesetztem gMR "515" und sauber nebengesetztem Halbkreisstempel "TEISENDORF 10/7" (1861) auf Bischofsbrief der 3. Gewichtsstufe an Gregorius in München; ein phantastisch schöner und außerordentlich seltener Brief, Fotoattest Brettl BPP
6 Kreuzer braun, waagerechtes Paar und 2 Einzelwerte, voll- bis ganz überwiegend breitrandig als 4er-Block geklebt mit jeweils sauber aufgesetztem gMR "374" und nebengesetztem Halbkreisstempel "WASSERTRÜDINGEN 11/4" auf Chargé-Briefvorderseite nach Bayreuth, sign. Schmitt BPP
