385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
- Hauptkatalog (4696) Apply Hauptkatalog filter
- Helgoland – Die Sammlung Hans-Jürgen Borowski (Teil II) (301) Apply Helgoland – Die Sammlung Hans-Jürgen Borowski (Teil II) filter
- Schleswig Holstein - Briefpost zwischen den Herzogtümern und der GAPU (108) Apply Schleswig Holstein - Briefpost zwischen den Herzogtümern und der GAPU filter
- Deutsches Reich – Brustschilde 1872–75 – Die Sammlung "Baghira" (218) Apply Deutsches Reich – Brustschilde 1872–75 – Die Sammlung "Baghira" filter
- Brustschilde - Die Sammlung Dietmar Kipping (Teil II) (39) Apply Brustschilde - Die Sammlung Dietmar Kipping (Teil II) filter
- Deutsche Kolonien und Auslandspostämter – Die Sammlung "Calibra" (381) Apply Deutsche Kolonien und Auslandspostämter – Die Sammlung "Calibra" filter
- Die Postgeschichte von Danzig, von der Vorphilatelie bis Ende März 1945 - die Sammlung Ton Hulkenberg (379) Apply Die Postgeschichte von Danzig, von der Vorphilatelie bis Ende März 1945 - die Sammlung Ton Hulkenberg filter
- Bund - Frankaturen und Zusammendrucke (104) Apply Bund - Frankaturen und Zusammendrucke filter
- Königreich Lombardei-Venetien - Die Sammlung "P.G." (finaler Teil) (1302) Apply Königreich Lombardei-Venetien - Die Sammlung "P.G." (finaler Teil) filter
- Türkei ab 1863 - Marken und Postgeschichte - Die Sammlung "Primavera" (123) Apply Türkei ab 1863 - Marken und Postgeschichte - Die Sammlung "Primavera" filter
- Ganzsachen Alle Welt - Die Sammlung Dankward Ufer (143) Apply Ganzsachen Alle Welt - Die Sammlung Dankward Ufer filter
- Alle Welt (59) Apply Alle Welt filter
- Altdeutsche Staaten (907) Apply Altdeutsche Staaten filter
- Autographen (40) Apply Autographen filter
- Britisch Commonwealth (233) Apply Britisch Commonwealth filter
- Deutsche Auslandspostämter und Kolonien (669) Apply Deutsche Auslandspostämter und Kolonien filter
- Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete (777) Apply Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete filter
- Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 (537) Apply Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 filter
- Deutsches Reich (885) Apply Deutsches Reich filter
- Deutschland (97) Apply Deutschland filter
- Deutschland Nach 1945 (449) Apply Deutschland Nach 1945 filter
- Europa (2687) Apply Europa filter
- Luftpost (93) Apply Luftpost filter
- Motivsammlungen (88) Apply Motivsammlungen filter
- SPEZIALGEBIETE (155) Apply SPEZIALGEBIETE filter
- Übersee (336) Apply Übersee filter
- Altdeutsche Staaten (1) Apply Altdeutsche Staaten filter
- Deutsches Reich (1) Apply Deutsches Reich filter
- Deutsche Post in der Türkei (1) Apply Deutsche Post in der Türkei filter
- Deutsch-Ostafrika (1) Apply Deutsch-Ostafrika filter
- Deutsch-Südwestafrika (1) Apply Deutsch-Südwestafrika filter
- Marianen (2) Apply Marianen filter
- Samoa (1) Apply Samoa filter
- Deutschland (1) Apply Deutschland filter
- Österreich (6) Apply Österreich filter
- Belgien (Belgique, België) (2) Apply Belgien (Belgique, België) filter
- Dänemark (Danmark) (7) Apply Dänemark (Danmark) filter
- Estland (Eesti) (2) Apply Estland (Eesti) filter
- Finnland (Suomi) (5) Apply Finnland (Suomi) filter
- Frankreich (28) Apply Frankreich filter
- Großbritannien (3) Apply Großbritannien filter
- Jersey (2) Apply Jersey filter
- Ungarn (Magyarország) (3) Apply Ungarn (Magyarország) filter
- Königreich und Republik (7) Apply Königreich und Republik filter
- Liechtenstein (2) Apply Liechtenstein filter
- Litauen (Lietuva) (2) Apply Litauen (Lietuva) filter
- Niederlande (5) Apply Niederlande filter
- Niederländisch-Indien (7) Apply Niederländisch-Indien filter
- Norwegen (Norge, Noreg) (11) Apply Norwegen (Norge, Noreg) filter
- Polen (Polska) (5) Apply Polen (Polska) filter
- Portugal (3) Apply Portugal filter
- Rumänien (România) (3) Apply Rumänien (România) filter
- Rußland (Poccия) (3) Apply Rußland (Poccия) filter
- Spanien (España) (5) Apply Spanien (España) filter
- Schweden (Sverige) (7) Apply Schweden (Sverige) filter
- Schweiz (Helvetia) (14) Apply Schweiz (Helvetia) filter
- Türkei (Türkiye) (3) Apply Türkei (Türkiye) filter
- Argentinien (2) Apply Argentinien filter
- Brasilien (5) Apply Brasilien filter
- Chile (2) Apply Chile filter
- China (9) Apply China filter
- Kolumbien (2) Apply Kolumbien filter
- Hawaii (3) Apply Hawaii filter
- Iran (Persien) (2) Apply Iran (Persien) filter
- Japan (Nippon) (4) Apply Japan (Nippon) filter
- Mexiko (2) Apply Mexiko filter
- Vereinigte Staaten von Amerika (9) Apply Vereinigte Staaten von Amerika filter
- Australien (Commonwealth of Australia) (3) Apply Australien (Commonwealth of Australia) filter
- Kanada (3) Apply Kanada filter
- Hong Kong (4) Apply Hong Kong filter
- Indien (2) Apply Indien filter
- Singapur (2) Apply Singapur filter
Seiten
1 Ngr. rot, 5 Einzelwerte, zusammen mit 3 Ngr. braun auf Reco-Briefhülle der 2. Gewichtsstufe von "DRESDEN 11 VII 62" nach Breslau. Eine attraktive und ungewöhnliche Frankatur in guter Erhaltung (ein Wert kleiner Tintenfleck)
2 Ngr. ultramarin, 2 Einzelwerte, mit 3 Ngr. braun, mit DKr. "LEIPZIG 27 IV 67" auf rekommandierter Briefhülle nach Jassy/Walachei (Rumänien), mit rückseitigem Ankunftsstempel. Ein schöner Brief mit seltener Destination; mit dieser Frankatur hat PROFI keinen weiteren Brief nach Rumänien registriert
5 Ngr. braunviolett, 2 Einzelwerte, mit waagerechtem Paar 2 Ngr. blau, alle farbfrisch und gut gezähnt mit DKr. "LEIPZIG P:E.No.1 / 22 JAN. 67" auf rekommandierter Briefhülle über die 'Prussian closed mail' nach New York. Das Porto setzt sich zusammen aus 2 Neugroschen Postvereinsanteil, 2 Neugroschen Reco-Gebühr und 10 Neugroschen Weiterfranko. Durch die untere 5 Ngr. verläuft ein unauffällig geglätteter Bug, sonst sehr gute und frische Erhaltung. Ein sehr seltener recommandierter Transatlantik-Brief.
3 Ngr. braun, 4 Einzelwerte mit Ra3 "LEIPZIG DRESD:BAHNH. 5 III * 65" auf recommandiertem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach London mit vier verschiedenen Reco-Stempeln, dabei Kronestempel "PRUSSIA REGISTERED". Die beiden rechts klebende in Werte senkrechte Bugspur, der untere Wert durch Randklebung minimal gestoßen, sonst gute und ursprüngliche Erhaltung. Eine sehr seltene 12 Neugroschen-Frankatur.
3 Ngr. braun, waagerechtes Paar und 2 Einzelwerte mit Ra3 "DRESDEN 27 VIII 66" auf Briefvorderseite über die 'Prussian closed mail' nach St. Joseph, Missouri. Der linke Wert des Paares Scherenschnitt, Brieffaltungen außerhalb der Frankatur
3 Ngr. braun, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "DRESDEN 30 VII 66" auf Briefkuvert nach Hamburg, hier nachgesandt in die Wandsbeker Chaussee, frankiert mit Hamburg 1864/67, ½
Schilling schwarz, mit blauem Strichstempel und nebengesetztem "HAMBURG ST. P. 1/8 66". Eine außerordentlich seltene Kombination; etwas unfrisch.
5 Ngr. graublau im senkrechten Paar, mit DKr. "DRESDEN 22 MAI 66" auf Briefkuvert über London nach Fredericton, Neubraunschweig, mit rückseitigem Eingangsstempel. Das Porto betrug seit dem 1. Januar 1863 2 ¼ Neugroschen ermäßigtes Vereinsporto und 7 Neugroschen Weiterfranko, letzteres korrekt notiert, jedoch der Brief insgesamt mit ¾ Neugroschen überfrankiert (wahrscheinlich da der Postbeamte das übliche Vereinsporto von 3 Ngr. berechnete). Die Frankatur rechts durch Randklebung etwas gestoßen, das Kuvert links etwas verkürzt, sonst gute Erhaltung. Briefe der altdeutschen Staaten nach Britisch-Nordamerika sind ausgesprochen selten; in die kleine Kolonie Neubraunschweig hat PROFI aus Sachsen nur einen weiteren registriert.
5 Neugroschen lila mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "DRESDEN I 9/IX 67" auf Briefhülle an die bekannte Adresse Hermann A. Holstein in Konstantinopel, mit Transitstempel von Wien und Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. Ein attraktiver Brief mit seltener Destination.
5 Ngr. lila mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "DRESDEN 20 NOV 67" auf kleinem Briefkuvert nach London und von hier als Portobrief nachgesandt nach Bangor, Maine, USA. Nebengesetzter Aufgabestempel von London, Taxstempel "19 CENTS" sowie Ankunftsstempel "BOSTON BR. PPKT./ 24-32 NOTES". Ein ungewöhnlicher und äußerst seltener Transatlantik-Brief.
5 Ngr. grünlichblau und 3 Ngr. braun, jeweils im waagerechten Paar, zusammen mit ½ Ngr. Orange, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. Leipzig 18 APR. 65 auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes über Triest (rückseitig "15/52") und Alexandria (vorderseitig roter Transitstempel) nach Melbourne im Staate Victoria, Australien. 3 Werte unauffällige senkrechte Bugspuren, sonst bis auf übliche leichte Beförderungspuren einwandfrei. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Brief auf den 5. Kontinent; von der Wappenausgabe hat PROFI nur einen weiteren registriert.
Provenienz: Horst Milde
5 Neugroschen grauultramarin, 3 Einzelwerte zusammen mit 2 Neugroschen blau, als Streifen geklebt, alle farbfrisch und gut gezähnt, mit Nummer "61" und nebengesetztem Einkreisstempel "HARTHAU B/CHEMNITZ 4 6 64" auf Chargé-Leinenbriefhülle mit einem Gewicht von exakt 4 Lot nach Berlin mit rückseitigem Distributionsstempel. Die Beförderung per Briefpost war bis zu einem Höchstgewicht von 4 Lot inklusive zulässig, taxiert wurde jedoch für das volle Lot exklusiv, somit fiel der Brief in die 5. Gewichtsstufe. Eine sehr seltene und attraktive Postvereins-Frankatur in sehr schöner und einwandfreier Erhaltung. Fotoattest Vaatz BPP (2019)
1851, 3 Ngr.-Essay-Umschläge der Fa. Bartsch & Dankert in Leipzig in den Farben rotviolett, blaugrau, hellgrün und gelb, die kpl. Serie ungebraucht in sehr schöner Erhaltung. Als vollständiger Satz bei Profi nur ein weiteres mal registriert, wobei dieser Satz in der Qualität herausragend ist.
1859, Johann, Farbproben der preußischen Staatsdruckerei, Umschlag 1 Ngr. In den später für die verschiedenen Wertstufen verausgabten Farben rosa, blau, gelb, violett und grün, ungebraucht, teils gering verfärbt, sonst in sehr schöner und frischer Erhaltung. Diese Proben sind außerordentlich selten, es ist nur ein weiterer vollständiger Satz bekannt.
Farbprobe 1 Ngr. in den Farben rosa, blau und gelb, mit jeweils zugeklebten Marken 1, 2 bzw. 3 Ngr., zum Farbvergleich von Umschlag und Marken angefertigt und vom Oberpostdirektor Zahn mit seinen entsprechenden handschriftlichen Vermerken "genehmigte Farbprobe zu Franko Couvert zu 1 Ngr. (2 Ngr. /3 Ngr.) v. Zahn 14.2." versehen. Ein einmaliges Ensemble von musealem Charakter.
Provenienz: Walter Opitz, Sammlung Horst und Arnim Knapp (266. Heinrich Köhler-Auktion, 2018)
1859, Umschläge 1-10 Ngr., die komplette Ausgabe mit beiden Formaten, ungebraucht. Rückseitig teils Falzreste, 5 Ngr. Kleinformat senkrecht gefaltet, sonst gute Erhaltung
1864, Ganzsachenumschlag Johann 5 Ngr. purpur mit Zufrankatur 1 Ngr. magenta, von "CHEMNITZ 17/IX 64" über Triest nach Alexandria mit Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. 3 Neugroschen Fremdgebühr für den österreichischen Lloyd vorderseitig ausgewiesen. Ein attraktiver und seltener Brief in tadelloser Erhaltung. Fotoattest Rismondo BPP (2000)
Provenienz: Silvain Wyler (354. Heinrich Köhler-Auktion, 2013), Arnim Knapp (366. Heinrich Köhler-Auktion, 2018)
"JOHANNGEORGENSTADT 21/V 57", EKr. auf komplettem, unbezahltem Faltbrief über London nach St. John, Neubraunschweig, befördert mit dem Dampfer 'Europa' der Cunard-Linie. Insgesamt "1/3" vom Empfänger eingezogen. Eine sehr seltene Destination. Auf Originalseite der Steinhart-Sammlung.
“Ngr pf Porto und Botenlohn POSTAMT ZWICKAU”, Ra3-Botenlohnstempel mit handschriftlicher Eintragung “1”, rückseitig auf Faltbrief, frankiert mit Österreich 1850 9 Kr. blau, farbfrisch und allseits breitrandig ab “KRIEGLACH 12 DEC” nach Hermannsgrube in den Landbestellbezirk von Zwickau, winzig Patina, ein schöner und interessanter Brief, Fotoattest Rismondo BPP (2007)
Provenienz: 35. Potsdamer Philatelistisches Büro (2006)
1851 (ca.), mit "4" Silbergroschen bar bezahlte Briefhülle mit Ra2 "KIEL 11 8" nach Wien, mit rückseitigem Durchgangsstempel von Hamburg, Bahnpost-DKr. "BERLIN-HAMBURG" (in Gebrauch bis Mitte 1852) und rotem Ankunftsstempel. Ein recht seltener Brief aus der frühen Zeit des Postvereins.
"ALTONA 1/1 1858" und Ra. “Aus Dänemark”, sauber auf Preussen Oktogon-Ganzsachenumschlag 4 Sgr. braun, nach Stralsund. Der preußische Umschlag wurde als vollständige Frankatur anerkannt, der dänische Anteil von "4" Skilling an Dänemark vergütet und der Brief ohne Barfrankatur bzw. Nachtaxe zugestellt. Ein einzigartiges Stück. Fotoattest Moeller BPP (2008)
"BLANKENESE 2/7 18..", EKr., nebengesetzt auf Hannover, Ganzsachenumschlag 1 Gr. rosa nach Bad Rehburg, mit blauem Transitstempel "AUS DAENEMARK.". Das Porto betrug insgesamt 3 Sgr., davon 1 Sgr. für Dänemark. Der Umschlag wurde als Teilfranco akzeptiert, die fehlenden 2 Gr. vom Empfänger eingezogen und 1 Gr. an Dänemark vergütet (nicht notiert). Ein attraktiver und seltener Teilfranko-Brief; einzig bekannte, in Dänemark
akzeptierte Verwendung eines Hannover-GSU ohne Zufrankatur.
Provenienz: John Boker jr. (2000) Dr. Frank-Michael Wiegand (343. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)
"CHRISTIANSFELDT 17/5 1856", EKr. auf komplettem, mit 22 Skilling voll bezahltem Faltbrief, mit irrtümlich nebengesetztem schwarzen Ra "Aus Schweden", nach Pressburg in Ungarn. Es ist nur ein weiterer Brief aus den Herzogtümern mit diesem fälschlich aufgesetzten Stempel bekannt (vom selben Tag)
"ECKERNFÖRDE 30/12 54", DKr. sauber auf komplettem Faltbrief mit nebengesetztem Ra. "Aus Dänemark", nach Erfurt, taxiert mit "5" Sgr., davon "2" an Dänemark vergütet.
"ECKERNFÖRDE 18/7 1856", EKr. auf Briefkuvert mit nebengesetztem blauen L1 "AUS DÄNEMARK". nach Artlenburg in Hannover, nachgesandt nach Lüneburg, bar bezahlt mit 26 Skilling, davon 17 Skilling für Dänemark und 9 Skilling (= 2 Sgr.) für Hannover.
"ELMSHORN", EKr. mit handschriftlichem Datum "23/5" (1857) auf und frankiertem Faltbrief mit nebengesetztem "Aus Dänemark" nach Wien, taxiert mit "12" Kreuzern österreichischer Währung, entsprechend 4 Silbergroschen, davon "1" Silbergroschen an Dänemark vergütet.
"EUTIN 28 11 1853", EKr. auf eingeschriebener Briefhülle mit vorderseitigen Durchgangsstempel von Lübeck, nach Nürnberg. Bar bezahlt mit 25 Skilling, davon 4 Silbergroschen (ohne die Einschreibegebühr von 8 Skilling) vorderseitig notiert. Brieffaltungen.
"FLENSBURG 9/11 1853", EKr. in schwarz, auf Briefhülle nach Braunschweig, frankiert mit 2 Einzelwerten Hannover 1851, 1/30 Th. a. lachsfarben, mit blauem EKr. "HAMBURG 10/11". Der Brief wurde bei Aufgabe voll bezahlt (Francovermerk teils unter der Frankatur), der hannoversche Anteil von 2 Sgr. dann beim hannoverschen Postamt in Hamburg als Marken geklebt. Ein Wert leicht angeschnitten und waagerechte Bugspur in der Frankatur geglättet (war gelöst). Ein außerordentlich seltener Brief; PROFI hat aus den Herzogtümern nur noch eine Vorderseite (mit Mi. 7) registriert.
"FLENSBORG 11/4" auf eingeschriebenem, mit “30” Skilling bar bezahltem Briefkuvert nach Plauen, Sachsen. Nebengesetzt roter L1 "Aus Dänemark", Ra." FRANCO"und Zackenkranz "Recomandirt".
"ITZEHOE 1/9 1860" neben "L.P.No.2" (Landpost-Briefsammlungsstelle Hanerau), klar abgeschlagen auf Werbeumschlag der amerikanischen Konfekt- und Bonbon-Manufaktur P.H. Heinrich, Memphis, Tennessee, als Brief der 2.Gewichtsstufe mit 33 Skilling bar bezahlt nach Calw in Württemberg, mit Durchgangsstempel von Hamburg, württembergischem Bahnpoststempel und Ankunftsstempel. "6" Silbergroschen Weiterfranko für den Postverein. Ein ungewöhnliches und sehr dekoratives Stück.
Provenienz: ERIVAN (2019)
"KEITUM PAA SYLT 19 8 1861" auf Preußen Ganzsachenumschlag 1 Silbergroschen rosa, mit nebengesetztem Ra "Aus Dänemark", nach Dürrenberg im Regierungsbezirk Merseburg. Der Umschlag wurde zunächst mit "5" Silbergroschen nachtaxiert (2 Silbergroschen für den 2.dänischen Rayon und 3 Silbergroschen Postvereinsporto), jedoch auf "4" Silbergroschen reduziert, also der Wertstempel als Teilfrankatur angerechnet. Ein in mehrfacher Hinsicht einmaliges Stück: Einzig registrierte Verwendung eines preußischen Postwertzeichen im 2. dänischen Rayon, das einzig registrierte preußische Postwertzeichen mit dänischem Stempel in Dänemark verwendet und die einzig registrierte Verwendung eines 1Sgr.-Umschlages in Dänemark. Attest Flemmimg BPP (2003)
Provenienz: 27. Kruschel-Auktion (1988) John Boker jr. (1991)
"KIEL 24/8", EKr. auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe, mit nebengesetztem roten L1 "Aus Dänemark", Ra." FRANCO" und Zackenkranz "Recomandirt" nach Krems in Österreich. Der Brief war bar bezahlt mit 51 Skilling, davon 26 Skilling (= 6 Silbergroschen) Postvereinsporto, 17 Skilling dänisches Porto und 8 Skilling Einschreibegebühr.
Dänische Postverwaltung: 1853, FIRE R.B.S. schwarzbraun, lupen- bis breitrandig, mit Nr. "54" und nebengesetztem EKr. "RENDSBURG 23 (FEB.)1854" auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes (ein Seitenteil fehlend) nach Hameln. Die Marke bezahlte nur einen Teil des dänischen Inlandsportos; für die Strecke bis Hamburg wurde zusätzlich "1" Silbergroschen taxiert und einschließlich dem Postvereinsporto bis Hameln, in Höhe von 3 Silbergroschen, insgesamt "3¼" Gutegroschen vom Empfänger eingezogen. Die Marke war ursprünglich um die Briefkante geklebt, hier umgefaltet. Dies ist der früheste bekannte frankierte Auslandsbrief Dänemarks, bei dem die Teil-Frankatur anerkannt wurde und der zweitfrüheste mit Marken frankierte Auslandsbrief Dänemarks überhaupt. Eine große Seltenheit. Fotoattest Möller BPP (1999) mit späterer Ergänzung
FIRE R.B.S. mit zentrischer Nr. "149" und nebengesetztem, aushilfsweise verwendetem L1 "MÖLLEN" mit handschriftlichem Datum "28/2 55" auf Briefkuvert nach Horn bei Dalenburg in Hannover, mit rückseitigem Ankunftsstempel vom 1. März, dem ersten Gültigkeit-Tages des neuen Postvertrages. Der Brief war bis zur Grenze bezahlt und frankiert, "5/6" Gutegroschen vom Empfänger eingezogen. Marke links etwas angeschnitten, sonst gute Erhaltung. Ein seltenes Teilfranco. Dazu unfrankierter Brief von Lauenburg 1858 nach Neuhaus.
1854, 4 Sk., mit Nr. "66" und nebengesetztem EKr. "SCHLESWIG 20/5 1857" auf kleinem Faltbrief nach Bergedorf, mit Durchgangsstempeln von Hamburg und Ankunftsstempel. Das dänische Porto bis Hamburg betrug 9 Skilling, die fehlenden 5 Skilling (= 1¼ Sgr.) in Rötel notiert; vom Empfänger wurden einschließlich 1 Sgr. Porto bis Bergedorf "3" Hamburger Schillinge eingezogen.
1854, 4 Sk., voll- bis breitrandig, mit Nr. "121" und nebengesetztem EKr. "KIEL 13/7 1858"auf Faltbrief über Hamburg mit vorderseitigen Schmetterlingsstempel, nach Bremen. Der dänische Porto-Anteil betrug 9 Skilling, davon nur 4 Sk. durch die Marke bezahlt; die verbleibenden 5 Sk. (= "1¼" Sgr.) wrden zusammen mit der Postvereinsgebühr von 2 Sgr. als "8" Grote vom Empfänger eingezogen. Ein attraktiver und äußerst seltener Brief; es ist nur ein ähnlicher registriert. Attest Nielsen (2003)
Provenienz: Peer Lorenzen (Hoiland 2003)
1854, 4 Sk., mit Nr. "145" und sauber nebengesetztem EKr. "SCHWARTAU 20/9 1857" auf kleinem Faltbrief nach Bergedorf, mit Durchgangsstempeln von Lübeck und Ankunftsstempel. Der Brief ist bis Lübeck bezahlt und frankiert; das verbleibende Porto von 1 Sgr. bzw. 1½ Hamburger Schilling vom Empfänger eingezogen. Ein interessanter kleiner Brief; es sind nur 3 weitere nach Bergedorf mit diesem Tarif registriert. Fotoattest Möller BPP (2024)
