343 / März 2011
343. Heinrich Köhler Auction
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Meinholdsche Probedrucke ohne Wertbezeichnung im Stichtiefdruck auf farbigem Papier in den später verausgabten Farben mattgrau, mattgraurot, hellblau und gelb sowie in grün; der Probedruck auf mattgrau auf Karton, sonst auf dünnem Papier, alle ungummiert; sehr selten
Meinholdscher Probedruck im Steindruck: 1 Neugroschen auf gelb und 2 Neugroschen blau, ungummiert wie verausgabt, Pracht
Meinholdscher Probedruck im Steindruck: 3 Neugroschen rotbraun im 4er-Block, allseits breitrandig vom linken Bogenrand, ungummiert wie verausgabt, sign. Hassel, Basel
Meinholdsche Probedrucke im Stichtiefdruck: 3 Neugroschen in blau und rotorange, je breitrandig vom unteren Bogenrand, ungummiert wie verausgabt, Pracht
3 Neugroschen in blau und rotorange, jeweils im 4er-Block vom Bogenrand bzw. aus der rechten unteren Bogenecke, ungummiert wie verausgabt, im Rand kleine Mängel, Marken einwandfrei
Meinholdsche Probedrucke im Stichtiefdruck auf farbigem Papier in senkrechten 4er-Streifen mit jeweils den Wertstufen ½, 1, 2 und 3 Neugroschen in schwarz auf hellbraun, lachsfarben, grün (rekonstruiert durch 2 Zusammendruck-Paare), grau und hellblau (rekonstruiert durch einzelne ½ Neugroschen und 3er-Streifen der anderen 3 Wertstufen) sowie senkrechtes Zusammendruck-Paar 2+3 Neugroschen auf rosa, ungummiert, die ½ Neugroschen auf hellblau mit Fremdgummi. Diese Zusammendrucke sind - insbesondere in vollständigen 4er-Streifen - von allergrößter Seltenheit und nur noch in ganz wenigen Stücken bekannt
Vorlagestücke für das Markenpapier in sechs verschiedenen Farben, dabei die später verausgabten; je gummiert und durchstochen mit aufgedruckten Zierrahmen, in waagerechten Paaren auf Karton aufgezogen (alle oben fest haftend), ein Paar getrennt, sonst gute Erhaltung; einmaliges Stück aus den Archivunterlagen
½ Neugroschen auf mattgrau im 4er-Block, voll- bis überrandig, ungebraucht mit Originalgummi; Vorfaltungen in der waagerechten Mitte und am rechten Rand
½ Neugroschen auf mattgrau im senkrechten 6er-Block, mittig mit senkrechter Trennlinie und Trennwinkel-Kreuz zwischen dem oberen 4er-Block, ungebraucht ohne Gummi; unauffällige senkrechte Vorfaltung in der Mitte; insgesamt frische und schöne Erhaltung; in dieser Form eine sehr seltene Einheit
½ Neugroschen auf mattgrau im waagerechten 4er-Streifen, oben knapp voll- sonst breitrandig, unten und oben wenige kleine Schürfungen in der Randlinie sowie rechts oben zwei kleine Einrisse, jede Marke sauber entwertet durch blauen Vollgitterstempel auf Briefhülle mit ebenfalls blauem, nebengesetzten EKr. "KAHLA 20 JUL 52" nach Bad Liebenstein; trotz der kleinen Beanstandungen ein attraktiver und in dieser Form außerordentlich seltener Brief; sign. Starauschek mit Attest (1952)
Provenienz: 34. Salomon-Auktion (1953)
½ Neugroschen auf mattpreußischblau, der berühmte Farbfehldruck im einzig noch erhaltenen 4er-Block; schöne frische Farbe und allseits voll- bis breitrandig, ungebraucht mit originalem Gummi; die rechte obere Marke kleine helle Stelle (teils hinterlegt) und links unten ausgefallenes Sandkornloch im Rand, sonst in einwandfreier Erhaltung. Nach dem berühmten Bogen aus der Ferrari- und später der Boker-Sammlung die größte Einheit dieser klassischen Rarität und eine der größten Kostbarkeiten Sachsens; mehrfach sign., u.a. Drahn und Opitz
1 Neugroschen auf mattgraurot, Type II, 4er-Block, allseits breit- bis überrandig, ungebraucht mit Originalgummi, Luxus, sign. Grobe mit Attest
1 Neugroschen auf mattgraurot, Type II, zusammengehörender senkrechter 9er-Block und waagerechtes Paar aus der linken unteren Bogenecke mit breitem Bogenrand mit handschriftlichem Aktenvermerk "Probe Abzug ad Nrn: 173. (1852).", beide Einheiten farbfrisch und voll- bis breitrandig, die rechte senkrechte Reihe mit unauffälligem senkrechten Bug, ungebraucht; ein ganz bemerkenswertes Stück aus den Archivunterlagen der Post
1 Neugroschen auf mattgraurot, Type II, waagerechter 4er-Streifen, links berührt, sonst voll- bis breitrandig, entwertet durch Nr. "2" LEIPZIG, nicht häufige Einheit, sign. Drahn
Provenienz: Sammlung Opitz
1 Neugroschen auf mattgraurot, voll- bis breitrandig mit sauber auf- und zusätzlich nebengesetztem Ra. "DRESDEN VI. 13 VIII. 66" auf kleinem Briefkuvert nach Leipzig mit rückseitigem Ausgabestempel. Der erst 1864 eingeführte Stempel dürfte auf dieser Marke eine einmalige Entwertung sein; eine ganz außerordentliche Spätverwendung dieser Marke
1 Neugroschen auf mattgraurot im waagerechten 3er-Streifen, links noch voll- sonst breitrandig mit Nr. "2" auf Briefhülle von "LEIPZIG 5 MAE 55" nach Prag
1 Neugroschen auf mattgraurot und ½ Neugroschen auf schwarz in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Johann ½ Neugroschen in Type I mit Nummernstempel "1" von Dresden auf Briefstück, alle Werte voll- bis breitrandig, die 1 Ngr. links kleiner Einriss; eine ungewöhnliche und seltene Kombination, Fotobefund Rismondo BPP
1 Neugroschen auf mattgraurot, Type II in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Johann 1 Neugroschen auf mattgraurot, Type I, beide voll- bis breitrandig mit Nr. "1" auf Briefstück, im unteren Bereich Knitterspur sowie 2 Neugroschen auf dunkelblau in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Johann 2 Neugroschen auf dunkelblau mit Nr. "1" auf kleinem Briefstück, etwas fehlerhaft; seltene Kombinationen
2 Neugroschen auf hellblau im waagerechten 4er-Streifen, voll- bis meist breitrandig und sehr schön farbfrisch, ungebraucht ohne Gummi; leichte, unauffällige Knitterspuren, sign. Pfenninger
2 Neugroschen auf hellblau im waagerechten 3er-Streifen, allseits breitrandig, sauber entwertet durch Vollgitterstempel; zwischen den linken Werten unauffällig vorgefaltet, sonst in sehr schöner Erhaltung, selten
Provenienz: 17. Müller, Basel (1958)
2 Neugroschen auf hellblau und 3 Neugroschen auf gelb, beide mit markanten Druckfalten, dadurch die 3 Neugroschen rechts mit größerem Druckausfall; beide leicht fehlerhaft; in dieser Form sehr selten
3 Neugroschen auf gelb und Farbänderung 2 Neugroschen auf dunkelblau, jeweils farbfrisch und allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, sign. Gebrüder Senf bzw. Thier
3 Neugroschen auf gelb im waagerechten 6er-Block, sehr schön farbfrisch und allseits breit gerandet, ungebraucht mit Gummiresten. Größte ungebrauchte Einheit dieser Marke und Unikat
Provenienz: 74. Ebel-Auktion (1966)
3 Neugroschen auf gelb im waagerechten 5er-Streifen, allseits voll- bis meist breitrandig und sehr schön farbfrisch, jeder Wert einzeln zentrisch und sauber entwertet mit Nr. "17" GLAUCHAU; links zwischen der 2. und 3. Marke kleine Knitterspur mit ganz kleiner unauffälliger Aufrauhung oben in der 2. Marke. Größte Streifeneinheit dieser Marke und als solche Unikat, sign. Brettl und Pröschold BPP
Provenienz: Walter Opitz (143. Grobe-Auktion 1969)
3 Neugroschen auf gelb, 3 bzw. 2 Einzelwerte, soweit sichtbar alle voll- bis breitrandig und farbfrisch mit Vollgitterstempeln auf 2 Briefhüllen aus Dresden vom November 1852 an die preußische Regierung in Liegnitz, beide mit nebengesetztem Ra. "Aus Sachsen"; Briefhüllen außerhalb der Frankatur etwas stärker senkrecht gefaltet, ein attraktives Briefpaar mit nicht häufiger Frankatur
3 Neugroschen auf gelb und 2 Neugroschen auf dunkelblau, beide voll- bis breitrandig mit sauberer Nr. "2" auf eingeschriebener Briefhülle mit Rötelgitter von "LEIPZIG 20 OCT. 53" nach Frankfurt
3 Neugroschen auf gelb im waagerechten 4er-Streifen mit 2 Neugroschen auf dunkelblau, letztere allseits breitrandig, der Streifen mit Randergänzung unten über 2½ Marken gehend, mit Nr. "2" auf Reco-Briefhülle der 4. Gewichtsstufe von "LEIPZIG 6 JUL. 54" nach Preßburg mit Ankunftsstempel, der Umschlag unten leicht umgefaltet, rückseitig vollständig erhaltenes Absendersiegel der Gustav-Adolf-Stiftung; ein außerordentlich attraktiver Brief mit einer der seltensten Frankaturen dieser Ausgabe
3 Neugroschen auf gelb und waagerechtes Paar 2 Neugroschen auf dunkelblau in Mischfrankatur mit Johann 1 Neugroschen auf hellgraurot, Type I, mit Nr. "15" ZITTAU auf Briefstück; die 1 Neugroschen Kratzer und kleiner Eckbug, das Paar etwas knittrig; eine schöne und seltene Kombination
Provenienz: Grobe-Auktion (1957)
2 Neugroschen auf dunkelblau, waagerechter 4er-Streifen, voll- bis breitrandig, rechts mit 11 mm Bogenrand, sehr schöne tiefe frische Farbe, ungebraucht ohne Gummi. Oben unauffällige waagerechte Bugspur und ganz winzige falzhelle Stelle im Rand. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Streifen
Provenienz: 27. Stock-Auktion (1927), Alfred Caspary (1956)
2 Neugroschen auf dunkelblau, allseits sehr breitrandig mit klarem Vollgitterstempel und nebengesetztem Aufgabestempel "CAMENZ 20 APR 54" auf kleinem Damenbrief mit farblos geprägter Randbordüre nach Leipzig; ein sehr attraktiver Zierbrief
2 Neugroschen auf dunkelblau, rechts unten in der Randlinie kurz berührt, sonst voll- bis breitrandig mit Nr. "4" und nebengesetztem DKr. "POST EXPED: LEIPZIG. BAHNH. 18 JUL. 55" auf kleinem Damenbrief mit farblos geprägter Zierborde nach Berlin, die Marke ganz unauffällige kleine Schürfung, ein hübscher Zierbrief
2 Neugroschen auf dunkelblau, voll- bis sehr breitrandig in Mischfrankatur mit Johann ½ Neugroschen auf grau, oben leicht berührt, sonst ebenfalls voll- bis breitrandig, mit sauberer Nr. "53" und nebengesetztem EKr. "MEERANA 26 JUL. 55" auf Nahbereichs-Reco-Briefhülle mit Rötelgitter nach Glauchau; in dieser Form nicht häufige und attraktive Kombination, sign. Kruschel
1 Neugroschen, 6 verschiedene Farbproben auf weißem Papier, teils gummiert, 2 Werte bügig, sonst gute Erhaltung
Revisionsbogen: ½ Neugroschen, 1 Neugroschen und 3 Neugroschen auf Kartonpapier mit handschriftlicher Annullierung, jeweils waagerecht gefaltet
Revisionsabzug ½ Neugroschen schwarz auf grauem, dünnem Papier, vollständiger Bogen von 100 Marken mit breiten Bogenrändern (hier teils fehlerhaft), am Unterrand mit Plattennr. "4", Feld 58 mit gebrochener Volute links unten, ungummiert, annulliert mit Federzügen, je einmal senkrecht und waagerecht gefaltet, in der Mitte Knitterspur; in dieser Form sehr selten
1855/56, König Johann ½ - 3 Neugroschen kpl. in vollständigen Schalterbogen von 10 Marken, dabei ½ Neugroschen und 1 Neugroschen jeweils in Type II, ungebraucht, 2 Neugroschen oben etwas angeschnitten und senkrechte Vorfaltspur
